11.12.2013

Reviving the European Scene

Catoon by "Erbse", an Illustrator from the mountaineering scene.
'Packrafting in Europe', what is it anyway? Well, it has been a lot this year! Though little reflection in the Scene series here. 'Packrafting in Europe' had originally been the titel of this Blog. Given the below however, this might not justify anymore.

Best collection of 'Packrafting in Europe' currently is the open Facebook Group with over 300 members and active content sharing. Rather seeing it on the European Forum, but for some reason the group took it on.
  
Also, we have some interesting divesifications languagewise, as typical for a place like Europe, check this:

Antonio shares a Blog in Italian - but goes packrafting beyond Italy, like Czech Republic.

Pekka makes a version in Finnish - and developseda real packrafting tour organiser (next trip in June)

Edu writes every day in Spanisch - contribute to the story contest till Dec. 31!

Chris continues on British English - and traditionally diversifies with IK. Check the Supai review

And this Blog shall serve in German - although ocassionally sharing some content in English

But where is the Packrafting blog in French - and Eastern European languages?

Looking forward to next summer, like Fred is doing in reflection of the Bavarian Isar.

Join a European Festival in Finland in June 2014

I like Pekka's proposal, embracing newcomes:

"I've started to prepare a group expedition into Lapland - again. The destination is going be Pöyrisjärvi wilderness area in northern Finnish Lapland.

I'm especially trying to avoid difficult rapids as there are several newcomers coming. The plan is also to go early in June to make sure there's enough water and preferably no insects. I also find flat narrow rivers somewhat nice (have you ever paddled Haukkajoki at Helvetinjärvi national park?) as constant adrenaline rush is not always what people seek. Higher water level may also make Käkkälöjoki a bit swifter" See itinary and event organisation.

Others coming strong too

Dave, aka selfpowered, took the full cycle from joy to exuberance in due time and shared his reflection on risk.

Thomas, better knows as Mr. Kwanon, started to challenge us with glowing content in German

Georg and friends are in the final preparation for a "first" expedition, Transpatagonia 2014

Richard, the Lonely Traveller, is not alone anymore.

Rumors of Hendrik coming back next year, I expect him to take over the Scene series as a TWIR branch ;)



Acquaintants holding strong with

Especially the British, like Andy from Backcountrybikingboating, see the video above! 

Dave H. as always constantly heading gridnorth, see his excellent reflection of packrafting spirit

Belgians like Joery and Willem are never to stop.

Neither is Jaako.

And Gerhard is back, from Alaska:



Feel free to add a comment/link, if we missed anything! Other references on the topic are welcome. 

28.11.2013

(Winter) Wildwasser im deutschen Mittelgebirge (KANU 8/13)

Die Winterausgabe von KANU, lohnt sich zu lesen!
Yes! Das KANUmagazin widmet sich einem Thema jenseits des Mainstreams und damit ist nicht Packrafting gemeint, obwohl das auch eine Rolle spielt :) 

Nein, es geht um Ziele aus unserer Mitte, aber ganz abseits des Standardprogramms: Vom Bayrischen in den Schwarzwald über die Eifel bis zum Harz, von November bis März, zum Paddeln, im Wildwasser. So mag man ein Szene Mag! 

Wir haben den Beitrag zum Wildwasserpaddeln im Erzgebirge beigesteuert. Natürlich stammen die Informationen überwiegend aus den Befahrungen im Packraft, aber profitieren tuen davon alle Paddler. Es gibt viele Infos zur Befahrbarkeit, dem Charakter des Reviers sowie einen Einblick in die regionale Paddelkultur :)

Genauso berichten die Kollegen Ben Jung und Florian Mannheim über die lokalen Besonderheiten im Schwarzwald und der Eifel. Rundum eine schöne und nützliche Serie zu den Fraktionen der deutschen Paddelszene (inkl. Harz und Bayrischer Wald aus dem letzten Heft). Die Beiträge liefern klasse Anregungen für Alltagsfluchten vor der Haustür, es muss ja auch nicht unbedingt im Winter sein. 

Macht Laune im trüben deutschen Winter. Die Wilde Weißeritz bei 10 Kubik.

Die harten Fakten sind natürlich im Print am besten aufgehoben. 


18.10.2013

Herbst-Events 2013

Die vor uns liegende Jahreshälfte ist die Zeit der Film- und Vortragsfestivals! 

Wir haben drei große Veranstaltungen an Outdoorfilmen und Reisevorträgen herausgesucht bei denen es zum einen runde Geburtstage gibt und zum anderen auch Packrafting eine Rolle spielt. Entweder ist das in Form eines Beitrages und/oder der Teilnahme mit einem Stand zum Kennenlernen, Austauschen und Probieren. Wir freuen uns auf ein Treffen!

Los geht mit dem für uns weitesten Weg nach Österreich am 25. und 26. Oktober zum

15. Abenteuer- und Reise-Vortragsfestival "El mundo" in der Steiermark. Veranstaltungsort ist die Festhalle Judenburg








Besonders freuen wir uns auf den Vortrag von Nadine und Martin "Sieben Jahre Weltreise - mit Paddel und Pedale um die Welt", einer der ersten Packraft-Einsätze überhaupt.

Außerdem winkt der Gewinner des Festivals ein Flatwater Canyon II samt Zubehör!

Hier geht es zum Download des Programmhefts oder zur Homepage des Festivals. Bis bald in Österreich!


Zwei Wochen später, vom 14. bis 17. November, sind wir zu Gast beim 10. Fernweh Festival in Erlangen  (Kongreßzentrum Heinrich-Lades-Halle)

Der Name ist Programm, es gibt vor allem Fernreisen und exotische Ziele.

Und auch hier sind Martin & Nadine mit ihrer (Packraft) -Weltreise dabei! 


Den Abschluß (bzw. zeitlich parallel dazu vom 15-17. November) gibt es noch ein Heimspiel zu den 10. Bergsichten - dem Berg + Outdoor Filmfestival in Dresden im Hörsaalzentrum der TU-Dresden

Die großen Namen des Bergsports von Lynn Hill über Stefan Glowacz bis Alexander Huber sind hier genauso vertreten wie zahlreiche Gesichter der regionale Outdoorszene, vom BIWAK Team über den DAV Dresden bis zu allen bekannten Besuchern.

Unser Stand vom letzten Jahr!
Besonders gut gefällt uns das Rahmen-programm mit vielen Workshops, Aus-stellungen und der Bergsichten-Party :)

Hier geht es zu den Trailern des Festival- programms!

05.10.2013

2 x 4 = 42

2 Länder, 4 Jungs, '42 Packrafts: Marc mit Freunden unterwegs in Norwegen und Schweden mit unserem Lieblingsbooten aufgrund seiner Vielseitigkeit und dem pro Gewicht pro Kopf.

Bei Minute 10:00 gibt es was zu lachen (auf Mike's Kosten), aber keine Sorge, er war gut vorbereitet (Minute 5:15). Ansonsten war alles dabei: Katamaran Segeln, leichtes Wildwasser, klassisches Trekking, 'Canadier'fahren auf Bergseen und das Übernachten zu viert im Pyramide :)

Tolle Perspektiven von der Kamera: unter Wasser, ein Stativ mitten im See, Bild in Bild.

Wünschte ich wäre dabei gewesen!



2 countries, 4 guys, '42 boats:  Marc and friends in Norway and Sweden with two double packrafts, our favourite boats for its versatility and capability.

Catch minute 10:00 and have your laughs on Mike's misfortune as well as his relieve ;) (minute 5:15). Other than that it has it all. Sailing katamaran style, hiking of course, classic canoeing on high lakes, moderate whitewater in a double, pyramid sheltering by four. 

Love the angles of shooting: under water, middle of the lake tripod, picture in picture.

Wish I could have joined! 

05.09.2013

DAV Panorama 4/2013

Den vollständigen Artikel mit zwei konkreten Tourentipps für Bergsportsportler gibt es beim DAV zum download.


Auszug aus der aktuellen Auflage der Mitgliedszeitschrift des DAV. 

01.06.2013

Czech Hydro 3/2013

Report from trip on Vyrovka/Vavrinec in Fall 2012, by Ondra Mueller.

Quelle: Hydro.cz

18.05.2013

MDR BIWAK am 08.05.2013


Quelle: MDR Mediathek

Kann man Packrafting besser präsentieren? Der Fernsehbeitrag zum Thema Packrafting in BIWAK, der Bergsportsendung des MDR Fernsehens ist die erste rundum moderierte Vorstellung des Ansatzes. Trotz der Kürze der Zeit kommen alle Aspekte zur Sprache. Mehr als in jedem anderen Videoclip im Internet. Schauplatz war eine Tour im Böhmischen Paradies in Tschechien, dazu aber mehr im Beitrag. 
Danke an die Redaktion um Thorsten Kutschke, danke an BIWAK, danke dem MDR. Und auch herzlichen Dank fürs Mitmachen Oliver, Diana, Jörg und Claudia. Es war klasse mit Euch! Mehr: http://www.mdr.de/biwak/packrafting

Quelle: mdr.de

03.05.2013

BIWAK im Paradies

Aller Anfang ist schwer und Redakteure haben es
nie leicht. So haut man anderen die Taschen voll.
Das Böhmische Paradies (Cesky Raj) ist sozusagen der "3. Sandstein" im Ländereck DE/PL/CZ. Weniger bekannt als die berühmten Felsen des Elbsandsteins und des Zittauer Gebirges, aber nicht minder eindrucksvoll. Aufrund der relativ grenzfernen Lage (50 km nordöstlich von Prag) ist der Charakter zudem "zutiefst tschechisch", was sich nicht nur in einsprachigen Speisekarten und fehlender Akzeptanz des Euro bemerkbar macht :) Typisch sind die zahlreichen und ausgeprägten Felsenburgen und Felswohnungen sowie die weitläufige Zusammenfassung von Felsengruppen und ländlichen Gebieten. Insofern ist der Cesky Raj eher eine alte Kulturlandschaft. An Wanderwege und Natur mangelt es trotzdem nicht. Insbesondere der "Goldene Steig" des Bömischen Paradieses (Zlatá stezka) verbindet die Highlights des Gebietes auf einer Länge von 98km und ist damit das Äquivalent zum Malerweg im Elbsandstein. Die Iser ist das Pendent zur Elbe, nur kleiner und flotter. Sie durchzieht das Gebiet in einer großen Schleife, welche man ideal mit der Wanderung verbinden  bzw. so abkürzen kann. Packrafting eben. 



Den guten Ton immer gewahrt.

Wir waren mit dem Team von Biwak, dem Bergsportmagazin des MDR Fernsehens unterwegs und haben eine Rundtour von knapp 20 km Länge zwischen Turnov und Mala Skala gemacht. Unterwegs waren Diana, Oliver, Claudia, Jörg und eben das Filmteam aus Ton (Alex), Kamera (Götz) und Redaktion (Thorsten).  Auf dem Goldenen Steig wurde "rechtsIserisch" hinauf gewandert und die große Iserschleife hinab gepaddelt. Die Iser bietet hier gut Strömung mit kleineren Passagen bis WW I. Mit all der Technik im Boot war das aufregend genug :) Biwak war entgegen anfänglicher Befürchtungen doch nicht wasserscheu und und hat die Tour super gemeistert.


Biwak sagt selbst: "Eine uralte Idee gewinnt unterdessen in den Fluß-Tälern immer mehr Fans: Wasserwandern sprichtwörtlich „leicht“ gemacht – diesem Credo folgen die sogenannten Pack-Rafter. BIWAK hat´s an der Iser im Böhmischen Paradies (Tschechien) selbst ausprobiert: Das Wandern flußaufwärts, mit einem federleichten Boot auf dem Rücken, das nicht größer ist als ein zusammengewickelter Schlafsack. Der Rückweg führt übers Wasser, wobei die Ultraleicht-Boote sogar wilde Stromschnellen meistern! Die Zeiten der zentnerschweren Faltboot-Säcke sind vorbei!"

Wir sagen vor allem Danke und sind gespannt auf den Beitrag.

Sendetermin: Mittwoch, 08.05.13, 21:15, MDR Fernsehn, BIWAK
Beitrag in der Mediathek: http://www.mdr.de/ (Ab Minute 17:56)
Bericht auf der Biwak-Seite: http://www.mdr.de/biwak/


24.04.2013

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Nach dem Besuch des OrankeCamps, einer Veranstaltung des Berliner Outdoorladens Camp4 (vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Organisation), zog es uns am Sonntag ins Berliner Umland, angeregt durch einen Tipp von Robert und Silvio. Der Orankesee war sicher ein schöner Auftakt, aber Berlin hat wassersporttechnisch doch deutlich mehr zu bieten :) V.a. die Berliner Infrastruktur an S-, U- und Regionalbahn macht eine Tour mit Packraft dabei jedoch so attraktiv.


Tagestour an der Löcknitz (Spree, östliches Berliner Umland, Zahmwasser), Text von Silvio Kunze



Der Spreewald lässt grüßen. Mit Glück begegnet man auch der Europäischen Sumpf-
schildkröte. Links und  rechts der Löcknitz findet sich viel Überschwemmungswald. 
Berlin scheint auf den ersten Blick kein interessanter Platz für Packrafter zu sein. Es gibt zwar eine Menge Wasser dort, doch es sind überwiegend große Seen und Bundeswasserstraßen auf denen die Berufsschifffahrt und zudem viele Hobbykapitäne unterwegs ist. 

Doch auch im Berliner Umland lässt sich das eine oder andere idyllische Flüsschen finden. Mein Lieblingsfluß ist aktuell die alte Löcknitz im Berliner Urstromtal.

Die Löcknitz ist ein Nebenfluss der Spree. Sie steht, ähnlich wie die Stöbber teilweise unter Naturschutz. Die Befahrung ist erst ab der Einsetzstelle an der L23  erlaubt. Wer nur Paddeln möchte, kann mit der Bahn bis zur Haltestelle Fangschleuse fahren und dann ein kurzes Stück in Richtung Norden laufen. 

Einsatzstelle L23 an der alten Holzbrücke
S und Regionalbahn-
anschluss bei Erkner
Wer eine Teilstrecke wandern möchte, kann bis Hangelsberg fahren und von dort aus den Löcknitztalweg laufen, welcher ein Teil des 66-Seen-Wanderwegs ist. Der Wanderweg führt an der Löcknitz entlang durch das Naturschutzgebiet direkt zur Einsetzstelle. Die Löcknitz fließt dann in den Flakensee und endet in Erkner. Wer möchte kann über den Flakensee fast bis zum Bahnhof paddeln. Alternativ kann die Paddeltour auch an der Brücke der Fürstenwalder Straße (Restaurant Löcknitz Idyll) beendet werden. 

In Erkner, Fangschleuse und Hangelsberg befinden sich Bahnhöfe mit Anbindung Richtung Berlin und Osten. 

Die Löcknitz ist fast ganzjährig befahrbar und fließt mit schwacher Strömung Richtung Westen. An der Einsetzstelle ist es sehr flach, und ab und zu liegt mal ein Stein im Wasser. Man muss ständig mit umgekippten Bäumen rechnen. Diese liegen teilweise unter der Wasseroberfläche. Mit wenig Gepäck rutscht man da gut rüber. An 2-3 Stellen liegen richtig Dicke Baumstämme quer. Raus aus dem Boot, rauf auf den Baum, Boot rüber zotteln und wieder rein ins Boot - das ist die eleganteste Art damit umzugehen.  

Die beschriebenen Strecken (Paddeln und Laufen) gibt es auch als GPS Tracks.

Mein lieber Biber, ganze Arbeit! Bald gibt es eine Brücke mehr an der Löcknitz.

22.03.2013

Frühjahr-Events 2013

Dieses Frühjahr gibt es folgende Gelegenheiten Packrafting vom Konzept her sowie uns und andere Packrafter persönlich kennenzulernen. Alle Packrafts sowie sämtliches Zubehör gibt es zum Besichtigen und Testen.  Wir freuen uns, mit euch ins Gespräch kommen und gemeinsam Spaß zu haben!

XXL-Paddelfestival Markkleeberg am 13./14.04.

Auftakt in die Saison und zwar richtig. Kostenlose Nutzung des Wildwasserkanals sowie  Touring auf dem Markkleeberger See. Deutschlands komplette Paddelszene vor Ort. Ausprobieren, lernen, feiern. Opulentes Rahmenprogramm mit Workschops, Filmvorträgen, Lagerfeuer und Musik.

Die Wettbewerbe und Beiträge vom Packrafting Store sowie das komplette Programmheft siehe den vorherigen Post.

Wochenende 13.-14. April, Kanupark Markkleebergg, Wildwasserkehre 1, 04416 Markkleeberg (bei Leipzig).

Orankecamp Berlin am 20.04.

Bootstests und mehr am Orankesee. Der Berliner Outdoorladen Camp4 lädt ein zur großen Zeltstadt mit Pappbootrennen, Livemusik und Stockbrotbacken. Action, Spaß und Ferienstimmung mit Infoständen, Workshops und Gleichgesinnten.


Samstag 20.April – ab 10 Uhr im Freibad Orankesee, Gertrudstr. 7;  13053 Berlin,  Eintritt kostenlos.

Flyer vom Vorjahr! Aktueller wird erstellt.
Zeltfestival Basislager Karlsruhe: 11.05.

Ein schöner Tag im Hochseilgarten, am Kletterturm, beim Bogenschießen mit Musik, Essen, Trinken und gemütlich draußen sitzen. 

Es werden den ganzen Tag jede Menge Zelte und eben auch Packrafts aufgebaut und präsentiert, welche nach Herzenslust begutachtet und vergleichen werden können, insbesondere beim Bootsweitwurf  und den Aufbau- und Packwettbewerben :)

Samstag 11. Mai 10 bis 18 Uhr, 

Hochseilgarten der AWO-EPA, 76227 Karlsruhe, Kieselweg 42

16.03.2013

Blogtagging: Die berühmten drei Dinge

Felix von Nordtrekking.de hat uns auf ein Spiel unter den (Outdoor-) Bloggern aufmerksam gemacht: Blogstöckchen oder eben Blogtagging. Ein bestimmtes Thema wird jeweils an drei weitere Blogger  weitergeben bzw. getagged. Erinnert irgendwie an Kettenbrief 2.0, fördert aber die Vernetzung. Dem wollen wir uns nicht entziehen. Felix hat über seine drei Lieblingsausrüstungsgegenstände geschrieben und den Stab, ähh, das Stöckchen u. a. an uns weitergegeben. Es geht also um die berühmten drei Dinge, nicht für die Insel, sondern für die nächste Tour.

Nun ist das hier der Packrafting Blog, nicht zwangsläufig unsere persönliche Seite, trotz vieler subjektiver Ansichten. Primär geht es um das Thema, nicht um uns. Trotzdem hat Felix uns beide, Marc und Sven, aber persönlich gefragt. Und da fängt das Dilemma schon an. Drei Dinge, welche wir beide benutzen, da gibt es gar nicht so viele, auch unter Packrafting Gesichtspunkten nicht. Marc fährt lieber ein offenes Boot, der Sven doch ganz gern etwas Wildwasser. Aber letztlich war es gut so. Sonst wären wir womöglich bei dem gelandet was man von Packraftern sowieso erwartet hätte: Boot, Rucksack, Trockenanzug. 


Wie sich herausgestellt hat, ist unser gemeinsamer Nenner die Elektronik. Jungs und ihre Spielzeuge.  Das mag jetzt für einen Packrafting Blog überraschen, aber es gehört durchaus dazu. Tatsächlich sind wir fast unabhängig voneinander bei folgenden Gadgets gelandet:


Kamera: Nikon Coolpix AW100. Eine wasserdichte Outdoorkamera, klar. Ein echtes Review oder Datenblatt soll das nicht werden, da gibt es andere Stellen. Aber ein paar Gesichtspunkte warum wir diese gewählt und behalten haben: 

1. Unter den wasserdichten Outdoorkameras hat sie (subjektiv) die beste Bild- und Videoqualität. Insbesondere letztere ist ziemlich beeindruckend an Detailreichtum. Das schaffen viele größere Kameras nicht. Gerade unter dem Aspekt einer Point and Shot Kamera (im Boot hat man selten für mehr Zeit) gibt es wenig zu beanstanden. Detailreich, knackig und ausgewogene Farben. 

2. Videos lassen sich IN der Kamera schneiden bzw. kürzen. Das mag als Gimmick erscheinen, aber es ist extrem nützlich und zeitsparend bereits unterwegs zu selektieren, so wie man es mit Fotos auch macht. Man filmt damit sorgloser bzw. mit mehr Reserven ohne sich die Festplatte zu verstopfen.


3. Mitgeliefert wird ein abnehmbarer Filteradapter (40.5mm). Das ist recht ungewöhnlich für eine Kompaktkamera, aber an einer Outdoorkamera sehr praktisch, da man man sich so einfach vor Tropfen auf der Linse schützen kann. Trotz Wasserfestigkeit werden die meisten Bilder damit nämlich unbrauchbar. Vor dem Auslösen einfach den Filter samt Adapter (Steckmechanismus) kurz abnehmen.

4. Zu den sonstigen geschätzten Features zählen die Einhandbedienung (Auswahl von Programmen durch Schütteln), das GPS Modul sowie die Highspeed Video Aufnahme für Zeitlupensequenzen.

Handy: Motorola Defy+. Ebenfalls wasserfest. Runter gefallen ist es auch schon oft. Auf eine Netzabdeckung kann man sich nicht immer verlassen, trotzdem gehört ein Handy als Backup ins Gepäck. Einmal hat es schon Leben gerettet. Gut, wenn es bei der Bedienung mit nassen Fingern nicht versagt. Die sonstigen Daten des Defy+ sind durchaus tragbar, dazu zählt auch der Stromverbauch.

GPS: Garmin Dakota 20. Wasserfest sind alle Garmin's. Aber wozu überhaupt ein GPS? Auf einem Fluß kann man sich schließlich nicht verlaufen. Man hat aber auch nicht Zeit ständig die Karte zu verfolgen, bzw. die Hände dafür frei. Brücken zählen ist so eine Sache, da muss es erstmal welche geben. Die Aussatzstelle ist so schnell verpasst. In Flußtälern hat man grundsätzlich wenige Landmarkierungen. Auch Flußführer geben Gefahrenstellen zunehmend  im Positionsformat an. Man selbst kann so eigene Hinweise so mit der Community teilen. 

Das Blogstöckchen wandert weiter zu Beni aka hrxxlight.com, Silvo vom outdoorlog.de sowie Marco, dem Kronenkoenig

Eine komplette Übersicht aller Beteiligten hält Axel auf der outdoorseite.de aktuell, eine Liste mit allen bisher veröffentlichten Beiträgen zum Blogstöckchen. 

Viel Spass weiterhin!

08.03.2013

Thighstraps (Schenkelgurte)

Walzenreiten. Ohne Verbindung zum Boot undenkbar.
Packrafts sind von jeher so konzipiert, dass man eine enge Verbindung zum Boot hat. Körperspannung zwischen Bug und Heck bildet den "Rahmen" des Bootes. In der Länge ist kein besserer Halt denkbar.

Lateral hat der Bootskontakt jedoch seine Grenzen. Auch wenn die Boote alles andere als kenterfreudig sind,  eine seitliche Kontrolle ist gerade wegen der voluminösen Seitenschläuche schwierig. Gewichtsverlagerungen alleine sind nicht effektiv. 
Die Eskimorolle bleibt den Schenkelgurten vorbehalten.
Insbesondere Kajakfahren fühlen sich ohne seitliche Verbindung zum Boot unwohl. Stützen und Kanten gehört zum Grundrepertoir beim Paddeln, auch in Packrafts. Wir reden an dieser Stelle übrigens (noch) nicht von Eskimorollen. Packrafts sind keine Boote welche man rollen muss. Auch über den mittleren Grad hinaus (WWIV) ist die Kentergefahr deutlich geringer als in Kajaks. Bereiche in denen man tatsächlich kentert sind wiederum im Packraft sehr schwer zu rollen, v.a. durch das hohe Bootsvolumen im stark bewegtem Wasser.

Die Verhinderung einer Kenterung (Stützen) und das aktive Manövrieren (Kanten) wird dagegen sehr wohl durch Hüftknick und Verbindung zum Boot unterstützt (quasi die Endphase einer Rolle).

Montierung der Schenkelgurte an 6 Graploops
(Kniegurt MYOG!) Karabiner sind auch nicht verkehrt.
Dafür gibt es mittlerweile zwei Ansätze. Inoffizielle haben sich Schenkelgurte seit einiger Zeit in der Community etabliert. Diese entsprechen der Konfiguration aus dem IK Bereich und funktionieren analog den Schenkelstützen eines Feststoffkajaks. 

Schenkelgurte bleiben die "Hardware" im Bereich der Bootskontrolle, insbesondere weil ihnen die vollständige Eskimo vorbehalten bleibt. Zur Sinnhaftigkeit dessen siehe jedoch die Ausführungen oben. Unabhängig davon muss man jedoch auch die folgenden Vorteile abwägen:

Schenkelgurte richtig angelegt (Kniegurt optional).
+ Nebenfunktion Tragegurt (Schultergurte)
+ keine Verlußtgefahr
+ Platz im Boot

Bezüglich der Sicherheit (sicher eine Hauptgrund für die Diskussion darum) muss man klar sagen, dass in beiden Varianten Szenarien denkbar sind, wo es zu Problemen kommen kann. Schenkegurten wird die Verhedderungsgefahr nachgesagt, auch wenn dies durch Steifigkeit/Polsterung deutlich abgemildert ist. Ein Restrisiko bleibt hier natürlich. Diese Risiken muss jeder für sich abwägen. 


Stützen und Kanten kann man nie genug üben!



10.02.2013

Helvetinjärvi National Park, Ruovesi, Finland

Once again, Pekka, the 24 years old Finish geophysics student/packrafting/hiking enthusiast, is contributing to the European scene. This time with an area description from his backyard, the Helvetinjärvi National Park in Ruovesi, Finland. The same report can be found in Finnish language on his own Blog Reppulautta. Enjoy the guest post and thanks Pekka!

Helvetinjärvi National Park

There are plenty of lakes that are formed in deep gorges and a nice 10km Haukkajoki river that flows through the forest.

If you want to get the most out of this route, make sure you have 4-5 days to spare. The route is also very easy (if not easiest) to travel by using public transport to get in place. It starts in the bus stop of Ruovesi town, where you have to hike roughly one kilometer of asphalt road before getting to the nearest forest path. Several paths run through the forest and they are the most pleasant way to get to the southern point of lake Kovero. Kovero and the adjacent lakes are located in one deep tectonic chasm that runs through the whole national park.

A small creek starting from the northwest tip of the lake connects Kovero and the next lake Luoma together. The whole waterway is not passable, but it's nice anyway. At Luoma there's a camping area and cooking shelter. After Luoma there's a shortcut using roads to get to lake Haukkajärvi where river Haukkajoki starts but the gorges at Iso Helvetinjärvi are really worth seeing.

Haukkajoki river is a serene float in the woods. There are a few class I rapids and one class I+ depending on water level. The river is at it's best during floods of after heavy autumn rains, although not bad at normal flow too. After the river you can either hike to west to get to a bus stop or continue south through several lakes and another small river (Karjulanjoki) after another 10km of paddling. After arriving to road number 337 there won't be much to see any more. You may either hike or hitch-hike to village of Kuru to get to bus. 


More information: www.outdoors.fi/helvetinjarvi











05.02.2013

Alternate (European) Scene

Some time ago, we questioned about a European Scene. Obviously it caught on. But what about Packrafting in general. Where does it go? Before having some hints, Business as usual first:

Steve and Katrjn are in full flow. Southern Summer, two in one boat. Patagonian Dreams!

Joery reflects on his summer expedition in a real talk. Mark Feb 24th! If you can make it to Bruges/Belgium, you will not be disappointed.

There is rumours Willem got more boats than he can use himself. What he is about to do with them will follow here soon. 

Birgit's biking blog is turning into boating one, after discovering her Christmas present. As the only one in a Packraft, here POV (Point of view) shows more kayaker, but she writes (in German) about here own perspective in the new boat.

Edit 08.02. Welcome Pekka to the Blogosphere! Appreciated to have another native language (Finnish) covering the packrafting theme!



It is boating. Period.
This might continue being the style given the capability of the boats. And I must admit, I 've lately been using my Packraft more as a WW fun boat too. See the latest Winter paddling. Little hiking involved. Which is no dogma of course. 

We will probably see more of this in the course of 2013. The upcoming Orca will only fuel this and even multiday adventure on the water can handle it,  thanks to the Cargo fly (there is a bunch on the way to Europe btw).

On the other hand there is people, who truely live the pack and raft philosophy.

This rather qualifies as "IK hauling", but the Lithuanians already did in 2011 some serious whitewater (50km) an though hiking (80 km) with their Inflatable Kayaks (IK). 



A likewise encounter with sacrifies on durability, rather then weight (in contrast to the above), is an undertaking by the Brits in Mongolia with there "Quasi-Packrafts", out of production semi-durable inflatables.



The question might raise again, what actutally is a Packraft? Maybe Marius can help cross-referencing in his Blog during the latest "Ultralight" debate over in the hiking community:

Packs real small? 
"Instead of saying: „I like to go on trips with my inflatable raft, which also packs really small and therefore can easily be carried in a backpack“, you just say: „I like to go packrafting.“ and instantly anybody who knows what packrafting is will know what you're talking about. If not, you can still explain to him."

Well, maybe full inflation is not all. See the latest spring off from the UL-Forums Marius is part of. Sort of a UL-Kayak, reaching 4,5kg and packing quite small. Erik built this as a MYOG project. This is actually closer to the Packrafting-Concept than any other lightweight folding kayak.

Erik's UL Kayak

Do numbers help? To a certain extend yes. We set the bar at 4 kg. As you see above, that does not have to stop you to go "packrafting".

But like Martin put it in "We are all backpacker in the end": 

Its is often boating, no more. That's what to be learned. Read the water, know boats characteristics and apply manoevers on the river. That is what Ryan is talking about with 'LearnToPackraft' mainly, I guess. 10 days to go in the Kickstart campaign at BPL!

You can go packrafting with whatever you find appropriate, from a Lilo to big Raft. A packraft however is specifically designed for that purpose with variation in river capability.

You can use a packraft for what ever you find appropriate, from roadside waterfull hucking to bathtubing. Packrafting however IS the combination with activities that involve packing and transport.

Supai's Flat water canyon II
So is the approach with Supai's Flatwater Canyon II. This 'Supralightboat' has its place among Packrafters with an emphasis on hiking. At 680g and the packing size of a bottle it is the company for canyoneering, geocaching, spelunking and any flat water in between. 

This would come as an equivalent of about +300€ (with tax/customs etc) in Europe. It is  stocked here.

We like the concept and we are keen to try it out! Maybe in combination with a drysuit. There is some real amphibious ventures to be imagined. Lots of in and out of the water. ODS Review (DE).

15.01.2013

Paddeln im Winter

Ist wärmer als es aussieht. Eine dichte Spritzdecke ist aber dennoch viel wert :)
Zugegeben, Paddeln im Winter entspricht nicht ganz den Konventionen. Temperaturen um die Null Grad passen scheinbar so gar nicht mit Sport im Wasser zusammen. Regelmäßig scheitert man daran, es Außenstehenden begreiflich zu machen. Aber was soll man tun, (Wildwasser) paddelt man dann, wenn der Wasserstand stimmt, nicht, wenn das Wetter passt. Und dies ist in mittel(gebirgs)europäischen Gegenden häufiger im Winter als im Sommer der Fall. Und wenn man einmal vom Virus befallen ist, spielt es ohnehin keine Rolle mehr. Die Laune steigt mit den Pegeln. Die richtige Ausrüstung vorausgetzt, v.a. passend gekleidet, ist einem dabei alles andere als kalt. Keiner friert gern freiwillig.

Hat man alle Vorkehrungen getroffen,  ist Paddeln im Winter 
ein fantastisches Erlebnis
Der Beitrag enthält Eindrücke und Info's von der Befahrung 4 verschiedener Flüsse mäßiger Schwierigkeiten (max. WW III) im Raum Dresden (Anfahrt jeweils ~ 30 min) in der zweiten Januarwoche 2013. Statt Schnee gab es ausgiebige Regenfälle und damit eine Woche lang volle Bäche.

Winterpaddeln ist so speziell, daß auch lokale Ziele etwas besonderes sind und sich bestens für kleine Fluchten aus dem Alltag eignen. Und wie immer muss es natürlich überhaupt kein Wildwasser sein. Gut eingepackt durch eine (verschneite) Winterlandschaft gleiten, ist genauso faszinierend. Dann ist man auch von den Pegelständen unabhängiger. Dafür vielleicht mit einer Übernachtung draußen kombinieren? Ungläubige Blicke von Passanten am Ufer sind jedenfalls immer garantiert!

Tipps & Trick

- defensiv fahren, übermäßigen Wasserkontakt vermeiden
- Erwärmung/Dehnung sowohl vor der Fahrt, als auch dazwischen
- nicht sehr weit vom Ufer entfernt, nie alleine bzw. im richtigen Abstand paddeln

Immer schön locker bleiben!

Ausrüstung

Ein Neoprenhandschuh hält natürlich länger!
- ein Trockenanzug bietet den besten und komfortabelsten Schutz
- die Extremitäten nicht vergessen: Mütze und (Hand)schuhe
- eine dichte Spritzdecke erhöht den Komfort ungemein
- viele Lagen Fleece darunter, ohne einzuengen

Auch ohne Wildwasser ist ein adequater Schutz angebracht. Eine Kenterung kann man praktisch nie ausschließen. Wenn hier kein Trockenanzug zum Einsatz kommt sollte man mindestens ein Trockensack mit warmer Ersatzkleidung dabei haben.

Für (Wasser-) Temperaturen unter 5 Grad gilt die 1/10/1 Regel: 1 Minute Kälteschock, 10 Minuten handlungsfähig, 1 Stunde überleben.

Pegelinformationen

Alle Bundesländer veröffentlichen aktuelle Wasserstände und Durchfüsse. Als Referenzwert für die Befahrbarkeit dienen eigene Erfahrungen, Informationen von anderen Paddlern oder Flussführer.

Es lohnt sich die Werte für die eigenen, lokalen Gewässer zu dokumentieren bzw. Referenzwerte aufzubauen. Allzu schnell hat man diese wieder vergessen. Überregionale Paddler sind dankbar!

Da steigt die Stimmung!
Hier eine Pegelliste ausgewählter Bundesländer. Andere Länder sind jeweils an deren Grenze verlinkt:

Bayern
Hessen
Sachsen
Thüringen
Brandenburg
Sachsen-Anhalt
Baden-Würtemberg

Die hohe Schule ist natürlich die Pegelprognose: genaue Niederschläge, Schneemengen, Sättigung der Böden, da kann man schon mal in (pseudo) mathematisch - philosophische Überlegungen geraten ... Das zeigt sich dann regelmäßig in endlos langen Forendiskussionen - bis das Wasser wieder weg ist ;)

Bezüglich der Schwieriglkeiten gibt unzählige mehr oder weniger aktuelle Flußinfos, -führer und Foren, in denen man sich aber leicht verlieren kann (DKV, Raft.cz, 4-paddlers.com, Soulboater.com, Kajaktour.de, River-info.de).

Die eigene Erkundung (v. a. zu Fuß!) und die Erfahrung ist meist unschlagbar!


Mittel Nr. 1 für Frostpaddeler: ein Trockenanzug.


Mit mehreren Lagen kuscheligem Fleece unter absolut wasserdichtem Abschlüssen kommt man sich fast wie ein Betrüger vor ;) Für Passanten am Ufer ist es meist kaum vorstellbar, dass man trocken und warm im Boot sitzt.

Wasserkontakt lässt sich nicht immer vermeiden. Hier war es aber auch über Null Grad :)




Shuttln per Bahn ist im Winter ok, auch für Packrafter ;)