31.12.2015

Testberichte Packrafting Zubehör (Anfibio)

1. KANU Magazin 1/2015

Im Test: Anfibio Packsuit

Quelle: KANU Magazin


2. Trekking Magazin 4/2015

Im Test: Supai OloAnfibio VertexAnfibio Buoy Boy, Anfibio Wurfsack, Anfibio Packsail

Quelle: Modellsportverlag, Trekking Magazin
Quelle: Modellsportverlag, Trekking Magazin

24.12.2015

Testberichte Supai Matcat (Reviews)

1. Hydro Magazin 5/2015

Produktvariante: Supai Matcat schwarz

Quelle: Hydro Magazin


2. Survival Magazin

Autor: Armin Tima
Verlag: Wieland Verlag
Produktvariante: Supai Matcat schwarz

Quelle: Wieland Verlag, Survival Magazin
 3. Trekking Magazin 4/2015

Autor: Hendrik Morkel
Verlag: Modellsportverlag
Produktvariante: Supai Matcat schwarz

Quelle: Modellsportverlag, Trekking Magazin

10.12.2015

Testberichte Nortik Trekraft (Reviews)

1. Survival Magazin 3/2015

Autor: Armin Tima


2. Trekking Magazin 4/2015

Autor: Hendrik Morkel

Quelle: Modellsportverlag, Trekking Magazin




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03.12.2015

Packrafting in Island / Ausrüstung (Review) Teil II

Fortsetzung von Geralds Bericht Packrafting in Island / Ausrüstung (Review) (Teil I)

Sonstige Bedingungen

Da es auf Island im Sommer nicht dunkel wird, laufen wir bis Mitternacht in den Sonnenuntergang hinein. Glücklicherweise klart es auch zunehmend auf, dennoch habe ich eher das Gefühl auf einer Polarexpedition als auf einer Sommerwanderung zu sein…

Altschnee und Gletscher
Nachdem wir eine Schlüsselstelle unserer Wanderung, einen steilen, verschneiten Pass erfolgreich bewältigt haben, scheint es so, als könnten wir die Packrafts zum ersten Mal einsetzen. Eigentlich hatten wir vor, ein Stück weit über den Langjökull Gletscher zu laufen. Obwohl die isländischen Gletscher kaum Spalten aufweisen, ist es uns aber zu riskant über den verschneiten Langjökull zu gehen, da man durch die Schneeauflage mit etwas Pech nicht mitbekommt, wo eine Spalte verläuft…
Nun ja, laufen wir halt parallel zum Gletscher und ein Abfluss der in unsere Richtung fließt, erscheint uns zunächst „schiffbar“. Wie wir noch wiederholt feststellen sollten, ist die Schneeschmelze bei den kühlen Temperaturen offenbar noch gar nicht richtig in Gang gekommen, daher geht uns, als sich der Bach verzweigt, bald das Wasser aus…

Mit dem Packraft auf Gletscherflüssen
Die häufigen Verzweigungen der Gletscherflüsse haben allerdings den Vorteil, dass die einzelnen Arme meist nicht sehr tief sind und daher trotz hoher Geschwindigkeit und Wassertemperatur nur wenig über dem Gefrierpunkt, häufig gut zu durchwaten sind. Ich laufe in Trailrunningschuhen. Das ist zwar in den weiten Schneepassagen ein kaltes, aber durchaus machbares Vergnügen. Beim Durchwaten der Flüsse bin ich dagegen froh, dass ich hinterher nicht im eiskalten, stehenden Wasser laufen muss, wie das mit Stiefeln der Fall wäre….

Am Rand des Hofsjökull kommen unsere Packrafts dann aber doch einige Male zum Einsatz. Je nach Wasserstand und für die Überquerung gewählter Stelle, wären diese Flüsse vielleicht durchwatbar. Aber mit unseren Rafts gehen wir kein Risiko ein und müssen auch keine Zeit darauf verwenden, eine machbare Furt zu suchen.

Kleines Packraft Review

Die Verarbeitung des MRS macht einen soliden Eindruck, und steht teureren Packrafts meiner Auffassung nach in nichts nach. Da ich mit 1,83 m Körperlänge eigentlich an der Grenze für diese Version (S/M) liege, bin ich gespannt, ob ich auch mit der Variante zurecht komme. Und ja, kein Problem, auch die Spritzdecke lässt sich problemlos schließen. Im Gegensatz  zu meinem alten Packraft hat das MRS eine ausgeprägte Form mit Bug und Heck. Klar, dadurch wird es noch nicht zum Rennboot, dennoch gefällt mir die höhere Geschwindigkeit des MRS sehr gut.

Durch die Weiten des Hochlands

Zwischen Hofsjökull und Vatnajökull erleben wir die großartige Weite des isländischen Hochlandes. Es gibt zwar auch Lavafelder voller großer, schwarzer Brocken, aber meist kommen wir gut voran und erreichen damit auch unser geplantes Tagessoll von etwa 20 Kilometern Luftlinie. Aber es ist schon erstaunlich und fast beklemmend, wie wenig Leben es in diesen Urlandschaften gibt. Ich freue mich über jedes grüne Fleckchen…

Abend im Tal der Tungnaa
Schließlich erreichen wir die Tungnaa kurz nach ihrem Ursprung aus dem Vatnajökull. Wir haben sehr wenig Informationen über diesen großen Fluss gefunden, aber er scheint von hier bis auf die Höhe von Landmannalaugar keine größeren Stromschnellen aufzuweisen. Allerdings ist die Tungnaa ein eiskalter, rasant fließender Gletscherfluss und sollte keineswegs unterschätzt werden.
Nachdem wir unsere Boote fertig gemacht haben, beginnt die schnelle Fahrt. Zwar gibt es einige Stellen mit spritzigen Wellen, aber größere Hindernisse legt uns die Tungnaa zunächst nicht in den Weg. Daher ist das Paddeln auf ihr ein echtes Vergnügen. Allerdings ist fast ständige Aufmerksamkeit unbedingt notwendig, um stets im Hauptstrom zu bleiben. Abseits davon geht einem in den stark verästelten Armen schnell das Wasser aus…
Das geschieht uns auch gegen Abend. Wir stoßen überall auf Grund und müssen schließlich zahlreiche, flache Arme durchwaten, um am Rand des breiten Flusstales unser Lager aufzuschlagen.

Auf atemberaubenden Pfaden
Es ist kaum zu glauben, als wir am nächsten Tag etwa 2 Kilometer laufen, um wieder an einen Flussarm mit ausreichend Wasser zu gelangen, sitzen wir bald darauf wieder auf dem Trockenen. So sehr wir auch suchen, es gibt hier einfach keinen tieferen Hauptarm mehr. Eigentlich sollte der Fluss ja voll sein, weil die Schneeschmelze im vollen Gang ist. Allerdings macht es auf uns mehr den Eindruck, dass es bei den immer noch niedrigen Tagestemperaturen auf dem Gletscher noch gar nicht wirklich angefangen hat zu tauen…

Die Landschaft wird grüner
Schließlich beschließen wir schweren Herzens den Fluss zu verlassen und die letzten beiden Tage über Land nach Landmannalaugar zu laufen, wo unser Proviantdepot wartet…

Seitdem wir die Tungnaa erreicht haben, ist die Landschaft deutlich grüner geworden und wir freuen uns schon auf die bunten Berge weiter im Süden.

Eine weglose Route ist zwar abenteuerlich und anspruchsvoll, kann einen aber auch in Situationen bringen, wo die geplante Abstiegsroute nicht machbar ist, man aber auch nicht umkehren möchte. Gut, also probieren wir über die steile Rinne ins Tal zu gelangen. Im losen Schutt wird diese immer steiler und enger. Schließlich tut sich vor uns eine Schneehöhle auf…

Wir möchten nicht gerne in dem Loch landen, und sind ziemlich erleichtert, als wir schließlich nach mehr oder weniger halsbrecherischer Aktion aus der Rinne heraus sind und über ein Schneefeld problemlos nach unten gelangen.

Die bunten Berge von Hatinver
In Landmannalaugar holen wir unser Proviantpaket ab, und treffen einen ziemlich bekannten Islandkenner, der uns im Angesicht unserer leichtgewichtigen Ausrüstung „Lemminge“ nennt.

Wir folgen zunächst nicht dem bekannten Laugarvegur, sondern nehmen eine abgelegenere Route durch die bunten Berge. 

Welch ein Kontrast als wir dann schließlich doch auf den Laugarvegur stoßen. Kaum zu glauben, welche Menschenmassen hier entlang ziehen, auch wenn am Hrafnitusker noch Winter herrscht.

Überquerungen von Gletscherflüssen mit dem Packraft

28.11.2015

Testberichte MRS Microraft (Reviews)

1. Survival Magazin 3/2015

Autor: Armin Tima
Verlag: Wieland Verlag
Produktvariante: MRS Microraft, Größe M/L

Quelle: Wieland Verlag, Survival Magazin
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2. Trekking Magazin 4/2015

Autor: Hendrik Morkel
Produktvariante: MRS Microraft, Größe S/M

Quelle: Modellsport Verlag, Trekking Magazin

26.11.2015

Packrafting in Island / Ausrüstung (Review) Teil I

[EN] This story is also part of the Sidetracked Magazin Volume 5. Print version is out now. The new year (2016) will also see the report online.

[DE] Der folgende Bericht stammt von Gerald Klamer (Bild rechts). Gerald unternimmt seit über 30 Jahren Trecks in Wildnisgebiete auf der ganzen Welt. Seine Reisechronik seit 1985 ist beachtlich!

Diesen Sommer ging es es nach Island, ganz unfreiwillig mit einem neuen Packraftmodell. Wie es dazu kam später mehr!

Aktuell ist er für drei Monate in Bolivien unterwegs. Von den Andenpässen geht es zu Fuß und im Packraft (jenes aus Island :) in eines der artenreichsten Regenwaldgebiete der Welt. 

Und schließlich geht es mit dem Packraft durch den bolivianischen Teil des Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde, wo von Kaimanen, Anakondas und Jaguare warten. 

Nun aber zurück zu Island! 

Text: Gerald Klamer. Fotos: Gerald Klamer und Jan Vincent Kleine.

Anreise mit Verlusten - oder wie man zu einem neuen Boot kommt.

Sidetracked Magazin Volume 5 (for English readers)
Ich stehe am Gepäckband im Flughafen von Reykjavik. Eigentlich könnte meine Reise auf die Vulkaninsel gleich ganz entspannt starten… Da kommt auch schon der Rucksack, doch mit Erschrecken stelle ich fest, dass das seitlich an ihm befestigte Packraft fehlt. Zunächst habe ich noch den naiven Glauben, dass Icelandair es irgendwie schafft, das verloren gegangene Boot wieder zu finden, doch leider wird meine Hoffnung enttäuscht: Das Packraft bleibt spurlos verschwunden! Glücklicherweise kommt mein Reisepartner Vincent erst in zwei Wochen und bietet mir an, Ersatz mitzubringen. Doch lässt sich so schnell kein günstiges, gebrauchtes Boot beschaffen. Schließlich hat Vincent die entscheidende Idee: Er nimmt mit den Jungs vom Packrafting Store Kontakt auf und erfährt, dass diese mir ein Raft leihen würde, was ich dann bei Gefallen auch kaufen könnte. Super, die Tour scheitert offenbar doch nicht, bevor sie begonnen hat!

Es wird ein MRS Microraft der Größe S/M in blau, für meine Körpergröße (183cm) noch passend, wiegt das Modell mit Spritzdecke weniger als 3 kg. Das kommt mir entgegen, da wir das Boot als echtes PACKraft nutzen, es also auch viel Zeit im Rucksack verbringt.

Die Tour

Wir haben eine etwa 400 Kilometer lange kombinierte Wander - und Packraftingtour geplant, die alle großen Gletscher Islands streifen soll. Dabei wollen wir fast ausschließlich abseits von Pisten und Wegen im Hochland unterwegs sein. Bei der Informationsbeschaffung im Vorfeld haben wir rasch gemerkt, dass die Flussüberquerungen eine der Hauptschwierigkeiten bei einer Islandtour darstellen und schon so manches Vorhaben zum Abbruch gebracht haben.



Daher war für mich von Anfang an klar, dass ich ein Packraft dabei haben möchte. In erster Linie für Flussüberquerungen, aber vielleicht liesse sich ja auch ein Flussabschnitt in die Route integrieren. Schon vor unserer Abreise hatten wir erfahren, dass bedingt durch ein kaltes Frühjahr noch sehr viel Schnee im Hochland liegt. Selbst die großen Pisten wurden erst unmittelbar vor unserem Start am 5. Juli freigegeben….

Packraft und Raftpack

Als wir an der Kaldidalur Piste abgesetzt werden, ist es windig, kalt und beginnt zu regnen. Das Hochland wirkt sehr abweisend. Egal, wir haben die Tour lange geplant und jetzt brennen wir darauf loszulaufen. Um unseren ersten, auf 14 Tage kalkulierten Abschnitt zu bewältigen, tragen wir jeweils rund 24 Kilogramm in unseren HMG Rucksäcken. Auch mit diesem Gewicht tragen sich die weniger als 1 Kilo wiegenden Leichtgewichtssäcke recht gut. Ich bin jedenfalls froh, nicht meinen normalen 130 Liter Pack dabei zu haben…Obwohl Islands scharfes Vulkangestein für jedes Material eine Herausforderung darstellt, sind die Cuben Rucksäcke auch am Ende der Tour kaum lädiert. Mit etwas Sorgfalt beim Packen lässt sich in dem 70 Liter Pack Ausrüstung und Proviant für zwanzig Tage transportieren. Das ist eine ganze Menge für ein solches Leichtgewicht…Leider sind die am Rucksack angebrachten Befestigungsriemen etwas zu kurz und zu tief angebracht für meinen Geschmack. Auch sind die seitlichen Netztaschen des Windrider zu schmal um ein Packraft an der Seite komfortabel verstauen zu können. Daher trage ich mein MRS oben auf den Rucksack geschnallt.

Weiter geht es mit Teil II zu den Bedingungen auf Island und einem kleinen Packraft Review.

25.11.2015

4. Packrafting-Flohmarkt (Gebrauchtboote und Zubehör)

Zum vierten Mal verkaufen wir zum Saisonende unsere gebrauchten Boote aus dem Vorführ und Mietbestand, um unsere Kapazitäten auszulasten. Wer antizyklich denkt, kauft jetzt in der Nebensasion :)

Das Material ist nur eine Saison im Einsatz gewesen (Baujahr 2015). Das Material hat durchweg einen guten Zustand und ist z.T. mit Extras ausgerüstet (Leinen und Riemen-Set, Vorbereitung für Schenkelgurte etc.). Wie üblich, gib es das Angebot immer im Paket (mit Paddel und Weste). 

Dazu behält man die Garantie und ein Rückgaberecht. Im Gebrauchswert ist das Angebot gegenüber dem Neukauf deutlich attraktiver.

Achtung das Angebot wechselt über den Angebotszeitraum (bis 19. Dezember), da es sich um Einzelstücke handelt, die dem Zwischenverkauf vorbehalten bleiben. Zum Angebot...


Extra Schlaufen für die Montage von Schenkelgurten

Komplettes Paket aus Boot, Spritzdecke, Paddel und Weste

Die Anzahl ist begrenzt, von jedem Typ gibt es nur eine handvoll Modelle.

21.11.2015

Pressespiegel (international press coverage) 2015

This year has seen quite some coverage in terms of packrafting, especially since the market diversified.

1. Dutch Volkskrant Newspaper

Introducing packrafting in general, covering specific models (the Volksraft?), recommending rentals.

MRS Microraft (M/L)


Source: De Volkskrant
2. Czech Světem Outdooru Magazin

Report from trips in Europe and America. The text is written by our friend Martin Lipina, whom we went to Kamenice with earlier the year. We submitted some photos as of below. 

Featuring Marc in his boat.


3.  German Trekking Magazin

In collaboration with fellow Hendrik from HikinginFinland.com this article was submitted to Trekking Magazin covering Packrafting in general and some specific gear. Hendirk as author tested outdoors, wrote the text and took the pictures outside, we provided the products as well as some studio photos. Nice working together!

In order of the picture to the right: Supai Matcat,  MRS Microraft and Nortik Trekraft

4. British 'APaddleInMyPack' Blog 

Long term acquaintance Chris Scott did a Packraft group test on his Blog  'Adventures with pack boats". This was done by him independently, so text and photos are credited to him. We only provided the necessary equipment and base information.  




5. German Survival Magazin

The Survival scene again took on Packrafting a feature theme. Armin Time contacted us in May for a comprehensive overview, we gladly helped out with. He provided a proper introduction and 5 individual, detailed tests. Stay tuned!

On the picture Armin Tima on the Isar with a MRS Adventure X2


Download full articel (German/Deutsch)
Individual test reports to follow!

19.11.2015

(Motor-) Bikerafting in Iceland, kit review (Nortik Trekraft, Hiko Trek, Anfibio Basic 4p and Vivo 50)

Iceland, despite its name, seemed to be "hot" this year. We received numerous reports and requests for trips across the otherworldly island. Classic routes from south to north over glacier and volcanic dessert had been attempted. 

(Motor-) Bikerafting, weight is not that crucial, but space!
This is a report by Jim from the UK, who contacted us  to be kit out for a trip to Iceland by mountain and motorbike! The boat would spend a lot of time on the back of his motorbike, so it needed to be compact, but quickly ready when needed. 

Jim is originally a hardshell kayaker, but Iceland has a lot of remote water ways, which means that driving heavy kayaks to lakes and rivers is difficult, instead you needed something lightweight that could be carried. 

Naturally a packraft quickly came into consideration. He ended up choosing our basic package containing the Nortik Trekraft, Hiko backpack, Anfibio Basic 4p and a Secumar life jacket as an entry to the sport (similar available as a kit)

General review (Packraft)


This is my first packraft and I was a bit apprehensive over how it would stand up to heavy use in comparison to a full-size kayak. I needn’t have worried, the packraft spent 3 weeks being carried over 1000 miles on the back of a motorbike. During that time, it carried me, a steel framed mountainbike and my camping kit down a mile of river in the Faroe Islands before scraping over glacier ice in the pools surrounding Eyjafjallajokull. 

The boat is big enough to hold a 6ft adult and strap a mountainbike to the front, but remains small and light enough to be carried in a large backpack or pannier bag. I managed to get the inflation time down to around 5 minutes using the huge inflation bag and could unpack/repack the whole setup in under 15 minustes.

Surprisingly the hull design is quite speedy for an inflatable. The limited bow upturn provides a long water line for addtional hull speed. So especially the open Trekraft (without spraydeck) makes a reasonable flat water application.

Overall, the ability to carry a mountaibike across rivers and lakes is a huge bonus and gives you freedom to travel much further without finding bridges/crossings, the weight penalty is no more than a small tent but it adds a whole new dimension to a cycle tour.

Accessories (Paddle, PFD, Backpack)



As for the rest of the kit, the Hiko bag travelled everywhere with me, it remained completely water-tight in heavy rain and never tore or split – I've used it as a motorbike dry-bag several times since returning to England. The Moll Playa paddle, while noticeably a budget paddle, packed down small enough to fit in a backpack, did it's job and I even used it for the much tougher river sections in the full size kayak. As for the life jacket ... well, luckily I did not "need" it, fortunately there was no capsizeing in the icy water, but at 250g and 22€ it was no penalty either and last but not least made a comfy pillow! 

Pimp your Trekraft (Tipps and Tricks)

In very icey water, you do feel the cold more than a traditional kayak, but I used a silver-foil blanket to insulate the inside of the raft and the supplied cushion makes it pretty comfy.

The interior space of the Trekraft is quite large (133cm), and it is only available in one size. For better body fit I used some baggage low in the front as foot brace. 

The thing I was really missing on the Nortik Trekraft is proper backrest as well as some additional tie downs, especially on the stern of the boat to be carried. The Trekraft does not contain them originally. It works without, but really to be recommended to be added, which can be done DIY

My outfit also missed a string to secure the main valve cap, so I had to drill a small hole in the cap and tie it down, but to my knowledge this has been sorted out with later productions. Otherwise it is easy to do. Better than being in the field without :) 

However, I will 100% be planning more bikepacking/bikerafting trips with the kit in the future. And Iceland, well, sure to return soon.



07.11.2015

12. Bergsichten - Berg+Outdoor Filmfestival Dresden (13.-15. Nov.)

Das Bergsichten Outdoor-Filmfestival ist quasi unsere Geburtsstunde, hier haben wir uns 2011 das erste mal mit einem Stand präsentiert, noch bevor es unsere Website gab. Der Zuspruch war damals riesig und hat uns motiviert weiterzumachen. 




Vier Jahre später wird es erstmals einen eigenen Kurzfilm geben, welcher vor jedem Beitrag läuft. Der Trailer entstand letztes Jahr im September auf einer Tour an der böhmischen Strela. Wir sind auf die Reaktionen gespannt! 

Außerdem haben wir so persönlich Zeit das Festival zu besuchen. Vielleicht sieht man sich!

Herzlichen Dank an Frank Meutzner und das Bergsichten Team für die  Organisation und Unterstützung.

13.-15.November 2015 – Dresden, Hörsaalzentrum der Technischen Universität


30.10.2015

Packrafting X2 (by two) in Scotland

Our friend Rob Kingsland and his girlfriend went on a packrafting trip from Loch Maree to Dundonell in the North West of Scotland. We rent them a MRS Adventure X2 plus some Anfibio Accessories (PackSails, MultiPaddles and inflatable PFDs) to be equipped for the trip.

Crossing Fischerfield and Letterewe Forests he experienced some of the most expansive landscapes in Scotland alongside some ferocious weather. Due to wind, rain and injuries the trip was cut short of the aim to travel all the way north to Sandwood Bay.

However, having learnt a lot about themselves and the technicalities of such a trip they hope to return to complete the northern section next summer in better weather. 

Stay tuned!

13.10.2015

Paddeln im Herbst - Stauseeablässe in Tschechien

Yep, richtig gelesen, unsere tschechischen Nachbarn lassen im Herbst traditionell ihre Stauseen und Fischteiche für uns Paddler ab. Kein Wunder, gilt Tschechien doch als das Land mit der höchsten Pro-Kopfdichte an Wassersportlern!  Niemand will hier im Herbst auf dem Trockenen sitzen.

Hamersky Potok, Wildwasser III, Südböhmen
Das Ergebnis sind Wildwassererlebnisse in der eigentlich wasserarmen Jahreszeit in Gegenden, wo man an Paddeln normalerweise nicht denkt. Kleine Bäche im Wald, Rinnsale im Mittelgebirge werden zu Schnellstrassen auf dem Wasser. Dazu gibt es eine Eventkulur aus Lagerfeuer, Gesang, Pivo und Becherovka. Das Kommen lohnt schon allein aus diesen Gründen.

Die Liste der Gewässer bzw. alle Termine werden auf jährlich www.raft.cz veröffentlicht, inklusive der Verlinkung zu den wichtigsten Flussinfos (Lage, Schwierigkeit, Einsatzstelle etc.). Alles was man zur Planung braucht!



Dabei muss es nicht mal zwingend Wildwasser sein, viele der Ablässe sind einfach nur kleine Gewässer, die sonst nicht fahrbar sind. Botic, Vavrinec und Co sind allesamt Zahmwasser oder gehen nicht über den ersten Grad hinaus.

Die allgemeine Organisation ist locker, ohne Anspruch auf Perfektion, grad auf dem Bach geht es mitunter turbulent zu. Aber für die wichtigen Dinge, wie die Getränkeversorgung, einen Fahrservice und die Unterhaltung ist gesorgt:

Shuttleservice inklusive, auch Packrafter dürfen hier mitfahren ;) 




  
Unsere Empfehlungen  bzw. Einschätzungen lauten folgendermaßen:

Vavrinec (WW 1) - definitiv die beste Party, rasante Fahrt durch den Wald

Hamersky (WW3) - das bestes Wildwasser, perfekter Shuttleservice

Strela (WW1) - der harmloseste Ablass, sogar die Party ist ungefährlich

Botic - (ZW) -  die skurrilste Veranstaltung, mit Tunneldurchfahrten unter der Erde 

Tepla (WW2)  -  die abwechslungsreichste Fahrt, inkl. Stadtdurchfahrt Karlsbad

Lipno (WW5) - die härtestes Abfahrt, das Devils Extrem Race

Wer Einsamkeit und Natur pur sucht, ist hier falsch.

Auf dem Bach, kann, muss es aber nicht zur Sache gehen, es ist für jeden Anspruch was dabei (unten links). Wie gesagt, die Versorgungslage ist solide (unten rechts).

#Hiko #MRS #Anfibio 
#Klobasa #Pivo #Polevka

18.09.2015

RedBull Amphibious - Race report

Ein Rennen bzw Orientierungslauf zu Land und zu Wasser, quasi vor unsere Haustür (im Spreewald) - die Veranstaltung schien wie für uns gemacht. Klar, dass wir  in irgendeiner Form dabei sein wollten! Der amphibische Gedanke bzw. die kombinierte Tour aus Paddeln und Laufen ist schießlich das Kernkonzept vom Packrafting! Abenteuer vor der Haustür sowieso.

Das Packrafting-Team: Rico (vorn) und Sven (hinten)


Packrafts waren dennoch vom Veranstalter nicht explizit vorgesehen und wir waren tatsächlich die einzigen Packrafter am Start! Der Gesamteindruck glich eher einer Kanuralley mit eingebauten Landwegen. Von Anfang an war klar, das wir nur eine Chance haben, wenn wir diese maximieren. Ob der Plan aufgegangen ist?
Kein Selfietyp, aber ...

Teamwechsel

Zunächst ist unsere Starterin Sandra krankheitsbedingt ausgefallen. Da ich (Sven) auf einer Tour an der böhmischen Berounka weilte, haben wir erst am Vorabend des Rennens davon erfahren. So kurzfristig eine neue Besetzung zu organisieren, war schlicht unmöglich. 

Selbst ist der Packrafter! Auch wenn ich sicher kein Ersatz für eine Leistungsportlerin bin ;) Rico musste dennoch mit mir als neunen Partner vorlieb nehmen.

Streckenbschreibung


Zusammenpacken lohnte meist nicht!
Die 12 Checkpoints haben sich auf ein Areal von 12qkm verteilt. Die Wasserwege bzw. Kanustrecken hatten klare Priorität. 

Ein Verlassen war nur an ausgewiesenen Stellen (Schleuse, Anlegestelle etc.) zulässig. So waren die Regeln. Die relativ grobe Karte ließ außerdem wenig Raum für eigene Strecken. 

Wir haben dennoch welche gefunden, soviel sei verraten.


Statistische Auswertung


Die offizielle Strecke betrug rund 16 km. Der beste Kajakfahrer (WM Paddler im Rennkanu) hat diese in 1 h 45min absolviert. Der bessere Packrafter (Rico) hat 3h gebraucht. Ich war nach 3h und 20min im Ziel. Die andere Kanuten lagen im Abstand von jeweils 10min vor Rico (rotes MRS Boot), immerhin keine Welten.

Der offizielle Streckenplan, mehr Infos gab es nicht!


Die Paddelstrecke, überraschend schnell!
Interessant war die Auswertung des GPS Tracks. Überraschenderweise war die Geschwindigkeit auf dem Wasser besser als erwartet! Eine Eigenschaft der gewählten Microrafts? 5km/h konnten gut durchgehalten werden, stellenweise waren im Sprint auch 6-7km/h möglich. 

Mehr rausholen konnte man freilich zu Fuß. Bis zu 12km/h sind dabei machbar - wenn man diese durchhält! Grad zum Ende hin konnte von "Rennen" keine Rede mehr sein. Ich war froh einen schnellen Laufschritt zu halten, mehr als 6-7km/h waren da nicht drin.

Rico ist weitestgehend der Strecke der Kanuten gefolgt, ist also direkt gegen die Paddler angetreten. Insofern ist seine Zeit (3h) mehr als respektabel! Sein Vorplazierter Kanute war nur ganze 20 Sekunden schneller.


Die Laufgeschwindigkeiten, schwer zu halten
Wo es ging, hatte ich versucht auf den Landweg (rechts) zu setzen bzw. abzukürzen (regelkonform), bin dabei gewissermaßen auf "Risiko" gegangen, da die Karte extrem grob war. Prompt habe ich mich ein paar mal verlaufen und somit den Vorteil schnell verspielt. Der Aus- und Einstieg an befestigte Stellen war ohnehin recht limitiert. Dennoch hat es Spaß gemacht eine alternative Route zu suchen! "Anders" ans Ziel zu kommen, gab eine gewisse Befriedigung, unabhängig von einer Platzierung, welche nicht der Rede wert war. Das wichtigste war alle Checkpoint aufzufinden und vorm Ende der angesetzten Zeit (16.00) im Ziel zu sein.  Damit bin ich persönlich sehr zu frieden. 

Vom Spaßfaktor, der guten Atmosphäre und perfekten Organisation ganz zu schweigen. Die Strecke war bei 25° Sonnenschein auch so ein tolles Erlebnis! Der Ansporn eines Rennens hat das gewisse Extra gegeben. 

In die Boote, fertig, los!


Fazit und Dank

An Land trauen sich sogar die Rennkanuten in die Packrafts!
Auch wenn "Amphibious" für unseren Geschmack hätte wörtlicher ausfallen können, waren wir insgesamt sehr positiv überrascht. Die überschaubare Anzahl von rund 120 Teilnehmern war sensibel gewählt. Dass Achten auf Details (bspw. die zweisprachige Beschriftung der temporären Checkpoints auf Sorbisch "Kontrolny"), zeugt von Respekt vor der Gegend. Das Rennen war aufregend und spektakulär, aber nicht extrem (gefährlich)! Das machte die Veranstaltung so sympathisch. 


Unser Beitrag, siehe in Sekunde 32, ansonsten sonst waren wir für den schnellen Schnitt sicher zu langsam ;)

Danke an RedBull und den ESV Lokomotive Cottbus e.V. für die Organisation und die Möglichkeit unserer Teilnahme.