TIPPS

Geochaching: Playing with boats
Kinder: Packrafting 4 Kids
Off Season: Paddeln im Winter
Zubehör: Elektronik
Licht: Packraft Illumination
Zweier: Packrafting goes Canoeing
Bushcraft: Packrafting & Survival
Snowboating: New definition of whitewater
Angeln: Rutenhalter selber bauen (von Holger K.)


ImprovmentsPimp your Trekraft (by Jim)


Allgemeines


[Pack your Raft] Bei aller Leichtigkeit sollte man sich anfangs nicht überfordern. Auch ein 3 kg leichtes Boot addiert einen substanziellen Teil zum Rucksackgewicht, mit Sicherheitszubehör allemal. Unabhängige Trekking- oder eben Packrafttouren, ggf. sogar mit Wildwasseranteilen sind die hohe Schule. Ähnlich dem Skitourengehen sind aber auch Tagestouren ein faszinierendes Erlebnis. Und es spricht auch nichts dagegen einfach nur ultraleicht zu paddeln ;) Am Besten tastet man sich anfangs auf Wochenendtouren, ggf. mit Hüttenübernachtungen an sein persönliches Setup heran. Packrafting auf Tour funktioniert am Besten im Sinne des Leichgewichtswanderns. Multifunktionalität ist Trumpf (z.B. das Paddel als Zeltstange nutzen). 

Einfache und effektive Form der Gepäckverschnürung
[Raft your Pack] Gepäck wird üblicherweise quer über den Bug gebunden. Er fungiert auch als zusätzlicher Wellenbrecher. Eine Nummer größer zu Gunsten der Verstaubarkeit im Boot zu wählen, ist nicht zu empfehlen. Dies wird zu eng. Der Transport auf dem Boot funktioniert dagegen hervorragend bis hin zu großen Gewichten (auch Fahrräder). Letztlich entspricht es aber nicht der Idee eines Packrafts, sehr große Mengen an Gepäck zu transportieren. Wer besonders flexibel und großzügig mit Gepäck umgehen möchte, wählt ein Zweier-Modell, welches sich auch hervorragend als Einer fahren lässt und trotzdem noch sehr leicht ist.

Selbst gebautes Pack-System
[Touring] Auf Flachwasser liegen die Limitationen v.a. in der Geschwindigkeit. Die relativ kurze Baulänge (~260cm) lässt (Rumpf-)Geschwindigkeiten von nicht mehr als 4-5 km/h zu. Um dort hinzugelangen, bedarf es allerdings nicht viel. Die geringe Masse macht sich in der Tat in geringer Trägheit und Verdrängung bemerkbar. Von der gesparten Zeit beim Auf- und Abbau bzw. der Logistik allgemein ganz zu schweigen.

Auch die Windanfälligkeit ist relativ. Packrafts sind natürlich keine Seekajaks, aber schlicht so klein, dass sie im Verhältnis zur Muskelkraft eine geringe Wind-Angriffsfläche haben. Ein großer Kanadier hat definitiv mehr Breitseite. Wegen der geringen Abmessungen [(ca. 2,5 m Packraft vs. 5 m Kanu)] ist die Kraft des Windes absolut gesehen kleiner und damit leichter zu kompensieren, zumindest bei Seitenwind. Wichtig ist hier die richtige Sitzposition: möglichst hoch und möglichst aufrecht. Die gerade Sitzposition unterstützt eine steile Paddelhaltung auch über die dicken Bordwände hinaus. Am schnellsten ist, wenig überraschend, daher ein Zweiermodell im Kanadierstil.