14.12.2018

7. GEBRAUCHTBOOTMARKT

Zum siebenten Mal verkaufen wir zum Saisonende unsere gebrauchten Boote aus dem Vorführ und Mietbestand. 

Die Boote waren überwiegend nur eine Saison im Einsatz gewesen (weitestgehend Baujahr 2018). Das Material hat durchweg einen guten Zustand. und ist z.T. mit Extras ausgerüstet (Leinen und Riemen-Set, etc.). 

Wie üblich, gib es das Angebot immer im Paket (mit Paddel ). Dazu behält man die Garantie (1 Jahr) und ein Rückgaberecht (14-Tage), hat also kein Risiko im Gebrauchtkauf. Im Gebrauchswert ist das Angebot gegenüber dem Neukauf deutlich attraktiver. 

Achtung das Angebot wechselt über den Angebotszeitraum (bis 24. Dezember), da es sich um Einzelstücke handelt, die dem Zwischenverkauf vorbehalten bleiben. 





13.12.2018

BIWAK ROCKS THE BALKANS (German TV-Documentation with English Subtitles)

DE
Our dearest non-German readers, enjoy our latest TV-Documentation now with English subtitles!

The trip led truly amphibious through swamps, mountains and white water of the Balkan Peninsula, in Montenegro at the Skutari Lake and in the Cijevna Canyon of the Albanian Alps.

Trailer


Hit the CC button in the video player control elements to enable the English subtitle feature!

We experienced frequent land-water change, trips to small islands, through flood forests, to beaches and monastery islands.

Practical information 
von Sven Schellin I Anfibio Packafting
Fotos: Holger Liebrenz I BIWAK TV
  1. Tour map - our route
  2. Equipment - our packrafts of choice 
  3. Making-of - view behind the scenes 
  4. Story - people and faces from the road
  5. Result - TV report in full length
  6. Conclusion
1. Tour map - our route

Follow the route of the team on this interactive map. By clicking on the symbols (photo, info, starting points) you get more content. The sections on foot or on water are marked by different colours. The change between the modes of transport is marked as entry and exit point.


2. Equipment - our packrafts of choice

What kind of funny boats are these? Where are the square tents? Are the shoes really waterproof? Here are the answers to what equipment the  team used on their Balkan trip.


Thorsten and Jens (camera) used an Anfibio Sigma TX, the freighter among the ultra-light packrafts. With a weight of 2.1 kg, it has an internal dimension of 1.60 m and a capacity of 220 kg.


A pyramid tent (e.g. the Bear Paw Luna 4) is particularly practical for packrafting as it can be set up with a paddle, e.g. the length-adjustable Anfibio Ultimate.

Waterproof bags (e.g. Anfibio Multibag) and waterproof shoes (e.g. Merrell Maipo) are essential in an amphibious environment. A backpack boat in the truest sense of the word is the Anfibio Delta MX with 1.6 kg from Sven.


In whitewater we used completely different equipment, especially for safety reasons (MRS Alligator 2S and a MRS Alligator 2S Pro including life jacket, dry suit and helmet).

4. Making-of - view behind the scenes

Camera films camera and has a look next to the shooting place :)


5. Story - people and faces from the road

The film is the tour and the tour is the film, you can't make a separation. In this respect I can confirm that everything is completely authentic. The team lives 100% with the shooting and this is the adventure itself..

Moderator Thorsten Kutschke and Sven Schellin at the evening interview in the mountains. 

The whole crew gathered (from left to right Holger (organization), Sven (Packraft/Guiding), Jockel (sound), Jens (camera), Johny (Drone), Thorsten (moderation).

Raki for breakfast or brandy at the roadside,  people and countryside are always involved. 

Not always beyond all doubt. Where do we go next? The art of route finding as team work.

6. Result- TV report in full length


Hit the CC button in the video player control elements to enable the English subtitle feature!


7. Conclusion

Novel writer Karl May has described them, despite never been there, but there they really exist, the gorges of the Balkans. The canyon of Cijevna and Lake Skutari are such examples. The clear, turquoise waters come directly from the Albanian Alps crossing borders. We made it especially easy for ourselves and paddle with our Packrafts the fair and temperate (wild) water of this region. But no matter what boat, no matter which river, every paddler has to experience the gorges of the Balkans once in a lifetime.

11.10.2018

SCHWIMMWESTE FÜR DROHNE GESUCHT - NORWEGEN KENNENGELERNT

 von Peggy Putzmann I Anfibio Packrafting 

Man ahnt, welchen Ausgang diese Geschichte nimmt. Aber der Reihe nach. 

Ganz am Anfang bestand das Set-up aus vier Packrafts, drei Wochen Zeit, zwei Piloten und einer Drohne. Alles bereit für eine Reise zu den Seen, Fjorden und zahmen Flüssen (Süd-)Norwegens.


Moment mal, wieso 4 Packrafts für 2 Leute? Ganz einfach, weil wir es uns leisten können. 

Sei es dahingestellt, ob finanziell, in jedem Fall aber vom Platz in unserem Reisegefährt (Ford Tourneo Connect). Jeden Tag abwechselnd ein anderes Boot, welch ein Luxus. Aber ganz ehrlich, die Reise fällt natürlich auch unter die Kategorie Ausrüstungstest. Dienstreise sozusagen. Da darf es auch mal etwas mehr Ausrüstung sein. Nach einem langen, warmen und arbeitsreichen Sommer waren aber auch drei Wochen Urlaub in kühleren Gefilden verdient.

Ein Überblick über die schlussendlich durchgeführten Touren liefert folgende interaktive Karte (Klick auf die verschiedenen Symbole für Fotos und weitere Infos):



Im Gepäck hatten wir Schwimmwesten, Paddel, Trockenanzüge, und eben die 4 Boote. Sowohl die sportliche Vollausstattung, zwei Alligator 2S (Pro) mit Gepäckreißverschluß und Spritzdecke, als auch eine minimalistische, ultraleichte Kombination aus dem Anfibio Alpha XC und Delta MX gehörten für drei Wochen zu unserer Ausrüstung. Auch wenn wir keine Wildwassertouren planten, waren wir so für unsere (Kurz-)Touren sehr flexibel für Trekkingtouren mit Wasserwanderanteilen und Paddeltouren mit Wanderanteilen. Dennoch, der Verzicht auf eine Spritzdecke bei den kalten Gletscherseen, tiefen Fjorden und eisigen Gebirgsflüssen schien eigentlich etwas befremdlich …

Erkenntnis Nummer 1 

Die erste Tour auf einem kleinen, sonst unzugänglichen Seitenfjord des Josenfjorden fand daher auch mit den Alligatoren statt. Schwimmweste über die Spritzschürze, Paddel fix zusammengesteckt und los ging es auf den ruhig daliegenden Meeresarm. 

Es war windstill, daher entschieden wir uns gegen die Trockenanzüge. Dank der Spritzdecke blieben wir auch trocken, doch auf dem Rückweg frischte der Wind überraschend stark auf und einige Wellen bildeten sich auf dem eben noch spiegelglatten Meeresarm. Als wir den Fjord zurückquerten, mussten wir uns doch eingestehen, dass die Trockenanzüge nicht die schlechteste Wahl gewesen wären. 

Sicherlich, es bestand noch keine Kentergefahr, doch im schlimmsten Fall wäre ein zurückschwimmen aus der Fjordmitte an den Rand im ca. 10°C kalten Wasser sicherlich kein Spaß mehr gewesen. Bei allen folgenden Touren stand das Mitnehmen der Trockenanzüge außer Frage.


Erkenntnis Nummer 2 

Die folgenden Trekkingtouren zu Land und zu Wasser erstreckten sich bis zu drei Tage ohne Versorgung. Entsprechend gut füllten sich die Rucksäcke. Die zusätzliche Paddelausrüstung führte schließlich dazu, dass sich unsere Anforderungen an die Packrafts änderten. Packmaß und Gewichts wurden zu wichtigen Punkten. Durch die Trockenanzüge konnten wir wiederum gut auf eine Spritzdecke verzichten. Wir sahen die offenen, ultraleichten Boote plötzlich unter einem ganz neuen Aspekt. Rasch entwickelte sich dieses Set-up aus minimalistischem Boot, aber voller Montur zu unserer Lieblingskombination. 

Denn Trockenanzüge erweisen sich auch an Land als äußert praktisch und vielseitig. Ob ein Stück durch den Fluss waten ohne nasse Füße zu bekommen, weil er doch etwas flacher als gedacht war, abends beim Zelt aufbauen als Windschutz oder um trotz Spritzwasser im Boot trocken zu bleiben… dass mitnehmen der Trockenanzüge bereuten wir nie und das zusätzliche Plus an Sicherheit für den Ernstfall beruhigte. 

Unsere Trekkingrucksäcke packten wir in sogenannte Jerven, eine norwegische Erfindung einer beschichteten Plane mit vielzähligen Einsatzmöglichkeiten. Die Rucksäcke blieben trocken, die Jerven selbst nutzten wir später als Footprint fürs Zelt oder als Regenponcho.



Erkenntnis Nummer 3

Auf der letzten Paddeltour, wieder auf einem Fjord, kamen dann doch nochmal die Alligatoren zum Zug. Packmaß und Gewicht spielten diesmal keine Rolle, die Fahreigenschaften wussten wir dagegen auf der langen Wasseretappe zu schätzen. Auf die Trockenanzüge verzichteten wir diesmal aber trotzdem nicht. Die Stimmung war entsprechend gut. 

Mitten auf dem Fjord gibt es natürlich die besten Bilder, vor allem aus der Luft. Ein prädestinierter Einsatz für unsere Drohne. Angesichts der allgemein knappen Akkulaufzeit entschieden wir uns für Start und Landung aus der Hand auf dem Wasser aus dem Boot heraus. 

Grundsätzlich sind Start- und Landemanöver aus der Hand durchaus machbar, wir hatten diese auch bereits mehrfach erprobt (obgleich sie nicht ganz ungefährlich sind bei Rotoren mit 15000 Umdrehungen pro Minute), bislang allerdings immer von einem festen Stützpunkt aus … 

Diesmal trieben wir ca. 100m vom steilen Fjordrand entfernt. Die besondere Herausforderung bei dieser Art von Landung besteht darin, die Drohne exakt seitlich zu dem Fangenden zu fliegen. Denn vorn und hinten besitzt die Drohne jeweils Sensoren. Sobald diese ein Hindernis auf weniger als zwei Meter Abstand erkennen, fliegt die Drohne automatisch auf Abstand. 

Da man sich aber immer minimal in den Booten dreht, abtreibt und dadurch leicht bewegt, wurde dieses Unterfangen zu einer unlösbaren Aufgabe. Das Katze-Maus Spiel ging ca. zweieinhalb Minuten. Dann fiel auch noch unerwartet das Handydisplay aus. 

Blind flogen wir Richtung Land, um eine Chance auf rettendes Ufer zu bekommen. Aber die Sicht war schlecht und der Akku war schwach. Im Sinkflug schlug die Drohne ins Wasser ein, um innerhalb von Sekunden mehr als fünf Meter abzutauchen - inklusive Speicherkarte aller Drohnenaufnahmen.

Ein Trost ist, dass es offensichtlich nicht nur uns so ergangen war, denn eine Schwimmhilfe für Drohnen ist tatsächlich schon erfunden. 

Das nächste Mal wird die Sicherheitsausrüstung dann auch  für unser „Baby“ ergänzt (und trotzdem nur vom Land aus geflogen)…

Fazit zur Ausrüstung

Natürlich gibt es nicht das perfekte Packraft für alle Gelegenheiten.

Nach drei Wochen mit unterschiedlichen Booten im Gepäck hat sich unsere Einstellung zu den verschiedenen Packrafttypen jedoch grundlegend geändert. Für unsere ein- und mehrtägigen (Trekking-)Touren mit zahmen Gewässern, aber vollem Gepäck, waren die Anfibio Packrafts optimal. Geringes Gewicht, kleines Packmaß, ausreichend robust und in Kombination mit einem Trockenanzug durchaus vielseitiger, als manch Boot mit Spritzdecke. 

Wer allerdings wildere Gewässer aufsuchen möchte und lange Etappen auf dem Wasser verbringt, kommt um eine Spritzdecke und lange Bootsformen nicht herum.

Details zur eingesetzten Ausrüstung gibt es hier.

05.10.2018

NOTFALLKARTE ZUM MITNEHMEN: AKTUELL KOSTENLOS IM STORE

In Zusammenarbeit mit Dr. H. Hohn und der DRK Wasserwacht Fläming-Spreewald haben wir diese Notfallanleitung in Form einer handlichen und robusten Karte für die Versorgung bei einem Ertrinkungsunfall neu gestaltet, welche in der hoffentlich nie eintretenden Extremsituation die nötige Sicherheit gibt.  Die Karte ist für begrenzte Zeit als kostenloser Sicherheitsartikel im Store erhältlich!


Außerdem, ein Fahrtenbuch für Kinder!

Nichts motiviert Kinder mehr als das Sammeln von Punkten. Ein analoges Fahrtenbuch ist eine wunderbare Möglichkeit, das Erlebte zu dokumentieren und für weitere Ausfahrten anzuspornen. Es hat aber auch die ganz praktische Funktion einer Erinnerungshilfe für das Lernen aus den Erfahrungen. Darüber hinaus sensibilisiert der Inhalt des Fahrtenbuches für den Umweltschutz und das sichere Verhalten auf dem Wasser.