14.12.2017

DER ANFIBIO SPLITSUIT IM GRÖNLANDTEST

Wir begrüßen einen neuen Gastbeitrag von Juliane vom Blog "mit-sack-und-packraft.de", zuletzt hat sie hier zum Thema Packrafting mit Kindern berichtet. Diesmal geht es um ihre Erfahrungen mit dem neuen Trockenanzug.

Und ganz nebenbei bemerkt, genau derselbe Eisbär, welcher in Gerard kürzlichem Grönlandbericht vorkam, spielt auch in diesem "Test" eine Rolle ...


Da wir als Familie mit zwei Kindern begeisterte Paddler sind und es uns immer wieder und immer weiter in nördliche Gefilde zieht, lag es auf der Hand, dass wiruns – allein schon aus Sicherheitsgründen - früher oder später mit dem Thema Trockenanzüge befassen müssen. 
Unsere Vorgaben waren: leicht sollte er sein (unterwegs mit Kindern schleppen wir schon genug mit uns herum),  atmungsaktiv (bei Sonne sitzt man sonst schnell in seiner eigenen Soße) und nicht zu teuer.
Da traf es sich gut, dass ich im Frühling die Gelegenheit hatte, die beiden Anfibio-Trockenanzüge SplitSuit und PackSuit auszuprobieren, die genau diese Vorgaben erfüllen. Unsere Wahl fiel dann auf den komplett teilbaren SplitSuit, der – trotz des etwas höheren Gewichts - im Feld unschätzbare Vorteile entwickelt. Um diesen soll hier im Review gehen.


Konfiguration

Der SplitSuit wird standardmäßig für eine Körpergröße bis 1,98m angeboten, auf Wunsch sind gegen Aufpreis auch Sondermaße erhältlich (außer Kindergrößen**).

Anhand verschiedener Körpermaße kann man die passende Größe auswählen. Wer sich mit der Auswahl der Größe unsicher ist, kann auch einfach seine Maße an Packrafting-store.de senden, die einem bei der Auswahl behilflich sind. Wir entscheiden uns für letzteres und sind gleich positiv überrascht, dass die Größen nicht einfach übernommen sondern plausibilitiert werden, was gleich mal einen eklatanten Messfehler bei uns aufdeckt.
Weiter kann man Art uns Material der Hals- (Latex, Neopren) und Fußabschlüsse (Manschetten, Gewebesocken, Latexsocken) wählen und hat dann noch die Option einer abnehmbaren Kapuze.
Nach Beratung entscheiden wir uns für Halsabschlüsse aus Latex und Latexsocken für die Füße, die wir im Feld noch sehr zu schätzen lernen. Leider wählen wir das Modell ohne Kapuze, diese Entscheidung haben wir später etwas bereut.

Lieferung

Mit den 4-6 Wochen Lieferzeit, die damals auf der Website angegeben waren, wären die Anzüge erst ganz knapp vor der geplanten Tour gekommen, aber auch hier werden wir positiv überrascht: tatsächlich kommen die Anzüge schon nach 3 bei uns an. Wir verbinden die Lieferung mit einer persönlichen Übergabe auf dem kanu-outdoor-testival.de in Oberschleißheim bei München.


Eckdaten

Mein Anzug (Standardgröße M mit Latexfüsslingen Größe 42 und Latexhalsmanschette) bringt mit Packsack 1.175g auf die Waage, Lars' Anzug (XL mit überlangen Armen und Beinen und Latexfüsslingen Größe 45 und Latexhalsmanschette) wiegt 1.226g. Wer auf unsere Optionen (Füßlinge, Latexhalsmanschette) verzichtet (was wir nicht empfehlen) kann jedoch noch ordentlich Gewicht sparen.
Das Packmaß liegt bei ca. 31 cm Länge und 15cm Durchmesser.


Anprobe

Die erste Anprobe erfolgt im heimischen Wohnzimmer. Sowohl ich, als auch Lars  sind sehr zufrieden: Die Passform ist bequem, die Füßlinge haben die richtige Größe und die Halsmanschette sitzt zwar eng aber nicht unangenehm. Ein einfach  handzuhabender Gurt an der Taille sorgt für den richtigen Sitz, einzig das Einfädeln des Reißverschlusses, der Ober- und Unterteil verbindet braucht anfangs etwas Geschick.



Behandelt mit dem mitgelieferten Silikonfett ist der wasserdichte Reißverschluss leichtgängig und lässt sich mit geringem Kraftaufwand schließen. Abgedichtet wird das Reißverschlussende mittels einer Schraube mit großem Kunststoffkopf, die auch mit Handschuhen oder von Kälte klammen Fingern leicht zu bedienen ist, und die von innen und außen eine Kunststoffdichtung luftdicht auf die verbliebene Öffnung presst.
Durch den großen Überlapp der beiden Anzugteile an der Hüfte lässt sich die Hose auch einzeln als Regen- oder Wathose verwenden.

Trägt man beide Teile ohne sie zu verbinden, so hat man eine relativ gute Belüftung und kann man damit auch gut im Regen wandern ohne allzu sehr zu schwitzen und ohne eine separate Garnitur Regenkleidung zu brauchen (hier wäre natürlich eine Kapuze von Vorteil) – ein unschätzbarer Vorteil bei Wander-Paddeltouren, auf denen jedes Gramm zählt. Hier punktet der SplitSuit klar gegenüber dem günstigeren Packsuit.

Die Latexfüßlinge (auf die eigene Schuhgröße angepasst) bieten genug Platz um darin ein (bei Bedarf auch mehrere) dickes Paar Socken zu tragen, sind aber gleichzeitig so genau geschnitten, dass man damit auch ohne Faltenbildung in seine Wanderstiefel schlüpfen kann, was die Möglichkeit eröffnet auch mal längere Strecken zu Fuß zurückzulegen.



Erster Test

Einen ersten Praxistest machen wir nicht etwa auf einer Packraftingtour, sondern während eines Sommerfests am heimischen Badesee. Das Wasser ist warm genug, um darin auch ohne Anzug zu baden, ein Härtetest ist das also noch nicht, aber: die Anzüge tun das, was sie tun sollen: sie halten auch bei längerem Aufenthalt und intensiver Bewegung im Wasser trocken. (Und sie brechen das Eis: so viel bin ich noch nie mit Leuten ins Gespräch gekommen wie dort im knallgelben Trockenanzug zwischen planschenden Kindern im Wasser stehend).





Im Einsatz

Dann kam endlich der echte Einsatz der Anzüge, bei einer mehrtägigen Packrafttour auf einem eisgefüllten Fjord im Süden Grönlands.  Da es recht kalt ist, tragen wir unter den Trockenanzügen jeweils eine Schicht Woll- und Fleeceunterwäsche, an den Füßen trage ich zwei paar Wollsocken und zusätzlich Neoprensocken, denn beim Sitzen im Boot werden meine Füße schnell kalt. Über den Füßlingen tragen wir Trekkingsandalen um das Latex vor Beschädigung durch scharfkantige Steine und Eis zu schützen. Bei leichtem Wind und bedecktem Himmel ist uns derartig verpackt angenehm warm in den Anzügen (bei stärkerem Wind vermissen wir Kapuzen). Und auch wenn mal die Sonne herauskommt und es sofort deutlich wärmer wird, bleibt das Klima in den Anzügen angenehm und es bildet sich kein nennenswertes Kondensat. Einzig die Füße sind leicht feucht vom Schweiß.



Das Waten ins Wasser ist erst einmal gewöhnungsbedürftig: durch die Kälte des Wassers haben wir immer wieder das Gefühl, dass Wasser eingedrungen ist. Aber: die Füße sind jedes Mal trocken geblieben und nach den ersten Malen ignorieren wir das irritierende Gefühl einfach.

Mit dem Vertrauen ins Material steigt das Selbstbewusstsein und gegen Ende der Tour laufen wir ohne einen Gedanken an Nässe und Kälte zu verschwenden auch mal knietief ins Wasser hinein. Die Füßlinge lernen wir dabei sehr zu schätzen, denn unsere Füße trocken, egal wie tief wir im Wasser sind. Und trockene Füße bleiben warm, daher ist es auch kein Problem, als Lars eines Abends über eine Stunde im eisigen Wasser herumläuft und die Kinder immer wieder einen kleinen Flusslauf hinaufzieht, den sie dann unter freudigem Jauchzen zurück ins Meer paddeln. Die eng anliegende Latex-Halsmanschette ist anfangs leicht unangenehm, daher ziehen wir die Trockenanzüge am Ende einer Tagesetappe anfangs möglichst schnell aus. Nach ein paar Tagen ist die Manschette dann aber so gut eingetragen, dass wir keinerlei Eile mehr haben, aus den Anzügen herauszukommen und oft tragen wir sie noch eine ganze Weile beim Aufbau des Camps.

Gerade wenn man die Anzüge längere Zeit am Stück trägt entpuppt sich die Teilung als großer Vorteil, nicht zuletzt macht Art und Position des Reißverschlusses das Austreten ziemlich unkompliziert!
Zum Glück müssen sich unsere Anzüge auf unserer Tour nicht im Ernstfall beweisen, aber am Ende will ich es dann doch wissen und gehe zwischen Eisbergen baden. Auch bei längerem Aufenthalt im Wasser wird mir nicht kalt, einzig die ungeschützten Hände halte ich krampfhaft aus dem Wasser. Das beruhigt natürlich sehr, zu wissen, dass der Anzug im Ernstfall hält was er verspricht.





Fazit

Als Fazit kann ich also sagen: wir sind mit dem Anfibio-SplitSuit rundum zufrieden. Preis und Leistung überzeugen, der teilbare Charakter hat gegenüber klassischen Trockenanzügen unschätzbare Vorteile. Im Praxistest haben wir großes Vertrauen in den Anzug gewinnen können, und so können wir uns beruhigt an die Planung der nächsten Touren in arktischen Gefilden machen.


*Hinweis: Der Süden Grönlands liegt deutlich unterhalb des Polarkreises liegt, aber: das Wasser ist so kalt, dass sich selbst im Spätsommer morgens manchmal eine dünne Schicht Meereis bildet, es schwimmen Eisberge darin herum und gelegentlich verirrt sich ein Eisbär in die Gegend. Aber dazu mehr in einem anderen Bericht ...

** Trockenanzüge für Kinder sind für den günstigen PackSuit Basic (je nach Ausstattung um 250€) auf Anfrage erhältlich.

06.12.2017

BERGSICHTEN BERG+OUTDOOR FILMFESTIVAL DRESDEN 2017

Auch in diesem Jahr waren wir wieder auf dem Bergsichten Festival in Dresden vertreten. Wie jedes Jahr war das Festival auch dieses Jahr mit seinen über 50 Livevorträgen von weltbekannten Abenteurern und einem hohen Anteil an Wassersportlern (u.a. Olaf Obsommer und Holger Heuber) ein großer Erfolg.


Besonderer Anlass war außerdem der Live-Vortrag "Sibirien: Mit Fahrrad und Schlauchboot durch Sajan und Altai" von Richard Löwenherz. In 2016 noch als Newcomer im Rahmen des Wettbewerbs der Kurzbeiträge angetreten und aus diesem als Gewinner herausgegangen, stand Richard in diesem Jahr als einer der Hauptreferenten vor begeistertem Publikum.

Richard Löwenherz und Frank Meutzer auf dem Bergsichten Festival 2017
Neben Richards Beitrag fand sich das Thema Packrafting auch im Vortrag "Up North - Zu Fuß und mit Boot unterwegs in Alaska, Kanada und Aleuten" von Holger Heuber wieder, welcher die Zuschauer in seinem spannenden Vortrag mit auf seine Tour durch Alaska nahm.

Holger Heuber mit dem Alligator 2S


Auch in diesem Jahr hat es uns wieder großen Spaß gemacht mit den Besuchern und Packrafting-Interessierten ins Gespräch zu kommen. Viele neue Modelle haben nur so auf euch gewartet! 
Besonders beglückwünschen wir auch Horst Müller, der den zweiten Publikumspreis - ein Anfibio Delta MX inkl. Paddel - gewonnen hat. Viel Spaß beim Paddeln! 

Der zweite Publikumspreis übergeben von Holger Lieberenz von Biwak 







Herzlichen Dank an Frank Meutzner und das Bergsichten Team für die Organisation und Unterstützung. Wir freuen uns auf weitere spannende Vorträge im nächsten Jahr!



Bilder: Katja Wünsche 

29.11.2017

6. Gebrauchtbootmarkt!

Zum sechsten Mal verkaufen wir zum Saisonende unsere gebrauchten Boote aus dem Vorführ und Mietbestand. 

Die Boote waren überwiegend nur eine Saison im Einsatz gewesen (weitestgehend Baujahr 2017). Das Material hat durchweg einen guten Zustand. und ist z.T. mit Extras ausgerüstet (Leinen und Riemen-Set, etc.). 

Wie üblich, gib es das Angebot immer im Paket (mit Paddel und Weste). Dazu behält man die Garantie (1 Jahr) und ein Rückgaberecht (14-Tage), hat also kein Risiko im Gebrauchtkauf. Im Gebrauchswert ist das Angebot gegenüber dem Neukauf deutlich attraktiver. 

Achtung das Angebot wechselt über den Angebotszeitraum (bis 24. Dezember), da es sich um Einzelstücke handelt, die dem Zwischenverkauf vorbehalten bleiben. 






21.11.2017

GREENLAND STEP BY STEP

Greenland, despite its image, seemed to be "hot" this year. We received numerous reports and requests for trips across the otherworldly terrain. Classic routes from south to north over glacier and fjords had been attempted. 

This is a report by Gerard Anton, a Spanish dentist and explorer. It is a very honest report you can learn a lot from. 



From the airplane window I see the inland ice infinite white, black summits that rise up some hundreds of feet above the snow. The Nunantaks, glaciers that melt in thousands of pieces, isolation … there is no doubt, I am in Greenland.




A welcome by Polar Bears

I arrived in Narsuarsaq in August 1st. After a short transfer with a boat to Igaliku I started my route. 250km on the map. 200km walking and 50km paddling with my packraft. In the backpack I carry 20kg. 6kg of dried food for 13 days and all the gear I need to spend 17 days in the wild. I always try to go superlight so there is only the essential gear that I think I will need. But I haven’t considered to take some Polar Bear protection. Although the chance to meet a bear is very low. That is what I thought …

Since I arrived in Igaliku, people told me that some polar bears have been in sight last days on the area. It is really weird, but for some reason polar bears came to this place at that time of the year. Two of them were seen in Sondre Serminik just 100km from my route. But anyway I didn’t worry too much about it so I started the route happily.



The Greenlandic conditions

The Greenlandic ground is much harder and slower than I thought. Here in the south, it has been raining so much this summer, all the plants and bushes are growing much more than usual. 

In Greenland there are no paths or trails to follow so you are always navigating with the map or GPS. This is a hard work when the bushes cover up to your knees and you carry a 20kg backpack. Also there are so many flood areas where every step you do your foot disappears eaten by the musk. And in the firsts and last hours of the day mosquitoes are everywhere so it is essential to carry a mosquitoes net on your head, if you don’t want to die eaten by a mosquitoes cloud.


The first days help to get into of temperatures, day and night hours, tide schedules, terrain and loneliness. I do quite long sections in the packraft the first days. Long paddling without a dry suit. I don’t like to spend much time in the middle of the fiord but sometimes there is no other chance. I decided not to bring a dry suit as I don’t have much more room in my backpack, so if I sink I have few minutes before the hypothermia starts. But I trust in my new Anfibio packraft. And here in the fiords the sea is quite calm.


On tour

In my first 6 days I only see the sun for 4 – 5 hours. But it is not raining every day. Every morning it starts foggy and the misty disappears at midday. In the night it is not very cold, I use a Cummulus Quilt 32f , a reactor liner from Sea to Summit, and a merino wool underwear.    

Every day it is getting more difficult and I realise there are more polar bear signs in the area. So I started to worry when I spoke to a farmer who was carrying a gun on the farm. I decided to walk as long as I can every day in order to spend less nights in the wild. But every day progressing on this terrain is getting slower. Bushes and Greenlandic forest are on the menu every hour.

I arrived in Klosterdalen valley 7 days after I started in Igaliku. This is an amazing valley on the north face of Kettil. But the valley is hard. No path again. Mud, flood, bushes everywhere, mosquitoes, Greenlandic forest. And when you think you are up the plants the rocky hell starts. Big rocks you have to cross. I had to inflate and pack the packraft so many times, sometimes just to cross a little 4m wide river but deep enough to make impossible to cross walking.


I don't think it is worth. Seriously, at least when you are there. There are insane views on this valley, but is so hard to walk through it. But when you are home and you look back, sure it is worth ... The next two days going to Tasiusaq were raining all day.



Continue with polar bears?

Once in Tasiusaq the farmers told me that they killed a polar bear 2 days ago on that farm. And it would not be very safe to follow alone to Nanortalik. So I take a boat. The following days I stayed in Nanortalik, Qaqartoq and finally in Narsaq. I also spend some days in Inuit houses. I like adventure and I like to get to know people in the place and see their way of life. Inuit people are so friendly and open minded. But they have a little problem with drinking. They fish or hunt in the morning and drink in the afternoon. After this, I could realize that so many polar bears have been seen in the area. I was worried at that point, but it only remained 60km to the airport so I ask Ramon Larramendi one of the best polar explorers about the chances I met a polar bear. He said that the possibilities were so low. So I decided to continue with the route.


Encounter!

On my last day I slept in a farm. The morning starts with a deep mist. I’ve been walking 4 hours and suddenly I heard a weird noise, a kind of roar that repeats 4 or 5 times in less than a minute. It is not a sheep, not a crow… but I can’t see anything, so many trees and too much fog. I think it is a polar bear, but as I didn’t see it, I just pushed a little faster. This is a very difficult navigation area when foggy. You cannot see the geography unless you are a few meters of what you want to see. But one hour later I climb a little hill and when I up with my eyes watching my GPS direction I saw a polar bear in front of me. He is like 50 meters in front of me eating something on the ground, probably a sheep. Quickly he rose his head and looked at me. The next think I do is turning 180 degrees and start to run as fast as I can in this terrain. I push my SOS button. I don't want to be here anymore. Is it too much risk. Luckily the bear was eating and he was occupied with the sheep. Otherwise I’m sure he would come to eat me.


Conclusion

Two days before a farmer told me that the only chance to escape or at least have more chances to escape from a polar bear is throwing your clothes on the floor when it runs for you. He will run faster for sure but maybe he will smell the clothes and give you a good second to disappear.

4 hours later of my encounter I arrived to the sea where a boat is taking me. I’m safe. Just imagine 4 hours in a misty area trying to reach the coast when you know there are polar bears and the only weapon you have is a whistle.

So, Greenland, what an amazing country. This is wild and beautiful, but also hard. But you can have an amazing packrafting expedition. But if I were you, I would take at least bear spray or bengal signal to frighten the bear, if you encounter one. Polar bears are very weird to find on August in Kujalleq, but this year the firsts 17 days of august 15 polar bears have been seen and hunted. May be the climatic change? I’m afraid yes.