18.05.2017

WÜSTENSCHIFF - A BOAT IN THE DESERT

Die Reise in den Tschad, das scheinbar staubige Herz Afrikas, war alles andere als eine übliche Packrafting-Tour angelegt, im Grunde eigentlich überhaupt nicht dafür vorgesehen!

Bloß nicht die Orientierung verlieren...
Die Wüstenexpedition bediente sich vor allem Geländefahrzeugen in eine der trockensten Gegenden der Erde. Es war weder Platz für eine Bootsausrüstung noch Wasser in Aussicht. Aber hey, die Mitnahmen eines Bootes „auf Verdacht“, hat ja genau den explorativen Charakter, welcher absolut der Packrafting Philosophie entspricht. Und was wäre dafür besser geeignet als das derzeit leichteste und kleinste Packraft, was trotzdem ausreichend robust ist?  Das Anfibio Alpha XC konnte hier vor allem seine Kerneigenschaft als ein äußerst unauffälliger Begleiter im Expeditionsgepäck ausspielen.

Lutz, ein alter Bekannter (Scouting in Äthopien, Teilnahme bei unserem ersten Festival Trailer), konnte uns schnell überzeugen, dass dies eine gute Idee ist
von Lutz Scharf


Begegnung unterwegs
Als Tour-Guide und Expeditionsleiter auf dem afrikanischen Kontinent führen mich meine Reisen vor allem in Regionen, die sich fernab der klischeebehafteten Zuschreibungen von Hakuna Matata, Sundowner auf der Lodge-Terrasse oder Rücken-Massage bei Amarula-Schnaps am Pool verorten lassen. Ob Äthiopien, Dschibuti, Sudan oder Somaliland – all diese, gern als „schwierigen Länder“ bezeichneten Reisedestinationen, erweisen sich immer wieder als Theaterbühne großartiger Naturschauspiele, spannender Alltagsbegegnungen, aber auch als Spiegel der ungeschönten Realität eines faszinierenden Kontinents.

Eine solche Reise sollte mich im März 2017 in den Tschad führen. Das Binnenland ist mit knapp 1,3 mio km² Fläche (ungefähr 3,5 mal die Größe Deutschlands) das 5. größte Land Afrikas und befindet sich eingegrenzt von solch illustren Nachbarn wie Lybien im Norden, dem Sudan im Osten, der Zentralafrikanischen Republik im Süden und Kamerun bzw. Nigeria im Westen im Herzen des afrikanischen Kontinents.

"endemischer Steinpilz" - Sandsteinformation im Ennedi
Wenn wir diese Metapher weiter bedienen, könnte man das Herz Afrikas als offenbar recht staubig, dornig, felsig, heiß und farblich in allen Gelb-, Braun- und Rottönen beschreiben. Die Tatsache, dass fast 80% der Landmasse von Sahel-Zone und Sahara vereinnahmt werden, lässt den geneigten Leser sicherlich nun erst einmal grübeln, ob solch eine Destination das geeignete Setting für eine knackige Packraft-Tour ist. Und ja: heiß, staubig, dornig, felsig hören sich zunächst auch nicht nach Attributen an, welche reißende Flüsse mit Stromschnellen, Kaskaden oder Walzen verheißen. Und wiederum ja: all das stimmt, der Tschad ist in keinster Weise ein prädestiniertes Land für eine packraft`eske Unternehmung...

Paddeln in der Sahara?
Die Idee ein Packraft mit in den Tschad zu nehmen, reifte während der inhaltlichen Vorbereitung auf die Tour. Das Konzept habe ich schon während einer Packraft-Expedition auf dem Tekeze-Fluss in Äthiopien vor 2 Jahren in aller Ausführlichkeit getesten. Mir war von Beginn an durchaus bewusst, dass das Raft den Großteil der Tour klein zusammen gerollt in den Tiefen des Geländewagen schlummern wird. Doch genau bezüglich der Handlichkeit greift hier das Prinzip des Packrafts wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Man muss sich nur die logistische Vorbereitung einer partiellen Sahara-Querung vorstellen: fehlende Infrastruktur und Versorgungsposten fordern eine präzise kalkulierte Ausrüstungsliste.
Für kurze Distanzen auch im aufgebauten Zustand
schnell und sicher zu transportieren
All dieses Material will für einen 3000km-Trip durch die Weiten der Wüste mit insgesamt 12 Personen (6 Gäste, 3 Fahrer, 1 Koch, 1 lokaler Guide und 1 Expeditionsleiter) in den Fahrzeugen sicher und effizient verstaut werden. Der Fokus liegt dabei auf Proviant, Wasser, Treibstoff, Ersatzteile für die Fahrzeuge, Camping-Ausrüstung und ganz zum Schluss die persönliche Ausrüstung jedes einzelnen Teilnehmers, welche auf das Wesentliche reduziert sein sollte. Trotz der Tatsache, dass das Equipment des Expeditionsleiters stets ein wenig größer ausfällt (Navigations- und Kommunikationstechnik, Erste Hilfe-Ausrüstung, etc.) fand das Packraft (Anfibio Alpha XC) problemlos in meinem Gepäck Platz. Ein schlechtes Gewissen, kostbare Ladekapazität in den Fahrzeugen zu okkupieren war somit von Beginn an obsolet. Weniger bewusst war mir vorab, dass der tschadische Zoll bei der Einreise meine Ausrüstung skeptisch und zugleich völlig überfordert begutachtete. Während ein Zöllner mit imposanter Statur und noch imposanterem Schnauzbart 

… fragend das teilbare Paddel inspizierte, fiel mir nichts besseres ein als zu attestieren, dass es sich hier um eine neuartige mobile Schaufel für das Ausgraben festgefahrener Fahrzeuge im Wüstensand handelt.“

Gezeichnet von Sonne und Sand: alter Hirte am Brunnen
Die Information, dass es sich hier um Ausrüstung für eine Paddeltour in der Sahara handelt, wollte ich mir und meinem Gegenüber so altruistisch wie möglich ersparen... 

Vom Garten Eden der Sahara zu den Seen von Ounianga
Ziel der Reise war das Ennedi-Massiv im Nordosten des Landes, welches seit 2016 zum UNESCO-WELTNATURERBE zählt. Das bizarre Sandsteingebirge mit seinen versteckten Gueltas (natürliche Wasserreservoirs) und unzähligen Felsmalereien, welche teilweise älter als 10.000 Jahre sind, wird in Fachkreisen gerne als der „Garten Eden der Sahara“ bezeichnet. Nicht zu Unrecht, denn die einzigartige Natur bildet eine scheinbar seit Jahrtausenden unveränderte ökologische Nische in einer Region ständiger Veränderung. Galeriewälder, durch permanente Erosion geformte Zinnen und Türme aus Sandstein und die außergewöhnliche Tierwelt

… mit den letzten Exemplaren der hier heimischen Wüstenkrokodile sind die verbleibenden Relikte der „grünen Periode“ der Sahara vor mehr als 5.000 Jahren.

Guelta d`Archai: das wohl größte natürliche
Wasser-Reservoir der Sahara
Ein weiteres Ziel waren die Süß- und Salzwasser-Seen weiter nördlich im tschadisch-lybisch-sudanesischen Dreiländereck. Ebenso zum UNESCO-WELTNATURERBE zählend, erwarten den Wüstenreisenden hier eine völlig surreale Szenerie. Nach 2000 km mit dem Geländewagen durch die heiß-trockene Sahelzone und Sahara glaubt man beim Blick auf die 19 Seen zunächst an eine typische Fata Morgana. Doch spätestens beim Sprung in das erfrischende und überraschend kühle Nass des Lac Boucou erweist sich die scheinbare Surrealität als wunderbare Realität!

Die magischen 4 A`s : Auspacken, Ausrollen, Aufblasen, Abfahren!

Stillleben


Während der Tour bestätigte sich dann die Annahme, dass das Anfibio Alpha zunächst 10 Tage bei täglich über 40 Grad durch die Wüste geschaukelt wurde. Doch der ganz große Auftritt wartete dann am Lac Boucou, einem 19 Seen der Ouninanga-Seen. Wie schon weiter oben beschrieben konnte das Setting nicht perfekter sein. Neben diesem großartigen Naturphänomen inmitten der Sahara beflügelte vor allem die Tatsache, dass man nach Tagen voller Entbehrung (im Sinne von minimaler Körperhygiene) endlich voller Genuss ein tiefenentspannendes und vor allem tiefenreinigendes Vollbad nehmen konnte. Doch neben den persönlichen Reinigungsbedürfnissen stand die Erkundung des Sees im Vordergrund. Das Packraft also aus dem Landcruiser geholt, ausgerollt und aufgeblasen. Nach 5 Minuten war das Expeditionsmobil abfahrbereit. 

Trockentraining...
Die lokale Crew beäugte zunächst skeptisch das Unterfangen, sind sie doch eher im Meer der Sanddünen zu Hause. Doch nachdem das Material ausführlich händisch begutachtet wurde, an Land Trockenübungen durchgeführt (auch die Sanddüne hinunter...) und Sitzproben absolviert wurden, ließen sie es sich nicht nehmen, ebenfalls eine Spritztour auf dem See zu unternehmen und vor allem für unzählige Handy-Bilder zu posieren. Bei einer angenehmen kühlen Brise konnte auch ich wenig später die Einzigartigkeit des Sees erfahren. 

...mit anschliessendem Wasserkontakt

Trotz dem Fehlen eines natürlichen Abfluss und der hohen Sonneneinstrahlung hält sich die Verdunstung des Oberflächenwassers in Grenzen, da der Uferbereich stark verschilft ist und die Seen über unterirdische natürliche Sandfilter mit einander verbunden sind und somit ein indirekter Pegelausgleich stattfindet. Im Schilf tummeln sich unzählige Zugvögel, die hier den europäischen Winter verbringen. Aber auch Salinenkrebse und Buntbarsche im seichten Wasser konnten vom Boot in aller Ausführlichkeit beobachtet werden. Nicht zu vergessen, die grandiosen Perspektiven vom See auf die bedrohlich wirkende Szenerie der umliegenden Sicheldünen und Felsformationen. Voller Begeisterung und unzähligen WOW-Momenten paddelte ich zurück zum Camp direkt am Ufer. Allein für diesen verhältnismäßig kurzen Ausflug lohnte sich das Mitnehmen allemal!

Steife Brise an den Seen von Ounianga


























Fazit der Reise
Der Tschad, insbesondere die Sahara-Region wird trotz der Erlebnisse mit großer Wahrscheinlichkeit nie ein Packraft-Hotspot werden. Doch als kleine aber feine Zusatzausrüstung kann ein Packraft jede Expedition oder andere Reiseform ohne großen Mehraufwand hinsichtlich Transport und Nutzung, qualitativ enorm aufwerten und Perspektiven erweitern.

In dieser Hinsicht war das Anfibio Alpha XC ideal, verschwindend kleines Packmaß, zu vernachlässigendes Gewicht und in Rekordzeit aufzubauen, bietet es dennoch die Möglichkeit logistisch aufwendige Touren mit viel Equipment, eine unabhängigere Note zu verleihen.

Lokaler Sonnenschutz: junger Hirte mit Turban
Die einleitende Beschreibung des „staubigen Herzens“ Afrikas muss letztendlich dringend revidiert werden. Vielmehr scheint dieses Herz Afrikas zwei Seiten zu haben: Einerseits das raue, auf den ersten Blick unwirtlich wirkende Szenario der Sahara, andererseits die liebliche und lebensbejahende Kulisse der Gueltas im Ennedi und die Seen von Ounianga. Wer sich auf dieses Faszinosum der Extreme einlassen möchte, findet im Tschad eine Reisedestination, die ihresgleichen sucht – egal ob mit oder ohne Packraft!

SHUKRAN und bis zum nächsten Mal!

Das Paradis der Sahara: Lac Boucou


05.05.2017

FAHRBERICHT (MRS PONTO UND ANFIBIO VERTEX) AUS KANU-SPORT 4/5 2017


Kanu-Sport, die Mitgliederzeitschrift des Deutschen Kanuverbandes macht ein Review zum MRS Ponto und einem Anfibio Vertex Paddel. Interessant sind vor allem die Wertungen der Eigenschaften:

Quelle KANU-Sport

29.04.2017

JUNGFERNFAHRT IN TASMANIEN

"Jungfernfahrt" wird der Tour in zweifacher Hinsicht gerecht.

Zum einen ist die Tour eine echte Erstbegehung (mehr dazu unten), zum Zweiten kam ein neues Packraftmodell (Anfibio Delta MX) erstmalig zum Einsatz, noch vor der offiziellen Vorstellung!

Die letzten Meter des New River vor dem Meer. Im Hintergrund der Precipitous Bluff. Boot: Anfibio Delta MX.

























Es ist auch das erste Review zum Boot, sowie die Erstveröffentlichung zur Tour überhaupt. Alles ganz jungfräulich eben.

Für Christoph und Andy ist es jedoch alles andere als ein spontaner Ausflug! Seit Jahren basteln Sie an der Route, inklusive einem Fehlversuch, nun  ist es jedoch gelungen. 

Die kreative Leistung besteht in der Wahl des New River als Zustiegsroute zum Federation Peak, Tasmaniens markantestem Berg. Der New River mit seinen unzähligen Schluchten wurde dabei erstmalig in voller Länge und in einem Zug begangen.

Den Stil kann man getrost als „Reverse-Canyoneering“ bezeichnen!

von Andy Ebert

Lage von Tasmanien südlich von Australien, Quelle: Wikipedia
Zwar kann man den wenig begangenen Federation Peak im Südwesten Tasmaniens in zwei Tagen über schwierige Pfade von Nordosten her erreichen, aber der elegante Lauf des nach Südosten abfließenden New Rivers weckte unser Interesse.

Tag 2: Andy auf dem South Coast Track bei bestem Wetter
Vor vier Jahren haben wir, Andy Ebert und Christoph Michel aus München, uns in den Kopf gesetzt den Verlauf dieses fast unerforschten, geheimnisvollen Flusses als Zugang zu dem nur 40 Kilometer von der wilden Südküste entfernt liegenden Berg zu nutzen - eine klare, noch unbegangene Linie als Weg zum wohl beeindruckendsten alpinen Berg Australiens. Seit 1920 gab es immer wieder Versuche den Berg auf diesem Weg zu erreichen, aber die großen Schwierigkeiten und das wechselhafte nass-kalte Wetter machen diese Tour zu einer sehr großen Herausforderung - mental und körperlich. 

Herausforderndes Boulderproblem rechts vom Wasserfall. Fast senkrechter 3m hoher Fels ohne Tritte, kaum Griffe, sehr glatt.







Nach langer Planung und einem gescheiterten Versuch haben wir unser Vorhaben im Februar 2017 umgesetzt. Während der 16-tägigen Expedition haben wir einen faszinierenden Fluss kennen gelernt, der auf seinem relativ kurzen Verlauf eine beeindruckende Vielfalt an Herausforderungen bereit hielt. Nur wenige Menschen vor uns haben Teile des Flusses erforscht. Das Gebiet ist schwer zugänglich und von dichtester Vegetation überzogen. 

Die beste Art zu biwakieren. Schwebend am Lake Geeves.


Säumt im Unterlauf noch sagenhafter Regenwald mit meterhohen Baumfarnen den Lauf, hat es meist den sogenannten 'Horizontal Scrub', eine in Tasmanien endemische Baumart, die mit ihren sonderbar wachsenden, zähen Ästen ein nahezu undurchdringliches Dickicht schafft. Dieses Dickicht war es dann auch, welches das Vorankommen neben dem Fluss oft unmöglich machte und uns zwang den Fluss selbst als Weg zu nutzen. 

Wunderschöner Abschnitt in der Schlucht an Tag 7


Waten, paddeln, treideln, kraxeln, bouldern, rutschen, schwimmen - immer gegen die Strömung. Nur mit einer Vielzahl an Techniken gelang es, die vielen Hindernisse auf dem Weg zum Berg zu überwinden.

Im Schluchtteil ist vieles geboten. Kurzer paddelbarer Tunnel





Beeindruckende Felsformation am letzten Tag in der Schlucht

Insofern war dies kein Packrafting Trip im herkömmlichen Sinne. Aber ohne Packraft wäre die Tour nicht zu schaffen gewesen. Die meiste Zeit war unser Anfibio zwar im Rucksack, aber es ermöglichte uns das Befahren der großen Lagune, in die der New River mündet, bevor sich sein schwarzteebraunes Wasser in das kalte und stürmische Südmeer ergießt. Auch die Strecke vom einen Ende zum anderen des großen Sees am Fuße der 600 Meter hohen Südwand des Federation Peak war Dank des Bootes ein Genuss.

Tag 13, endlich am Lake Geeves. Traumhafter Blick auf Federation Peak


Dazwischen haben wir unsere schwere Ausrüstung oft in das Packraft geladen und es gegen die Strömung voran geschoben. Das Boot half uns beim Übersetzen über tiefe Pools und dem Queren des Flusses bei reißendem Wasser. Auch wenn wir das Packraft mit 220kg Gesamtzuladung deutlich überladen hatten, war es für unsere Anforderungen ideal: kleines Packmaß, geringes Gewicht, schnell aufzublasen und abzulassen.

Christoph am Steilhang des Federation Peak


der letzte Einsatz des Boot auf dem Lake Geeves mit Blick auf den zu erklimmenden Hang (links von dem großen Überhang) 
Endlich geschafft, bei super Wetter am Gipfel des Federation Peak!

Noch gibt es keine konkreten Pläne für zukünftige Abenteuer, aber definitiv geht's beim nächsten Mal flussabwärts.

REVERSE-CANYONEERING IN THE IN THE ROARING FORTIES - A FIRST ASCENT IN TASMANIA

A „first“, this trip became in two meanings. Not only fort the route, but also for the equipment chosen. 

Christoph and Andy did the Federation Peak, Tasmania’s most iconic summit, along the New River in style of canyoneering, but upstream!  The route has not been completed in historic time yet, but the mysterious gorges revealed its secrets now.

They were using an Anfibo Delta MX for the first time after introduction, for the reasons and results described below.  

The last few metres of the New River before the sea. The Precipitous Bluff in the background. Boat: Anfibio Delta MX

The report is sourced from the group Packrafting in Tasmania.
from Christoph Michel

We had our first encounter with the New River when doing the South Coast Track a couple of years back. We had waded the lagoon and then saw the river's mouth when standing on top of Precipitous Bluff. This triggered our interest.

Position of Tasmania southern of Australia, Source: Wikipedia
We assumed that the New River approach to Federation Peak might be a route done every now and then. But then we couldn't find any information about this area. All we found was the famous discussion "Up New River to Federation" about Dave Bremer's failed attempt in 2009 in the bushwalk.com forum. Reading Dave's trip report gave us some first insights into what to expect. And many ideas of what to do better. The forum thread references John McLaine's article "The Valley of Horrors". This article increased our interest and excitement even more. I then ordered the book "Federation Peak" authored by Kevon Doran and found some information about the early ideas for this route going back to the 1920s, and the 1949 expedition to Lake Geeves. Could it really be true that this beautiful line from the New River Lagoon to Lake Geeves had never been done?
Andy on the South Coast Track at the best weather.

Years of research and training followed to prepare for this trip. After our unsuccessful attempt in January 2015 we now fulfilled our big dream this February: to head from the New River Lagoon into the New River and follow its path all the way up to Lake Geeves, climb the steep slope up to Hanging Lake and then Federation Peak.

This wasn't a regular packrafting trip in the traditional sense. Not only because the majority of the distance requires bush bashing, wading, swimming, scrambling and bouldering but due to us heading upstream against the current.

Challenging boulder problem on the right of the waterfall. An almost vertical 3m high rock without steps, barely grasps, very slippery.


Nevertheless, the (two person) packraft was essential to our success. It allowed us to paddle the lagoon, up the first four kilometers of the lower New River and Lake Geeves, but also to transport our backpacks while pushing against the river upstream or crossing deep pools in the various gorges. 

Beautiful segment of the ravine on day 7.
A short tunnel to paddle.





Impressive rock formation on the last day in the ravine.
This section is a fascinating chain of gorges with numerous rapids and roaring waterfalls but also calm and peaceful pools. John McLaine published a great article in the Wild magazine back in 2006 describing the challenges and beauty of this incredibly wild middle section. We used the packraft often to carry our heavy gear and pushed it against the current. It helped us cross deep pools or the river itself where the current was too strong to swim. Once the New River reaches the open valley south of Crest Range it does not climb that steeply anymore.

Day 13: Finally at Lake Geeves. Divine view on Federation Peak.


The river suddenly turns into a gently flowing creek. For the following five to six kilometers to Lake Geeves, however, the river bed is mostly overgrown by thick and tough vegetation.

The best way to bivouac. Floating on the Lake Geeves.


Two and a half days of extreme bush bash led us to the shore of the lake where we then had the most enjoyable and last use of our packraft: the paddle across Lake Geeves. The water was calm, no wind, amazing vegetation lining the shores, waterfalls plunging down the sheer cliffs of Federation Peak after heavy rain. From down there the slope up to Hanging Lake, however, looks terrifyingly steep. It has overhanging cliffs that are scattered across the slope, some big and visible from the bottom, others lurking under the vegetation. But we found a way up and were pleasantly surprised to reach Hanging Lake after six hours only.

Christoph at the scarp of the Federation Peak.


The Anfibio Delta MX turned out to be ideal for our New River trip, which was not about whitewater rafting though. Low weight and an awesome small packing size were key for us. The Anfibio did a good job in carrying a lot of weight, in our case 220kg overall.

The last use of the boat on the Lake Geeves with a view on the slope to crest (on the left before the big overhang).


We're very happy that we made it as this route is really a very hard and long battle with high chances to fail. We're sure that we will not do it ever again :)

It's finally done! At best weather on the top of the Federation Peak.