25.04.2018

7 AUF EINEN STREICH - REVIERBESCHREIBUNG KROATIEN

7 Tage 7 Flüsse, jenseits der Soča!
von Sven Schellin | Anfibio Packrafting

Der Balkan rockt. Oft ist Slowenien das Eintrittstor und meist bleibt man gleich an der Soča hängen. Doch jenseits des bekannten Paddelflusses in den Julischen Alpen locken weitere Gewässer. 

Gleich hinter der nächsten Grenze gibt weniger bekannte Flußperlen, welche sich nicht nur durch ihr klares, türkisfarbenes Wasser, sondern durch das „Stufenbach“ Phänomen auszeichnen. Dazu später mehr. Jedenfalls sind es auch nur rund 1000km von Deutschland (Ausgangspunkt Dresden, Ziel Brod na Kupi), was gut und gerne in 11h zu erreichen ist. Willkommen in Kroatien!

7 Tage 7 Flüsse, so kann, muss ein Programm aber nicht aussehen. Es gibt genug Möglichkeiten selbst zu kombinieren.

Viel Spaß mit dieser interaktiven Karte bei der Auswahl und allen nötigen Informationen (i):



Was die Karte auch zeigt, sind die verschiedensten „Randsportarten“, welche die Logistik erheblich vereinfacht haben (kein Auto umsetzen). Der Rück- oder Hinweg erfolgte jeweils zu Fuß, per Rad, aber auch mit Bahn und per Anhalter.

Das hat es auch ermöglicht, verschiedene Gewässer oder Abschnitte in einem „Rutsch“ zu kombinieren (bspw. die Zrmanja mit der Krupa oder den Oberlauf der Mreznica) oder auch erst zugänglich zu machen (der Curak ist bspw. nur zu Fuß erreichbar).

Letztlich haben diese Kombinationen ein „Pensum“ von 7 Flüssen bzw. 145 km Packrafting mit 95 km Paddeln und 50 km Wandern oder Radfahren in nur 7 Tagen ergeben:

Kupa

Pure joy! Clear waterpaddling auf der Kupa.
Curak

Curak ist ein kaum befahrbarer Bach, nur die Schneeschmelze im Frühjahr macht es möglich.
Mreznica

Drop and pool, das ist ist Packrafting auf der oberen Mreznica!
Korana

"Stufenbach", ist ein Karstphänomänon, Kroatiens Flüsse sind charakterisiert von natürlich akkumulierten Stufen. Wasserfälle wachsen hier!
Slunjnica

Peace and quiet, das ist Packrafting auf der Slunjnica. "Quelltopf", ist ein weiteres Karstphänomän, die Quelle der kleinen Slunjnica ist ein 28m tiefer Pool, der 15km aus dem Untergrund kommt!
Zrmanja

Go with the flow. 
Krupa

Flatwater joy, Karststufen bilden natürliche Barrieren für wunderschöne Zahmwasserstrecken.
Gear List

19.04.2018

AUS DEM SATTEL ANS PADDEL – MIT VEREINTEN KRÄFTEN FÜR DIE VJOSA (ALBANIEN) – TEIL 2

Teil 1 der Vjosa/Albanien Geschichte gibt es hier.

von Jana und Jens Steingässer




Fluss unter Druck
Nach zwei Wochen im Sattel bei Temperaturen um die 45°C können wir es kaum erwarten, der Vjosa endlich von der Quelle in Nordgriechenland bis zur Mündung in die Adria zu folgen. Wenn das überhaupt möglich ist. „Ich kann mich nicht erinnern, die Vjosa jemals mit so niedrigem Wasserstand gesehen zu haben!“, ernüchtert uns Kristina. Sie kennt die Vjosa seit ihrer Kindheit. Als investigative Journalistin verfolgt sie seit Jahren kritisch die Pläne zum Bau von Wasserkraftwerken an der Vjosa, deckt Korruption, intransparente Vergabeverfahren von Baugenehmigungen und den illegalen Abtransport von Flusssedimenten für die Bauindustrie auf. Noch darf die Vjosa frei fließen – und gilt deshalb unter Wissenschaftlern, Umweltschützern und kritischen Journalisten trotz der massiven Verschmutzung durch Müll weltweit als seltenes und extrem artenreiches Juwel.




Wem gehört das Baby?
„Ist das Dein Ernst?“. Ich starre das kleine Rinnsal an, dass sich hinter der Staumauer im griechischen Pindosgebirge leise plätschernd seinen Weg sucht. Das soll die Quelle des Flusses sein, wegen dem wir 3000 Kilometer Anreise auf uns genommen haben? Eine Fluss-Geburt habe ich mir spektakulärer vorgestellt! Paula, Mio, Hannah und Frieda graben in Rekordgeschwindigkeit ihre Sandalen aus und folgen dem Rinnsal durch den Wald. Weit kommen sie nicht, denn es gibt zu viel zu bestaunen: Frösche in allen Größen, Fische, Insekten, Schmetterlinge, Tierspuren in der matschigen Randzone, vom Wasser umspülte Kletterfelsen... .
Warum die Vjosa, die hier Aoos heißt, direkt nach ihrer Geburt so lahm dahinplätschert wird uns klar, als wir die Dimension der Staumauer und des Stausees überblicken: Das abgefangene Wasser wird vom Damm aus in einen anderen griechischen Fluss umgeleitet. Konflikte um Wasserverteilung und Nutzung entstehen an der Aoos tatsächlich schon in dem Moment, in dem sie das Licht der Welt erblickt!




Früh übt sich...
Hier die Packrafts zu Wasser lassen macht im Sommer wenig Sinn, deshalb hangeln wir uns durch das Epirusgebirge weiter, stoßen an jeder möglichen Stelle wieder auf den Fluss. Wo möglich pumpen wir die Rafts auf und üben mit den Kindern Paddeln im Wildwasser. Mio, Hannah und Frieda stellen erstaunt fest, das ihre Boote sogar noch dann stabil sind, wenn sie kurzzeitig in den Schnellen volllaufen wie Badewannen. Erst ab der Stelle, an der sich der majestätische Voidomatis mit der Aoos vereint, lohnt es sich die Rafts einzusetzen, ohne auf Grund zu laufen. Dort, wo sich die Vjosa durch enge Schluchten windet, zieht Jens alleine mit Faltrad im Schlepptau los, ab dem albanischen Mittellauf nehmen wir auch die Kinder mit ins Boot.




Wasserleben und Lebenswasser
Durch das Tal von Kuta mäandert der Fluss als lebensspendendes Band. Alte Männer mit sonnengegerbten Gesichtern führen ihre Herden an die Ufer. Pferde ziehen vorbei, turmhoch beladen mit der frischen Ernte, die Familien gerade von ihren Äckern geholt haben. Unsere Kinder verfolgen am Ufer Schildkröten, die es nach Abklingen der schlimmsten Tageshitze aus ihren Verstecken lockt, bestaunen Schmetterlinge und bizarr aussehende Insekten, winzige Kröten, Frösche und Schlangen. „Das alles steht auf dem Spiel. Mein Haus wird es nicht mehr geben. Unser ganzes Tal wird unter Wasser stehen. Wir verlieren unsere Lebensgrundlage!“ Soni, ein junger albanischer Familienvater aus dem kleinen Dorf Kuta, hat sich dem Protest gegen die geplanten Wasserkraftanlagen angeschlossen. Entgegen der Wahlversprechen hat die albanische Regierung 8 Konzessionen zum Bau von Kraftwerken an der Vjosa vergeben, 23 an ihren Zuflüssen. Damit wäre das Ende dieses Flusssystems besiegelt (riverwatch.eu). 




Was wirklich auf dem Spiel steht, erahnen wir, als wir zu einer langen Tagesetappe mit den Rafts aufbrechen. Die Uferböschung wimmelt von Leben – ein solcher Vogelreichtum hat für uns leider mittlerweile absoluten Seltenheitswert. In die Uferabbruchkanten haben unzählige Vögel ihre Nisthöhlen gebaut. Jugendlich aus den umliegenden Dörfern werfen sich grölend in die Strömung, als wir an ihnen vorbeipaddeln. Paula, Mio, Hannah und Frieda springen immer wieder übermütig aus den Rafts und lassen sich von der Strömung mitziehen.




Es kommt ein Wind!
Wie aus einem überdimensionalen Föhn bläst uns heiße Luft mit 3-4 Windstärken entgegen. Als wir  Pocem erreichen, kommen wir trotz aller Paddelanstrengung kaum noch voran. Der Fluss hält uns ironischerweise genau an der Stelle fest, an der eines der ganz großen Staudammprojekte geplant ist. Und das ist mehr als ein Symbol, denn NGOs, Wissenschaftler und lokale Bevölkerung haben ihr Veto eingelegt und den Bau vor dem obersten Gerichtshof Albaniens vorerst stoppen lassen. Vielleicht hat es noch nicht jeder gehört, aber die Vjosa-Botschaft ist klar: Zieht Euch warm an, jetzt gibt es echten Gegenwind!




Call for Action

Was könnt ihr zum Erhalt der albanischen Wildflüsse tun? Ein Anfang wäre diese Petition unterschreiben (nachfolgendes Bild anklicken) oder spende sogar einen kleinen Beitrag (unten). 






11.04.2018

AUS DEM SATTEL ANS PADDEL – MIT VEREINTEN KRÄFTEN FÜR DIE VJOSA (ALBANIEN) – TEIL 1

Die albanische Vjosa ist in aller Munde. Warum, das ist diesen Quellen eindrücklich zu entnehmen:


Beitrag im Patagonia Blog / auf River Watch: Scientist for Vjosa

Die Balkan River Initiative: Europe'sUnknown Wild Jewel

Jens Steingässer war bei der Wissenschaftleraktion an der Vjosa, von der der Spiegel berichtet, auch dabei (siehe Foto der der Konferenz von ihm auf River Watch), um was es hier sprichwörtlich geht, verdeutlicht das nachfolgende Video:



Jens und seine Familie widmeten sich selbst der Problematik auf einer Recherchetour in ihrem aktuellen journalistischem Projekt zum Thema Wasser und zwar aus dem Sattel und mit Paddel!
von Jana und Jens Steingässer


Wasser ist das blaue Gold unseres Planeten. So banal diese Erkenntnis klingt, so fundamental wichtig ist sie. Vier Jahre lang hat uns die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel vor allem in arktische Regionen geführt. Ja, wir lieben Regen und Kälte! Die Spur des Wassers, unser neues umweltjournalistisches Projekt, lockt uns in diesem Sommer auf den Balkan und damit in für uns völlig neue Gefilde und Temperaturzonen. Vier Wochen lang folgen wir dem Lauf der Vjosa, dem letzten Wildfluss Europas, und erkunden ihr Zuflussgebiet zu Pferd, zu Fuß und in Packrafts.


Unsere albanische Gastfamilie, Kristina, Aurel und deren Tochter Sofia, sattelt unsere insgesamt neun Pferde, während wir Zelte abbauen, Wanderschuhe anziehen und für die nächste Tagesetappe Regenjacken („Bitte, lass es regnen!“), Hemden (zum Schutz vor Dornen), Sonnenhüte und Proviant in unseren Rucksäcken und Packtaschen verstauen und die Flaschen ein letztes Mal an der Quelle füllen. Wie in einem Vulkankessel erstreckt sich das Cajupi-Tal zwischen den südalbanischen Bergketten. 



Augen zu – und durch!
Frieda reitet vor mir. Kaum zu fassen, dass sie mit gerade mal sechs Jahren Tagesetappen bis zu acht Stunden bei brütender Hitze bewältigt – singend und ziemlich wilde Witze erzählend! „Jetzt geht es richtig steil bergauf. Vertraut den Pferden und klammert euch an der Mähne fest!“, ruft uns Aurel zu, der die Gruppe anführt. Als ich die steile Felsformation vor mir sehe, hoffe ich dass er einen Witz macht. Welches Pferd soll das bitte schaffen? Zeit zum Nachdenken bleibt in solchen Momenten zum Glück selten. Wie in einer Waschanlage werde ich eingeklemmt zwischen dornigen Büschen und verliere den Sichtkontakt zur Herde. Als mich das Gebüsch wieder ausspuckt, erspähe ich Frieda. Sie erklimmt mit ihrem Pferd mehrere hundert Höhenmeter über riesige Gesteinsbrocken. Ein Pfad ist hier nicht zu erkennen. Trotzdem folgen Pferde trittsicher ihrem Anführer.



Am Tropf der Balkanflüsse
Wie sehr hier das Leben von den Gebirgsflüssen abhängt, die im Tal die mächtige Vjosa speisen, wird überall deutlich. Schäfer treiben ihre Herden mehrfach täglich an die Ufer des Zagoria. Schafe, Ziegen, Esel und Pferde löschen gierig ihren Durst, die Schutzhunde legen sich erschöpft in die kalten Fluten. Auch Paula, Mio, Hannah und Frieda können es kaum abwarten, in der Mittagspause endlich alle Kleider und Schuhe von sich zu werfen und samt ihrer Pferde in dem kalten klaren Wasser Erlösung von der unbarmherzigen Hitze des albanischen Sommers zu finden.



Karavane im Land der großen Herzen
Zwei Wochen lang zieht unsere Karavane so durch die Berge, entlang sprudelnder Flüsse, vorbei an Bergdörfern, die wie aus einer anderen Welt wirken. Überall nehmen uns Familien mit der größten Gastfreundschaft auf, die wir je kennengelernt haben, bereiten Frauen für uns über qualmendem Holzfeuer albanische Spezialitäten zu, laden uns Menschen in ihre Häuser ein. Paula lernt Ziegen zu melken. Mio, Hannah und Frieda gehen mit einem zahmen Schwein im Dorf spazieren, suchen Eier, spielen mit den Kindern. Selbst die ärmsten Familien hier stecken zum Abschied Früchte aus ihren Selbstversorgergärten in unsere Packtaschen und wünschen uns Kopf schüttelnd eine gute Reise. Wir erreichen stürmische Bergpässe, wehren Herden wilder Pferde ab, durchreiten antike Stätten und beobachten im Schatten knorriger Bäume, wie Adler über unseren Köpfen ihre Kreise ziehen.



Von Quelle zu Quelle hangeln wir uns, füllen unsere Flaschen und sehnen uns nach dem Moment, an dem wir die Packrafts zu Wasser lassen und uns von der Strömung der Vjosa tragen lassen werden.

Dazu weiter im Teil 2!

05.04.2018

BIKEPACKING AND BIKERAFTING ON DOURO (PORTUGAL)

In Autumn 2017 Anna and Antonin from France discovered the Douro river in Portugal with their mountainbikes and packrafts. With the combination of biking and packrafting ("bikerafting") they found new ways to explore the country on water and on land. 
Starting from Porto via Fermoselle, Miranda do Douro and Picote they did a four-day tour through some beautiful areas of Portugal.

by Antonin Michaud-Soret




It was beautiful! Actually, more like those Indian summers with a golden and soft light. Such a perfect time to organise an outside trip! It's a new thing for us. We just bought new and awesome light packrafts and we want to do a mix between mountainbiking and packrafting. 
The beginning of the Douro River, the “secret” river of Portugal, seems to be great for that! Little tracks meandering in the middle of vineyards, centuries-old olive trees and perhaps more centuries-old men sitting under the sun, always smiling…time to meet the real Portugal!


Day 1 
We decided to leave the busy city of Porto and escaped to the Douro springs, close to the Spanish side. In this area, Douro river is already impressive with big cliffs and deep canyons, passing by some arid, dry inclinations. Important to know: Portugal has been damaged for several months by fires; this is the type of landscapes that we discovered when we arrived to Fermosselle, a beautiful and quiet Spanish village. It's Spain here because we decided to ride on the Spanish side to have some awesome views of the Portuguese side.




First step of the tour was the Fermosselle to Fariza de Sagayo. Departure was at 11:30 am after a funny packaging-process right in front of the corner's pub with many witnesses! Everybody seems to have something to say about our trip, had some good advice or some fixing patches (they will save our lives after!). Also: a lot of blessing words…all we need to enjoy the trip! For Anna it's the first time doing a bikepacking trip, so decisions have to be made :) Luckily most of our track until Miranda do Douro is part of the GR path with signs (red and white stripes) called «la senda del duero GR14.

The first hours under the sun made us very hungry! We decided to have lunch at "Pinilla de Fermosselle". We definitively looked too much like “tourists” so we had to negotiate the price because they asked for way to much! After lunch we continued our tour and after we managed the last part of the route with our bikes we finally arrived at 9 pm. To ride a bike at night is such a new sensation for Anna! 
The nature and old customs are everywhere: before sunset, we met some shepherd dogs with their cattle so we decided to camp in the wild along a nice stone wall. Quietness, some ringing sheep bells far off…what else do you need for a good sleep? 

Day 2 
After a good night of sleep, it was time for departure at 9 am. We're still on the Spanish side, in the direction of Miranda do Douro. We crossed the border to Portugal without any control!



It was to sunny to bike and we really deserved a nap so we decided it was time for “siesta”! We chose a cute park in the city centre with children playing in it. With the sun descent, we were ready to go to the next step, Picote village. But a few miles later, Antonin had 3 flat tires then and no more patches. The ones that we got from the first village were already used! And parts of his repair kit have been forgotten at home. So we were looking in the villages for patches. Nothing. We decided to go ahead instead of going back to Mirando to find a garage. Antonin had to pump the tire a bit every kilometer. During a pumping stop Anna noticed that her front tire lost a spike … the tire was a bit old. Luckily she haven't got a flat tire. The tubes were filled with sealant liquid three years ago! 
This night we decided to camp in the wild. We had a nice sunset view at a calm place and badly cooked Polenta.

Day 3
Departure at 9 am. We started with a short ride at a wonderful track in the countryside on the ancient road connecting the villages all together, followed by the gorges.

Later we had a coffee at Picote, went shopping and had some beers for the first night during the trip. The friendly bar keeper saved us with some patches from his own old bike kit! 
We enjoyed the nice village full of history and had a wonderful view over the Duoro River. Then it was time to go down to the river on a sandy off road.

At 12 pm it's already 25C°. After a small lunch it was time to unpack the bikes and prepare the packrafts with our bikes on them. A premiere for both of us. We haven't even been sure if it's going to work. But at the end, internet didn't lie to us, it was possible even with our mountain bikes.




After everything was well packed it was time for packrafting. Approximately 20km to go among wonderful gorges with zero wind and shining sun. We paddled through a very wild area as we were in the middle of the "international parc of Douro". 
When the sun was going down we stopped between olive trees at the bottom of Pinilla de Fermosselle. It was very very calm outside. Fish were jumping out of the water all night long. And if the days are hot, nights are pretty cold. 

Day 4
Departure at 9:30 am. Again we had to pack all the stuff on the packrafts. The sun was still not here at the bottom of the gorges. It looked a bit more windy than yesterday. At 10 am the sun was there, heating up the atmosphere. We had a long ride this day until the little pier (called "cais" in Portuguese). We have to arrive before the night. The river is a bit larger, the wind maked the paddling a little bit more "boring" and difficult but the landscape was incredible wild.

At 6 pm we arrived at the pier (Portuguese side), a few hundred meters before the "Bemposta" dam. No option to land on the Spanish side and avoid few kilometers of climbing with the bikes. So we unpacked our packrafts and packed the bike again - almost a routine now. With the last few sunbeams we were climbing the last 5 km of the road to be back at our car on Fermosselle. 
We were roasted but happy of this short and intense first experience of mixing biking and packrafting. Next stage is going to experience whitewater!



Gear used:
Antonin's bike: Commencal Meta V4 (27,5') 2016
handlebar bag: Sweetroll from RelevateDesign
Seatpack: RePack X from bikepack.pl
Bagpack: Vaude Simony 30+8
Tent:  Vaude Hogan SUL 2p ( 1.3kg)
Sleeping bag: Vaude Arctic 1200
Packraft: Anfibio Alpha XC + paddle (less than 3kg) 
Phone: Crosscall Trekker M1 (long battery autonomy, waterproof).
Maps used on my phone: Opencycle Map / Satellite view. via the App Viewranger

Anna's bike: Specialized Stumpjumper expert Women (26') 2005
handlebar bag: made from homemade stripe :) light and versatile to tight the bike on the packraft
Seatpack: inexpensive Btwin rack + sleeping bag packing roll with compression strings.
Bagpack: Vaude Nendaz 30
Sleeping bag: Vaude Arctic 1200
Packtaft: Anfibio Alpha XC + paddle (less than 3kg)
Phone: Crosscall trekker X2

Adventure pictured with our Crosscall smartphone.