17.01.2015

Bikerafting in Sibirien

Die Kombination aus Paddel und Pedale ist vielleicht die cleverste aller Packrafting - Variationen. Denn zugegeben, jeweils die komplette Paddelstrecke klassisch zu wandern, ist oft mühsam und dauert meist länger als der eigentliche Spass auf dem Wasser. Per Fahrrad ist der Landweg im Verhältnis jedoch unerheblich!

Bikerafting-Packsystem





Und bei aller Leichtigkeit, Hand aufs Herz, eine Packraftingausrüstung addiert einen substanziellen Teil zum Rucksackgewicht. Auf dem Fahrrrad spielen 5 kg zusätzlich aber praktisch keine Rolle! 


Richard, aka the Lonely Traveller
Es muss ja auch nicht in seiner extremen Form sein, wie uns Richard hier mit auf seine Reise nach Sibirien nimmt. Ein Rad auf dem Bug ist nicht jedermanns Sache, mit Wildwasseranteilen schon gar nicht. 

Aber auch "Bikerafting light" (die Kombination aus Rad, Boot ... und Auto) ist eine vertretbare Variante, v.a. für Tagestouren! Das Auto steht am Ausstieg, per Bike/Boot geht es "aus eigener Kraft" zum Einstieg, es folgt ein schöner Paddeltag auf dem (Wild)Wasser und zum Abschluß wird fix das Fahrrad vom Einstieg geholt! Auch das ist Bikerafting!  Nun aber zurück zu Richard und seiner Sibirientour.

Bikerafting in Sibirien

Piste in den Ostsajan
Die Idee einer Querung des Sajan- und Altaigebirges war schon ein paar Jahre alt. Immer wenn ich eine Karte vom südlichen Sibirien vor mir hatte, wanderte mein Finger eine bestimmte imaginäre Linie entlang: von der Südspitze des Baikalsees auf der einzig existierenden Stichstraße direkt in den Ostsajan, dann über ein größeres Gebiet unzugänglicher Taiga, in dem es immerhin ein paar Trapperpfade zu geben schien, und weiter in das von mehreren Gebirgszügen umrahmte steppenhafte Tuwa-Becken; von da dann weiter entlang des südlich angrenzenden Tannu-Ola-Gebirges und über den östlichen Altai bis zum Chuiski-Trakt, einer Hauptstraße, die aus dem zentralen Altai wieder nordwärts hinaus führt. Diese Route zu gehen, war lange Zeit mein Traum, und ich wollte sie in einem Ritt auf eigene Faust bewältigen.
 
Pfad durch die Taiga
Allerdings bereitete mir der wegelose Abschnitt zwischen Ostsajan und Tuwa-Becken lange Zeit Kopfzerbrechen, denn es gab für mich ein bevorzugtes Fortbewegungsmittel: das Fahrrad. Mit selbigem war ich schon mehrfach in Russland, Sibirien und Zentralasien unterwegs. Im kirgisischen Tienschan ging es dabei auch mal einige Tage wegelos durch enge Flusstäler und über steile Bergpässe – auf Tierpfaden schiebend oder tragend, nie aber mehr als 50 km am Stück. Der Part durch die Taiga des Ostsajans war aber mit etwa 200 km um einiges länger – ein Fahrrad hier vielleicht zwei bis drei Wochen auf wilden Fußpfaden durch die Wälder zu zerren, kam mir dann doch etwas heftig vor.
 
Erste Flusskilometer
Wie also da durch? Die Antwort kam, als ich vor zwei Jahren auf das Thema Packrafting stieß. Die Möglichkeit, auch Wasserwege mit in die Routenplanung einer Radtour einzubeziehen, warf ein ganz neues Licht auf mein Vorhaben. Denn ein Packraft würde mir als Radreisenden plötzlich das Überwinden von unüberwindbar erscheinenden Wildnisregionen ermöglichen. Ich legte mir ein Packraft zu, genaugenommen den Explorer 42. Dieser Packrafting-Zweier erfüllte genau meine Ansprüche, da er in der Solonutzung locker mit allem beladen werden kann: Fahrrad, Ausrüstung für vier Jahreszeiten und Proviant für mehrere Wochen. Insofern hatte ich mich damit schon für ein richtiges Expeditionsraft entschieden, mit dem ich richtig lange autark unterwegs sein kann. Ein paar mehrtägige Probetouren in Polen (Dunajec, Pilica, Pliszka, Drawa) haben mich letztlich überzeugt, es auch in abgelegenen Gebieten Sibiriens einzusetzen.
 
Izig-Sug
Der Plan war nun, den wegelosen Part vom Ostsajan ins Tuwa-Becken mit einer Flussfahrt zu überbrücken. Es gab sogar mehrere Varianten in Ost-West-Richtung: Belin – Kyzyl-Hem – Ka-Hem (südliche Route), Bij-Hem (mittlere Route) und Izig-Sug – Hamsara (nördliche Route). Ich bat einen erfahrenen Russlandrafter um Rat und bekam den Tipp, dass die nördliche Variante über den Fluss Hamsara die einfachste sei. Zumindest hätten die anderen Flussrouten zwischenzeitlich anspruchsvolles Wildwasser der Kategorie IV und V, was viel Erfahrung und ein dafür taugliches Raft voraussetzt – beides hatte ich nicht, denn der Explorer ist nur für einen Einsatz bis Wildwasser III gedacht. Aber auch für die nördliche Route gab es Hinweise auf Stromschnellen der Kategorie IV, das zumindest deutete der Internetbericht eines russischen Rafterpaars an. Außerdem blieb zu bedenken: was für einen großen Katamaran Kategorie III ist, kann für ein Packraft auch IV oder V bedeuten...

Wildwasser
Zunächst war ich mir nicht sicher, ob ich es wagen sollte, immerhin wäre es mein erstes Wildnisrafting, dazu noch im Alleingang. Doch dann schaute ich mir ein paar Youtube-Videos an, um einen Eindruck von der Flussdynamik der Hamsara zu bekommen, übersetzte mir mit Google-Translator eine knappe Beschreibung der Route und versuchte die dort erwähnten kritischen Stellen sowie alle in den Google-Satbildern erkennbaren Stromschnellen bestmöglich auf den von mir vorbereiteten topographischen Karten im Maßstab 1:100.000 zu verorten – und fasste im Spätsommer 2014 den Entschluss, es doch zu wagen...
 
Umtragestelle
Die Umsetzung der Tour verlief letztlich ohne Probleme, überall bin ich relativ gut durchgekommen. Keine der Stromschnellen musste am Ufer umgangen werden, alle waren auf Anhieb passierbar. Nur eine kritische Situation gab es, als ich im verblockten Wildwasser des Izig-Sug an einen Fels gedrückt wurde und das Boot ruckzuck voll lief. Dabei wäre mir der noch ungesicherte Schlafsack, den ich als Sitz ins Boot geklemmt hatte, beinahe abgehauen...

Jäger- und Fischercamp
Wildwasser war vor allem im oberen Izig-Sug ein Thema, da ich hier mit dem größten Flussgefälle zu tun hatte. Am dritten Raftingtag waren das beispielsweise 130 Höhenmeter auf nur 16 km. Es gab viel Steinkontakt, einige Male bin ich auch sitzen geblieben. Die größeren Felsen, die deutlich aus dem Wasser ragten, ließen sich aber meist gut umgehen. Trotz Beladung mit etwa 70 kg Gepäck blieb der Explorer stets wendig genug. Nur mit vollgeschwappten Boot wurde die Navigation etwas träger.
 

Ustju-Deerlig-Hol
Ab dem Zufluss des Choigan-Hem wurde es ruhiger, ja fast schon still. Aktives Paddeln war angesagt, vor allem auf den nun folgenden zwei Seen Ustju-Deerlig-Hol und Aldy-Deerlig-Hol. Leider gab es fast ständig spürbaren Gegenwind, so dass ich nur mit Mühe etwa 1 km/h halten konnte; sobald ich stoppte, trieb ich sofort zurück... Die Abend- bzw. Morgenflaute war hier die einzige Chance, vorwärts zu kommen.

Nachtlager am Wasserfall
Danach begann der Fluss Hamsara. In einer Schlucht aus basaltischer Lava musste ein 5 m hoher Wasserfall umtragen werden, es war der wohl eindrucksvollste Ort der gesamten Flussroute. Am Folgetag erwischte mich das erste Mal der sibirische Winter und das Mitte September. Schneeflocken, groß wie Toastbrote, flatschten mir auf das Boot. Der Fluss dampfte, bei wenig Sicht rauschte ich durch etliche Stromschnellen. Ohne Trockenanzug wäre ich spätestens hier erfroren;-)

Hamsara im Schnee
Dann ein kleines Dorf namens Chasylar, total abgeschnitten von der Außenwelt traf ich hier die ersten Tuwiner. Einen Einkaufsladen gab es nicht, auf Nachfragen schenkte man mir aber selbstgebackenes Brot, was mir hier draußen wie ein Luxusgut vorkam. Dahinter folgten die Stromschnellen, die in der von mir übersetzten Flussbeschreibung speziell hervorgehoben wurden: die Kucyj-, Rjaboj- und Kizhi-Hemski-Schwelle. Das Wildwasser unterschied sich aber kaum von dem, was mir bisher unterkam. Möglich, dass mir der Niedrigwasserstand des Herbstes zu Gute kam, bei Hochwasser würden die Wellen sicher etwas größer sein.

Tuwinerdorf Chasylar
Einen Nachteil hatte der geringe Wasserstand aber auch: die ruhigen Bereiche der Hamsara lagen fast still da und so war zwischenzeitlich wieder viel Paddelarbeit notwendig. Erst zum Schluss wurde der Fluss wieder etwas flotter, gute 40 km schaffte ich an meinem letzten Raftingtag. Am Unterlauf traf ich derweil immer mehr Menschen, die mit schmalen Motorbooten flussaufwärts fuhren und ihr Anglerglück versuchten. Aber auch am Oberlauf und bei der Passquerung zum Fluss traf ich gelegentlich auf Einheimische oder Eingeflogene, die längste Zeit ohne jeglichen Kontakt betrug nur vier Tage.

Begegnung mit Anglern
Nach insgesamt 13 Tagen und fast 300 km auf dem Wasser erreichte ich schließlich die erste Piste in Tuwa. Ich hatte sie zuvor auf den Google-Satbildern lokalisiert, auf den Karten ist sie bis heute nirgendwo verzeichnet. Bis zum nächsten Versorgungsposten, dem Gebiets-Zentrum Toora-Hem, waren es dann noch zwei Tage. Seit dem letzten in Burjatien, dem Gebiets-Zentrum Orlik, war ich fast drei Wochen autark unterwegs gewesen.


Nachtstimmung am Fluss
Alles lief soweit nach Plan, nur die Passquerung zum Izig-Sug hatte mich etwas mehr Zeit gekostet, vor allem das letzte Stück auf Wanderpfaden. Wurzeln über Wurzeln und etliche umgestürzte Bäume ließen mich am Ende nur noch 5 km am Tag vorankommen. Zu Fuß wäre das sicher einfacher gewesen, aber rückblickend war ich froh, mein Rad als Sherpa dabei zu haben, denn 50 kg Gepäck auf dem Rücken zu schleppen, hätte mir auch nicht besser gefallen. Außerdem wollte ich ja noch weiter in den Altai, ein Monat blieb mir noch dafür. Aber das ist eine andere Geschichte...

Die Ausrüstung 

Für die Flussfahrt, die ich zusätzlich zur üblichen Radreiseausrüstung dabei hatte, brachte rund 5 kg auf die Waage:

Boot: Explorer 42

Paddel: 4-fach teilbar
Trockenanzug: Anfibio Packsuit basic mit Füßlingen
Schwimmweste: Anfibio Buoy Boy 


Bike und Raft
   
Die Strecke 

Wer jetzt Lust auf ein eigenes Packrafting-Abenteuer in der riesigen unberührten Wildnis des Ostsajans bekommen hat, dem seien noch folgende Links empfohlen:

Knappe Beschreibung der gefahrenen Flussroute (letztes Kapitel ganz unten).

Sammlung diverser Flussbeschreibungen in der Region Baikal-Ostsajan:

Sowjetische Generalstabskarten zum freien Download.




Zum Schluss noch ein nicht unwichtiger Hinweis: Die Stichstraße vom Baikalsee in den Ostsajan geht aufgrund der Nähe zur Mongolei für einige Kilometer durch eine Grenzzone. Um diese passieren zu dürfen, muss 60 Tage im Voraus ein „Propusk“ („Passierschein“ bzw. Grenzpermit) bei der zuständigen Grenzverwaltung in Ulan-Ude beantragt werden. Das Grenzpermit ist kostenlos und kann zur unmittelbaren Aushändigung auch an den Kontrollposten in Mondy bestellt werden.


Finale im Altai
Da ich den Antrag aber ein paar Tage zu spät gestellt hatte, wusste ich bei Ankunft in Mondy nicht, ob mein Permit schon da ist. Vorsichtshalber erwähnte ich es nicht und man ließ mich tatsächlich ohne passieren. Ich habe aber auch schon Geschichten gehört, dass Reisende ohne Permit wieder zurückgeschickt wurden. Eine Beschreibung, wie ich an das Grenzpermit gekommen bin, kann in diesem Forumsbeitrag nachgelesen werden. 

02.01.2015

Kleine Kinder, großes Abenteuer - Packraften als junge Familie

All unseren Lesern zunächst ein gesundes, aktives und erfolgreiches Jahr 2015! Mögen alle Träume und Pläne sicher in Erfüllung gehen.

Wir beginnen das Jahr mit einem weiteren Gastbeitrag. Diesmal stammt er von Juliane zum Thema Packrafting mit KindernSeit etwa drei Monaten ist sie mit ihrem eigenen Blog "mit-sack-und-packraft.de" unterwegs und berichtet dort über eine Fülle von von Touren mit ihrer Familie. Diese Erfahrungen möchte sie gern mit uns teilen:

Zelten in Grönland
Seit vielen Jahren sind wir begeisterte Outdoorsportler. Unsere Trekkingtouren haben uns an Ziele wie Schottland, Island und Grönland geführt, wo wir unvergessliche Momente erlebt haben. Schneeregen, Sturm, durchfrorene Nächte, nichts konnte uns von unserem Hobby abhalten. 

Und dann kam das erste Kind, so ein verletzliches kleines Wesen, so empfindlich (und so laut ;-))… Trekking, Zelten, Wildnis, all dies schien mit einem Mal in unerreichbare Ferne gerückt - nicht zuletzt aus logistischen Gründen.

Von ersten Gehversuchen zu großen Unternehmungen








Trotz allem haben wir unsere Outdoor-Ambitionen nicht so leicht aufgegeben und uns schon bald wieder an erste kleine Touren gewagt: kurze Wanderungen oder Radtouren, im nächsten Sommer ein paar Nächte im Zelt, später sogar eine 5-tägige Wanderung von Hütte zu Hütte in den Alpen. Und siehe da, es klappte alles wunderbar, oft sogar besser als der Alltag, und wir haben als Familie sehr von diesen Unternehmungen profitiert.

Limitierender Faktor blieb allerdings immer das Gepäck (umso mehr als dann das zweite Kind kam), so dass an längere Touren mit Zelt erst einmal nicht zu denken war. Das brachte uns schließlich zum Paddeln, denn mit einem Boot kann man viel transportieren und kommt trotzdem raus in die Natur, fern von Straßen und Infrastruktur.

2013 - Paddeln auf dem Saimaa-Seengebiet
Im Sommer 2013 machten wir dann also - inzwischen mit zwei Kindern im Alter von 4 und 1 - endlich wieder eine große Outdoor-Tour: knapp drei Wochen im Canadier auf dem Saimaa-Seengebiet in Südfinnland. Und es war großartig! Endlich wieder freie Natur, Zelten, Lagerfeuer. Die Kinder waren genauso begeistert wie wir und genossen die Zeit in vollen Zügen.

Da lag es natürlich nahe, uns ein eigenes Boot zuzulegen und die Wahl fiel auf zwei Packrafts vom Typ Explorer42.

Nach ersten Geh- (oder eher Schwimm-) versuchen auf heimischen Gewässern wagten wir im Sommer das ganz große Abenteuer: eine 3,5-wöchige, weitgehend autarke Paddeltour durch die Wildnis Finnisch-Lapplands - nachzulesen hier.

Packraften: Was geht mit Kleinkindern?

Die Antwort ist: erstaunlich viel! Nur eben auch: ganz anders als man es gewohnt ist. In unserem mittlerweile mehr als fünfjährigen Elterndasein haben wir einen weiten Weg zurückgelegt. Wir haben viel ausprobiert, viel falsch gemacht aber auch viele gute Lösungen gefunden. Natürlich werden sich die Herausforderungen und Lösungen von Familie zu Familie unterscheiden, es kommt immer alles auch auf Alter und Charakter der Kinder, Interessen und eigene Fitness an, aber vielleicht helfen die folgenden Tipps für große Touren mit kleinen Kindern dem Einen oder Anderen doch weiter.

1.Vorbilder suchen

Als Erstlingseltern kann man sich ja meist nicht retten vor gut gemeinten Ratschlägen und die meisten werden von ihrem Umfeld nur Unverständnis ernten, wenn es um das Thema Outdoor mit Kindern geht. Da gibt es einem irrsinnig viel Mut und Auftrieb zu sehen, das vieles, das unmöglich scheint eben doch möglich ist und so haben wir z.B. sehr profitiert von den Reiseberichten anderer Eltern, die sich einfach mal etwas getraut haben. Erin und Hig (Abenteurer, Packraft-Pioniere und Eltern in Alaska) mit ihrer Seite Groundtruthtrekking setzen da natürlich Maßstäbe. Aber auch der eine oder andere Reisebericht auf outdoorseiten.net und (neuerdings) die youtube-Videos von Andreas Mayer (Paddeltouren mit Kindern) haben uns inspiriert.

2. Klein anfangen und groß träumen

Gepäckfahrt im Wohnzimmer
Oben habe ich ja schon beschrieben, wie wir uns Schritt für Schritt immer mehr getraut haben und über kleine Unternehmungen genügend Erfahrung und Selbstbewusstsein gesammelt haben um uns auch Größeres zuzutrauen.

Mit dem Packraft haben wir es genauso gemacht: wir haben uns erst einmal auf Flachwasser in Ruhe mit dem Boot vertraut gemacht und Handhabung, Stabilität etc. ausgetestet.

Um herauszufinden, wie viel Gepäck man noch komfortabel mit unseren Packrafts transportieren kann, haben wir z.B. an einem Nachmittag im Februar Säcke voller Federbetten und Babykleidung auf dem heimischen Baggersee spazieren gefahren.

Es folgten kleine Touren auf ruhiger (Altmühl) und schneller (Donau) fließendem Zahmwasser bis wir uns schließlich mit Inn und Isar an einfaches Wildwasser heranwagten. Als das alles gut klappte, haben wir uns dann auch an eine große Tour in der Wildnis Lapplands herangetraut. Und gerne träumen wir davon, was uns für die nächsten Jahre an Möglichkeiten offen steht.

3. Sich genaue Gedanken um Sicherheit und Gefahren machen - und sich trotzdem nicht davon abhalten lassen, loszufahren

vorherige Besichtigung einer Sohlschwelle
Beim Reisen mit Kindern hat die Sicherheit natürlich einen ganz anderen Stellenwert als wenn man allein unterwegs ist. Ein Unfall kann allzu schnell passieren und dann sollte es möglich sein in vertretbarer Zeit Hilfe zu holen. Dazu muss erst einmal eine Kommunikationsmöglichkeit gegeben sein. Ein geladenes Handy (besser: zwei) sollten in einer Gegend dabei sein, in der die Netzabdeckung gut ist. Im Fall von lückenhafter Abdeckung gibt es die Möglichkeit einen Satellitennotsiganlgeber oder ein Satellitentelefon zu mieten.

Wir plädieren sehr für ein Satellitentelefon, das zwar etwas teurer ist, aber im Fall von nicht-lebensbedrohlichen Notfällen auch genutzt werden kann, um sich telefonischen Rat (z.B. von einem Kinderarzt) einzuholen. Ein Notsignalgeber dagegen ist - je nach Ausstattung - ein “alles-oder-nichts”-System, man hat also nur die Wahl entweder Rettung anzufordern oder eben nicht.

Das beste Telefon nutzt allerdings nichts, wenn man die wichtigsten Notrufnummern nicht kennt. Wir haben uns für unsere Lapplandreise nicht nur die lokalen Notrufnummern auf mehrere wasserdicht laminierte Kärtchen notiert, sondern auch die Nummern von unserem Hausarzt, Kinderarzt und der Notaufnahme des heimischen Krankenhauses (damit fällt, wenn man dringend einen Rat braucht, zumindest schon mal die Sprachbarriere weg). Dazu kamen dann noch anderweitig nützliche Nummern wie die eines lokalen Taxianbieters und der Touristeninformation.

Spaß in einer Stromschnelle
Was uns bei der Auswahl eines Familien-Tourenziels auch immer wichtig ist, ist, dass Rettung - sollte sie benötigt werden - in vertretbarer Zeit eintreffen kann. Wir sind zwar durchaus tagelang ohne menschliche Kontakte in der Wildnis unterwegs, aber wir begeben uns dabei nicht extrem weit weg von aller Infrastruktur.

Ganz ungefährlich ist das Paddeln natürlich nicht, speziell wenn das Wasser nicht gerade Badewannentemperatur hat und man sollte sich der Gefahren bewusst sein. Gelegentliche Lektüre von Threads wie diesem helfen einen dafür zu sensibilisieren und Leichtsinn zu vermeiden.

Mit den spezifischen Gefahren und Schwierigkeiten eines Gewässers (Stromschnellen, Wehre und Umtragemöglichkeiten, Wind und Wellen etc.) sollte man sich vorher genau vertraut machen und Abbruchmöglichkeiten und Variationen einkalkulieren. Wenn wir mit den Kindern unterwegs sind, gehen wir auch niemals an die Grenzen unserer Fähigkeiten, sondern bleiben immer in einem Bereich, den wir komfortabel beherrschen. Geeignete Kleidung und Schwimmwesten (im Fall der Kinder: ohnmachtssichere Rettungswesten) dürfen natürlich auch nicht fehlen.

manchmal ist Umtragen die beste Wahl
Was aber für uns immer die wichtigste Sicherheitsreserve auf Tour ist, ist die Zeit! Wir planen sehr großzügig und haben immer ein großes Zeitpolster. Das heißt zwar, dass wir gegen Tourende oft noch ein paar Tage am Ziel oder in Zielnähe herumlungern (mit Kindern wird das zum Glück nicht langweilig), aber wir kommen eben auch nie in die Verlegenheit unter Zeitdruck ein Ziel noch erreichen zu müssen. Schlechtes Wetter oder anderweitig ungünstige Verhältnisse können wir einfach aussitzen und begeben uns so von vornherein erst gar nicht in Gefahr.

Es wird immer Leute geben, die solche Touren mit Kindern für viel zu gefährlich halten. Wenn man allerdings sorgfältig und verantwortungsbewusst an die Planung herangeht und sich bemüht etwaige Risiken zu minimieren, sollte man sich nicht verunsichern lassen.

4. Genaue, penible Planung - die man dann komplett über den Haufen wirft

egal was kommt, wir sind vorbereitet
Mit Kindern ist man plötzlich viel weniger flexibel als davor. Man kann nicht einfach mal auf einem Bahnhof übernachten, noch ein paar Kilometer weiter laufen oder eine Mahlzeit ausfallen lassen.

Das alles macht eine sehr viel genauere Tourenplanung nötig. Gleichzeitig wächst die Zahl der Unwägbarkeiten mindestens exponentiell mit der Kinderzahl, so dass alles sowieso immer anders kommt als man denkt.

Wir lösen dieses Dilemma indem wir alles was planbar ist möglichst genau und komfortabel planen (z.B. Anreise und Gepäck), die Tour selber steht dagegen nur in Grundzügen fest und lässt sich nach Belieben anpassen. Vor allem haben wir immer sehr viel mehr Zeit als wir - selbst bei unserem langsamen Tempo - bräuchten (siehe auch Punkt Sicherheit).

5. Komfort erkaufen und Stress vermeiden, wo es geht

Die Realisierung einer solchen Tour ist nie ganz streßfrei!
Der Alltag mit kleinen Kindern ist normalerweise sowieso schon ziemlich anstrengend. Planung, Vorbereitung und Anreise für eine große Outdoortour können schnell ein wahnsinnig großes Stresspotential erzeugen. Allein schon sicherzustellen, dass alles eingepackt ist, was man braucht, Nahrung in der richtigen Menge und Zusammenstellung, die richtigen Kuscheltiere… Und der Weg von zu Hause zum Startpunkt einer Tour ist auch alles andere als trivial.

Dort, wo es möglich ist, versuchen wir deshalb Stress zu vermeiden. Als wichtiges Hilfsmittel haben sich in der Vorbereitung Checklisten erwiesen. Und zwar liste ich nicht nur auf, was alles mit muss, nein, ich führe auch penibel darüber Buch, welchen Ausrüstungsgegenstand ich in welche Tasche gepackt habe. (Panisch am Abend vor der Abreise nochmal alle Behältnisse zu leeren, weil man sich nicht erinnert ob und wo man etwas schon eingepackt hat ist weniger clever, das ging mit vor der Checklistenlösung regelmäßig so!) 

Obwohl wir sonst eher sparsam sind, nehmen wir für Touren mit den Kindern öfter mal ein Taxi, speziell wenn wir viel Gepäck dabei haben oder der Weg mit öffentlichen Verkehrsmittel lang und kompliziert ist. Der Gewinn an Komfort ist für uns wirklich Gold wert und manch eine Tour hätten wir sonst uns vielleicht erst gar nicht zugetraut. (Das klingt vielleicht jetzt ein bisschen übertrieben, aber gerade die Anreise mit Kindern und Gepäck empfinde ich immer als den stressigsten Teil einer Tour!)

6. Ausrichtung nach Tempo und Bedürfnissen der Kinder

unsere Planung lässt immer viel Zeit zum Spielen
Es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei: man wird mit der Familie weder Geschwindigkeitsrekorde aufstellen noch große Strecken zurücklegen. Der Schwerpunkt einer Tour ändert sich grundlegend. Wo früher das Camp nur notwendige Erholungsphase war steht es jetzt im Zentrum jeder Unternehmung.

Auf langen Touren versuchen wir nicht mehr als 1-2 Stunden am Tag zu paddeln (es sei denn die äußeren Umstände machen längere Etappen nötig) und häufige Ruhetage einzulegen. Dafür bleibt SEHR viel Zeit zum  Erkunden, Spielen, Beeren sammeln, Feuer machen und für alles was für die Kinder sonst noch wichtig ist. Für unsere Kinder ist das Boot eher Mittel zum Zweck, den Hauptspaß haben sie im Camp und die Erlebnisse dort sind der Grund warum sie unsere Unternehmungen so lieben.

7. Tagesablauf der Kinder als Rahmen


Auf unseren Touren haben wir immer gute Erfahrungen damit gemacht, uns so eng wie möglich am normalen Tagesablauf der Kinder zu orientieren.

manchmal dauert der Mittagschlaf länger als erwartet


Wir stehen gegen 7 Uhr auf, frühstücken und packen dann in Ruhe das Camp zusammen während die Kinder sich noch mal austoben. Am späten Vormittag paddeln wir dann los. Die Kinder haben zu dem Zeitpunkt schon genug Energie verbrannt, um bereitwillig im Boot zu sitzen, sind aber noch nicht müde und quengelig. Manchmal macht unser Kleiner ein frühes und kurzes Mittagschläfchen im Boot. Gegen Mittag ist unsere Tagesetappe normalerweise auch schon wieder zu Ende und wir kochen ein warmes Mittagessen (wenn wir noch weiter fahren wollen machen wir irgendwo Pause und kochen).
Dann wird das Camp eingerichtet, noch viel gespielt und erkundet und abends bringen wir die Kinder zur gewohnten Zeit mit dem gewohnten Einschlafritual ins Bett.

Einige der hier beschriebenen Punkte haben wir auf die harte Tour gelernt: anfangs haben wir z.B. versucht (wie wir es von früher gewohnt waren) erst abends warm zu essen und mittags nur Brot oder Snacks zu uns zu nehmen. Das ging gründlich schief und resultierte in zwei äußerst quengeligen Kindern und zwei entnervten  Eltern. Falls sich Leser meines Blogs wundern, warum wir immer so viel Wert aufs Mittagessen legen: DAS ist der Grund!
In unserer Naivität hielten wir es anfangs auch für eine gute Idee, bis zur Mittagsschlafzeit zu warten, ehe wir lospaddeln, damit der Kleine im Boot gleich einschläft und sich nicht langweilt. Das Resultat war ohrenbetäubendes und lang anhaltendes Gebrüll.

8. Die Kinder nicht unterschätzen!

Die Kleinen stört Dauerregen meist wenig - uns Große eher!
Wenn das Rundherum stimmt und sie sich wohlfühlen sind Kinder erstaunlich hart im Nehmen. Äußere Faktoren wie Kälte, Regen, Mücken, bei denen ich schon mal ins Meckern komme, sehen sie einfach als gegeben an und machen das Beste daraus. Solange sie satt, warm und trocken sind, sind meine Kinder auch bei Dauerregen nicht im Zelt zu halten sondern spielen von morgens bis abends draußen und sind zur Bettzeit auch nur unter Protest dazu zu bewegen, wieder reinzukommen. Auch beim Paddeln gelegentlich mal kräftig nass zu werden ist keine Katastrophe, solange man durch richtige Kleidung und ggf. Kleidungswechsel ein Auskühlen verhindert.

Spielzeug liegt überall herum!
Kein Spielzeug? Auch das ist kein Problem, die ganze Welt ist angefüllt mit den tollsten Spielmaterialien und nach maximal zwei Tagen Akklimationszeit werden Bauklötze und Playmobil nicht mehr vermisst. Nur einen kleinen Eimer und eine Schaufel haben wir für jedes Kind immer dabei.

Einziger Nachteil: wir kommen von jeder Tour mit einem Sack voller Lieblingssteine und -stöcke zurück und mit allem was sonst noch so an Treibgut gefunden wurde.


9. Einfach mal probieren was geht - und was nicht! (und falls es nicht klappt, Plan B und Notausstiege einplanen)


"Notausstieg"- kein Problem mit S-Bahn Anschluss!
Ein Tourabbruch ist kein Beinbruch und man hat daraus gelernt was nicht geht bzw. was man besser machen kann. Unsere Touren waren oft ganz anders geplant als ausgeführt und trotzdem immer ein voller Erfolg.

Solange man die Planung flexibel ausgerichtet hat, so dass man durch Planänderungen nicht in Schwierigkeiten gerät, kann man nur davon profitieren, Dinge einfach mal auszuprobieren.

Wie viel bedauernswerter wäre es dagegen, es gar nicht erst zu versuchen?

20.12.2014

Praktikum gesucht, Abenteuer gefunden!

Der nachfolgende Beitrag stammt von Nicolas. "Nick" ist Student im Studiengang Sportmanagement, einer Kombination aus Sportwissenschaften und Betriebswirtschaft. Seit Oktober absolviert er im Packrafting Store ein Praktikum. Der Bericht, wie es dazu kam und was seine Erfahrungen sind, liefert mal eine ganz neue Perspektive zum Thema! 

Sichtlich entspannt bei der Arbeit, Nick
Wenn ich den Menschen in meinem Umfeld von meinem Praktikum beim Packrafting Store erzähle, werden mir oft noch ratlose Blicke entgegengeworfen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, gleich mit der Erklärung der Idee fortzufahren: Ein Boot zum aufblasen, irrwitzig leicht, extrem robust, winziges Packmaß! Beim Trekking Urlaub in Norwegen: Das Boot steckt im Rucksack! Wildwasser? Kein Problem, gibt ja Spritzdecken. Außerdem fährt es sich sehr gemütlich und ist super wendig. Natürlich brauchst du ein bisschen Erfahrung, geht aber schnell! Und ja okay, so richtig flott unterwegs ist man damit nicht, aber hast du schon mal dein Hartschalenkajak zwei Tage durch das Karwendelgebirge geschleppt? Eben. 
Die Begeisterung für das Thema und eine klare Kommunikation müssen sitzen,  das war quasi die erste Lektion.

Vom Bewerbungsgespräch direkt aufs Wasser

Zugegeben, ich war vorher zwar ein Aktiver, aber noch kein Packrafter :) Doch anstatt mich nach einer Testfahrt zu erkundigen, sollte es direkter gehen. Die Neugierde auf den Sport und das Programm meines Studiums führten dazu, dass ich einfach Hörer zur Hand nahm über ein mögliches Praktikum sprach.

Und wie bei der Sportart selbst, verlief auch das anschließende Vorstellungsgespräch eher unkonventionell: Wir trafen uns im Rahmen eines Packrafting-Sonderkurses für die Sportingeniuere der TU Chemnitz in der Wildwasseranlage Markkleeberg. Nach dem Bewerbungsgespräch kam die praktische "Prüfung" im Kanal. Wenn das kein Auftakt ist. 

Standort im Flutgebiet

Mein neuer Arbeitsplatz war am Standort Dresden, mit dem Fahrrad eine halbe Stunde von der Neustadt entfernt. 

Das Büro in Dresden. Man beachte die Hochwassermarken 1734, 2002 (2013).


Entlang der Elbe schlängelt sich der Radweg flussabwärts bis ins beschauliche Gohlis, dass in den Jahren 2002 und 2013 schwer von der Flut betroffen war, inzwischen aber durch eine Hochwassermauer geschützt ist. Ohne die Markierung an der Außenwand des Büros ist davon aber nichts mehr zu ahnen. Von Biobauernhöfen und Pferdekoppeln umgeben, erinnerte mich diese ländliche Idylle an mein Heimatdorf in Oberbayern. 

Von wegen nur Abenteuer

Spritzdeckenmontage
Natürlich wurde überwiegend handfest gearbeitet. Statistiken ausarbeiten, Kosten kalkulieren, Rechnungen sortieren, aber auch Geschichten für externe Medien schreiben, Produktvideos erstellen, Website betreuen und auch Boote reparieren. Dass man für die Gründung eines eigenen Unternehmens ein Allrounder sein sollte, wurde schnell deutlich. Aufgrund des kleinen Teams ist man nah dran und voll eingebunden, vom Telefon über die Beratung bis zum Marketingkonzept. 

Mit einem Messestand auf dem Dresdner Berg+Outdoor Filmfestival Bergsichten durfte ich außerdem wieder Missionarsarbeit leisten. Willst du selbst testen? Kein Problem! Bei meinem eigenen Testevent konnten die Messebesucher in der sächsischen Schweiz selbst herausfinden, weshalb die Anhängerschaft der Packrafts stetig wächst. Das selbständig zu organisieren war sicher ein Highlight.

Die übliche Büroarbeit

Auch wenn es noch weitere aktive Wochenendveranstaltungen gab, Hauptinhalt bestand ganz klar im Recherchieren und Dokumentieren. Das Erstellen von Vergleichsübersichten hat mich sicher ein paar Wochen gekostet.

Auf nach Skandinavien!

Gerade hatte ich von der Zulassung für das Erasmussemester im finnischen Jyväskylä erfahren. Auf nach Finnland! Natürlich mit Boot im Gepäck :) Unmittelbar nach meinem Praktikum im Packrafting Store werde ich nun in Skandinavien neue Abenteuer suchen. Ich bin mir aber sicher der Packrafting Store und ich, wir sehen uns wieder!

Der Packrafting Store bedient europaweit eine kleine, aber sympathische Szene. Hier gibt es tatsächlich noch eine authentische Verbindung zwischen Leidenschaft und Geschäft. Ein Teil davon zu sein, hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht!

Ein Teil meiner Aufgaben war übrigens gleich die Akquise meiner eigenen Nachfolge :) Falls jemand Interesse hat, hier ist die Ausschreibung der neuen Stelle.

05.11.2014

Bushcraft, Packrafting & Survival

Muss man Kai Sackmann vorstellen? Vielleicht. Zum Thema Bushcraft und Survival hat er zwar eine riesige Fan-Gemeinde, in der Packrafting-Community ist er aber nicht ganz so bekannt, obwohl die beiden Szenen sich gut ergänzen! "Sacki" hat eine angenehme, authentische Art Tipps und Trick rund ums "Überleben" zu vermitteln. Dazu kommen fünf "Waldläufer" Bücher, ein Youtube Kanal mit unterhaltsamen Videos sowie eine Fülle von praktischen Infos auf seiner Seite: sacki-survival.de/. Wer als Packrafter seine Fähigkeiten in diese Richtung erweitern will, dem ist diese Quelle empfohlen.

Sacki-Survival testet Packrafting!

In der Vorstellung zum Thema Packrafting hat er ein Alpacka CuriYak gewählt! Vielleicht das meist unterschätzte Packraft überhaupt! Der minimalistische Ansatz passt aber extrem gut in die Survival Bewegung. Und ja, das Boot gibt es auch in getarntem Grün ;)


Taubergießen-Tour

Packraft-Trip durch das Gewässernetz des Naturschutzgebietes Taubergießen. Die Tour führt von Rheinhausen bis nach Wittenweiler, mitten durch die größte Auwald-Landschaft am Oberrhein.

Einstieg: westlich von Rheinhausen-Oberhausen (N 48° 13' 59'', E 07° 41' 27'')
Ausstieg: Am südwestlichen Ortsrand von Wittenweier ( N 48° 19' 39'', E 07° 45' 06'')

Mehr Infos: http://www.sacki-survival.de/info-sammlung/touren/tauber/index.html



Vielen Dank Kai für diese authentische Vorstellung.