10.10.2019

OUTDOOR KOMPASS ARDÈCHE (BUCH UND REVIER)

Die Ardèche ist für uns kein unbekanntes Revier. Im Jahr 2015 waren wir bspw. zum Test des damals neuen Wildwasserpackrafts dort. Der Bericht liefert bereits ein paar Rahmeninformation (Charakter, Strecke, Pegel, Schwierigkeiten) und Tipps (Jahrzeit) zum Paddeln rund um den berühmtem Pont d‘ Arc (nachfolgendes Bild).


Und nun gibt es ein ganzen Buch dazu. Nicht von uns, aber wie gemacht für uns. Warum? Weil es den Multisport-Gedanken aufgreift. Eine Region – viel Aktivitäten.  Und Packrafter sind schließlich Kombinierer.

Genau an diesen Gedankengang knüpft der Outdoor Kompass Ardèche an. In 23 Touren kann der Aktiv-Urlauber mit dem Kanu, zu Fuß oder mit dem Rad die Region rund um die Ardèche entdecken. Es liefert die Informationen zu jeder Sportart (Mountainbike, Wildwasser, Bergsteigen) in einem komprimierten Umfang, damit die Auswahl anderer Aktivitäten nicht zur Lebensaufgabe wird. Viel Fakten, vor allem detaillierte, thematische Karten, aber wenig Prosa. Sogar auf Packrafting wird explizit Bezug genommen, was noch eine Seltenheit im Büchermarkt ist:


Dem lesenden Packrafter bleibt die Aufgabe die Teilregionen (bspw. die Nebenflüsse der Ardèche) auf unterschiedliche Art (Bike, Packraft, Rucksack) mit einander zu verbinden.

Zu Beginn erhält der Leser mit wichtigen Reiseinfos einen Einblick in die örtlichen Gegebenheiten und Infrastruktur der Region. Dabei wird von der Anreise und dem Baden über Essen/Trinken, Gesundheit, Straßenverkehr bis hin zu den Übernachtungen alles relevante zur der Region erwähnt. Auch das Thema Ausrüstung kommt nicht zur kurz weg. Hierbei wird auf die verschiedenen Sportarten wie Kanu, Bike und Wandern, aber auch Camping-, Kletter-, Klettersteig und Canyoningausrüstung eingegangen, um möglichen Engpässen bei wichtigen Ausrüstungsfragen vorzubeugen. Für Neulinge wurde auch noch eine Checkliste integriert, welche einem beim Packen als Gedächtnisstütze dienen kann.

Die Beschreibungen zu den Kanutouren sind wie bei den Bereichen Fahrrad und Wandern sehr umfangreich, detailliert und durchdacht dargestellt, da sie die Schwerpunkte dieses Buchs bilden.
Die 7 Kanutouren sind zwischen 6,5 und 27,5 km lang und befinden sich entweder auf der Ardèche direkt oder auf den Zuflüssen Beaume und Chassezac.

Die beeindruckenden Kalkschluchten der Ardèche sind zu jeder Jahreszeit ein Genuss

Schon die Überschriften der Routen verraten einiges zum Charakter der einzelnen Touren. Von Aufwärm-strecken, abwechslungsreicher Schluchtstrecke sowie Naturschutzgebiet & Kanu Mekka ist für jeden Geschmack was dabei. Mit dem Extra Bereich Wildwasser kompakt werden auch die Bedürfnisse der Liebhaber für unruhige und anspruchsvolle Gewässer bedient. Jede Tour beinhaltet neben einer Karte für die Orientierung detaillierte Informationen zum Einsetzen & Parken, Aussetzstellen, zurück zum PKW, Übernachtungsmöglichkeiten, Kanuvermieter, Sehenswürdigkeiten und Sonstigen Aktivitäten. Hierbei werden sinnvolle Querverweise zu möglichen Wander- oder Radtouren in dieser Region gegeben.

Viele der Kanutouren auf der Ardèche sind durch leichtes Wildwasser gekennzeichnet. Daher ist hier problemlos eine Fahrradmitnahme auf dem Packraft zu empfehlen. Dadurch kann nach einer traumhaften Paddeltour in den Wilden Tälern der Ardèche der Tag mit einer genussvollen Rückreise zur Unterkunft mit dem Fahrrad angetreten werden. Eine Empfehlung an alle mit genug Energie und Motivation für auch nach dem Packrafting.

Aussichtsreiche Wanderungen in den Kalkschluchten von Ardèche, Beaume und Chassezac gleichen dem Gang entlang eines Bühnenbildes. Das Buch hält für Wanderfreudige 12 verschiedene Touren mit einer Länger von 3-12 km bereit, welche Abwechslungsreicher nicht sein könnten. Von abenteuerlicher Schluchtdurchquerung, einem smaragdgrünen Quellkopf und Ruinendorf sowie einem Rundweg durch einen Märchenwald oder auch einer pittoresken Kalkschlucht.

Die Kombination von Wildnis und schroffen Felsformationen laden zum Träumen ein

Auch Mountainbiker kommen im Umfeld der Kalkberge, durch die mediterrane Garrigue der Hochebenen oder den Monts dÁrdèche auf ihre Kosten. Auf 4 Touren mit 23 bis 65 km Länge kann der Aktivurlauber hierbei die Gegend mit seinen Dörfern um die Ardèche erkunden oder gerade an zu heißen Tagen im Flachland eine Abkühlung in den Höhenlagen des Zentralmassivs finden. Denn die Temperaturen in den Höhenlagen können dann zwischen 10-15 Grad unter denen des Flachlands liegen. Während der Touren können Abstecher zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten gemacht werden wie zum Beispiel einem jahrhundertealten Kastanienwald, welcher nicht nur ein Erlebnis für Kinder ist.
Im Gebiet der Ardèche findet auch jährlich das größte Radrennen der nördlichen Hemisphäre statt. Zuletzt waren über 15.000 Teilnehmer gemeldet. Hierbei können die Teilnehmer sich ihre eigenen Routen zusammenstellen und eine Woche die Region erkunden. Dabei gibt es entlang der Strecke Verpflegungsstände, Musikaufführungen und an jeder Kreuzung der 160 Teilnehmerdörfer ein Fest.

In der Nebensaison bieten die Sandstrände direkt am Fluss eine optimale Campingelegenheit 

Die spektakulären Schluchten und auch weniger bekannte Wildbäche locken zu vielseitigen Aktivitäten, nicht nur im Kanu. Abenteuerliche Canyoningtouren und herrliche Naturbadeplätze sorgen für Kurzweil.
Neben den Hauptkapiteln gibt es ein ausführliches Wildwasserkapitel, Canyoningspots, eine ausführliche Höhlenübersicht der Region sowie Routen fürs Klettern und Klettersteige finden im Outdoor Kompass Beachtung.

Infos zum Buch und Kontakt zum Verlag

Outdoor Kompass Ardeche, 272 Seiten, 4-farbig, ISBN: 978-3-934014-71-8
Thomas Kettler Verlag
Von-Hutten-Straße 15
D-22761 Hamburg

Tel: + 49 - 40 - 39 10 99 10

02.10.2019

TIPPSAMMLUNG & TRICKKISTE

Gesammelten Werke an einfachen, aber nützlichen Tipps und Tricks aus der Anwendung!

1. Apps

Unsere Favoriten an praktische und effektiven Apps für den Wassersport:

  • RiverApp: Differenzierte Befahrbarkeitsinfos (Niedrig/Mittel/Hochwasser) in Echtzeit! Dazu alle Informationen zum gewünschten Fluss (Strecke, Schwierigkeit etc.)
  • Meine Pegel: Pegelalarm, individuelle Meldungen zu selbst festgelegten Wasserständen, keine Befahrbarkeit mehr verpassen
  • Canua: Planungs- und Nachverfolgungs-APP zur Flussdatenbank des DKV, praktisch ist das ausrechnen von effektiven Flusskilometern

Alle Apps sind sowohl für Android, IOS und Windows in der einfachen Version kostenlos verfügbar.

2. Blaseschlauch

Ein einfacher Blaseschlauch (Quelle: Baumarkt für 1-2 €) kann Problemlöser auf dem Fluss und an Land sein. Kein Aussteigen oder umständliches Bücken mehr, um das Boot nachzupusten (z. B. bei Druckverlust in Folge kalten Wassers). Folglich besteht hierdurch eine bequemere Haltung und stärkere Lungenkraft. Es kann für Haupt- und Sitzventile verwendet werden. Fügt der Ausrüstung etwa 40g hinzu.


3. Hand- oder Fußpumpe

Der Enddruck im Packraft wird üblicherweise per Lunger erreicht. Das ist auch völlig ausreichend. Es gibt jedoch Boote (zB. Große Zweier) und Anwedungen (z.B. Wildwasser), da wünscht man sich einen etwas höheren Druck (mehr Steifigkeit). Eine Die einfache Hand oder Fusspumpe kann dies gut erreichen bzw. die Anstrengung erleichtern, gerade wenn man es öfter macht. Zu beziehen bei uns  oder auch als umzubauende, einfache  Ballpumpe im Internet.

4. Erhöhter Sitz

Mit etwas Erfahrung kann der Sitz im Packraft nicht hoch genug sein. Warum? 

Zum einen eine verbesserte Hebelwirkung und eine bessere Beinspreizung (beim Einsatz von Schenkelgurten). Dadurch kann man effektiver kanten und stützen. Für fortgeschrittene Techniken ist ein erhöhter Sitz eine sinnvolle Ergänzung.

Wie? Eine erhöhte Sitzposition kann wird durch zusätzliche Schaumstoffmatten oder den Einsatz grundsätzlich höherer Sitzpolster erreicht werden (vgl. Abmessungen verschiedener Ersatzsitze). Je nach Boot liegt die optimale Stärke bzw. der beste Effekt bei rund +15cm. 


5. Zusätzlicher Blockitz als ¾ Bodenmatte

Durch das Hinzufügen eines Standard Blocksitzes in der Mitte des Bootes wird ein stabiler, aufblasbarer und steifer ¾ langer Boden erzeugt. Der verstärkte Rumpf spielt dadurch auch seine Vorteile bei Wildwasser aus (Auftrieb, Steifigkeit)
Weiter verkeilt sich der Blocksitz perfekt zwischen dem Boden und den Rohren des Bootes. Auch ist er leicht zu entfernen und für leichte Reisen multifunktional als Lagersitz oder Kissen einsetzbar. Der zusätzliche Sitz wäre somit eine kostengünstige Alternative, um das Boot an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.


6. Skeg/ Finne

Eine Finne verbessert den Geradeauslauf vom drehfreudigen Packrfats erheblich. Wenn diese flach und dafür etwas langer ist,  hat man auch kein Problem mit dem Tiefgang.
Das Fahrgefühl noch ruhiger und damit angenehmer.

Und mit einer Finne im Wildwasser? Auch dort, ja, solange es tiefes und großvolumiges Wasser ist. Durch die Finne kann die Rotation verringert werden und die Geschwindigkeit deutlich erhöht werden.


7. Glowing in the dark

Wenn man mit dem Boot gern den ganzen Tag und wenn möglich auch noch in und nach der Dämmerung unterwegs ist, ist hierfür ist eine Bootbeleuchtung nicht unbedeutend. Damit kann sich der Packrafter vom immer dunkler werdenden Umfeld abheben. Auch ist es ein sehr schönes Fotomotiv und des Weiteren ist die Beleuchtung sehr sicher bei Gewässern mit regem Schiffsverkehr. Im folgenden Link ist die Anleitung, wie jeder sein Boot mit wenigen Handgriffen zum Packrafting Leuchtturm verwandeln kann. How-to Anleitung in diesem Beitrag.


8. Packraft als Schlafmatte

Im Rahmen einer Ultraleicht Tour ist manchmal selbst die Schlafmatte das entscheidende Gramm zu viel Gepäck. Warum dann nicht das nutzen, was man bei einer Packrafting Tour sowieso dabei hat: Das Packraft! 
Das Boot dazu einfach umdrehen, etwas Luft ablassen und den Boden des Packrafts als Liegefläche nutzen. 
Insbesondere bei warmen Temperaturen ist somit ein Schlafen im Freien ohne extra Gepäck und unabhängig vom Untergrund eine Alternative. 
Um sich vor Insekten zu schützen ist es optional noch möglich, mit Hilfe des Paddels oder eines anderen Gegenstandes ein Fliegennetz über das Boot / Bett zu spannen. 

Wem eine ganze Nacht auf dem Boot nicht zusagt, dem sei immer noch der Mittagsschlaf auf dem Boot gegönnt.


9. Gepäckbefestigung

Aus unserer Sicht ist es am effektivsten, das (Tages-)Gepäck auf dem Bug des Bootes zu befestigen. Hierzu müssen - wie auf dem Bild zu sehen ist - lediglich Schnüren an die Haltepunkte des Bootes geknotet werden. Anschließend wird das Gepäck zwischen die Schnüre gelegt und mit Hilfe eines Spannriemens fest an dem Boot geschnürt. Somit kann sich das Gepäck auch während einer Tour weder drehen noch verrutschen.
Bei dieser Variante der Gepäckverstauung ist es natürlich angeraten, das Gepäck in wasserdichten Säcken vor Spritzwasser und / oder Wellen zu schützen. LINK: Strap and rope set  


10. Verstärkung an Paddelschuhen

Crocs sind zum Packraften wirklich optimal! Da das Material dieser kein Wasser bindet und somit nicht getrocknet werden muss, sind sie der ideale Begleiter für jede Packraft-Tour.
Eine kleine Schwachstelle gibt es jedoch, doch diese ist mit einem einfachen Trick ausgebessert. Dazu muss der Haltegurt an der Fersenseite des Schuhs lediglich mit einem zusätzlichem Stück Schnur verstärkt werden. Somit wird zum einen ein Ausreißen des Fersengurtes vermieden und zum anderen kann dieser enger an den Fuß angelegt werden sodass dieser nicht so schnell vom Fuß abfällt (insbesondere bei längeren Schwimmeinheiten von Vorteil).


11. Paddel als Zeltstange

Ein teilbares Paddel eignet sich super als stabile Zeltstange für Pyramidenzelte oder andere Tarps. Gleichzeitig spart man an Gewicht und Volumen der eigentlichen Zeltstange. 
Zusätzlich nötig ist lediglich eine PVC-Rohr zur variablen Längenverstellung. Solche sind in leichter und günstiger Ausführung und in vielen Durchmessern in jedem Baumarkt zu finden. Zur Verwendung mit dem Paddel einfach in der Länge zuschneiden und passende Löcher zum späteren Verstellen durch die Federnasen bohren.


12. MultiBag als Sitz

Der Multibag eignet sich optimal als alternativer Packraft Sitz, insbesondere bei Touren, wo an Gewicht und Volumen gespart werden muss. Hierdurch lässt sich der Standard-Sitz gut in Form und Größe ersetzen. Die 60l-Version passt perfekt als hinterer Sitz, z.B. für ein Sigma TX  Packraft. Die 40l-Version passt gut auf jeden Einzel- oder Vordersitz.


13. Blasesack für Isomatten

Neben ihrer Hauptfunktion bieten Blasesäcke noch eine weitere, von Backpackern und Campern geschätzte, Option: das Aufpumpen einer Luftmatte. 
Inbesondere an Therm-a-Rest® Matten passen alle im Anfibio Packrafting Store angebotenen Blasesäcke perfekt. Nach ein paar Zügen ist die Matte in wenigen Sekunden und ohne große Anstrengung aufgepumpt.
Besonderer Vorteil beim Aufpumpen der Matte mit einem Blasesack besteht außerdem darin, 
dass das Innere der Matten nicht durch zugeführte Feuchtigkeit der Lungenluft beschädigt und somit Schimmelbildung im Inneren vorgebeucht wird.
Durch das geringe Gewicht von ca. 130g ist der Blasesack auch ohne kombinierter Paddeltour gut im Gepäck verstaubar.


14. Reparaturen

Packrafts zu reparieren ist weniger schwierig als im ersten Moment von vielen eventuell angenommen. Im Folgenden sind ein paar Tipps für die Reparatur eines Packrafts oder anderen Gegenständen beschrieben.

Vor einer Reparatur hilft es immer dass alle Reparaturstellen sauber, trocken und fettfrei sind. Auch wenn einige Reparaturmaterialien Feuchtigkeut vertragen, dDe Stellen vor der Reparatur großzügig mit Alkohol / Spiritus zu reinigen und abtrocknen zu lassen wird logischerweise aber nie schaden

Reparatur unterwegs

Für die Reparaturen von Perforationen, Rissen und Dreiangel im Schlauch (Bootskörper) empfehlen wir den „Anfibio LifePatch“ (selbst-klebender Gewebeflicken). Dieser kann sowohl auf der PU (Polyurethan) beschichteten Seite als auch auf der unbeschichteten Seite des Bootsmaterials verwendet werden. Die Klebekraft auf beschichteten Geweben ist allerdings höher. Der „Anfibio LifePatch“ kann notfalls auch im Regen oder unter Wasser angebracht werden.


In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein (z.B. bei größeren Rissen), den „Anfibio LifePatch“ zusätzlich von der Innenseite aufzukleben.

Notfalls kann auch handelsübliches Gewebeklebeband o.ä. für die Reparatur verwendet werden (ZB günstiges TesaISOfix, Nachteil ist hier jedoch die starke und zähe Klebkraft des Bandes und das dadurch aufwendige Entfernen von Kleberückständen am Boot. Zudem ist das Band farbig und kann das Gesamtbild des Packrafts, insbesondere auf Bildern, etwas unattraktiver aussehen lassen.

Beschädigungen am Boden lassen sich unterwegs am besten von der Innenseite des Bootes reparieren. Die Außenseite kann zusätzlich fixiert werden.

Kleine Löcher im Schlauch und Boden, wie sie bspw. durch Dornen o.ä. entstehen können, lassen sich einfach mit Flüssig-PU (z.B. Aquasure, SeamGrip, Stormsure) reparieren. Allerdings muss der Kleber ca. 12 Stunden aushärten.
Für Wildnisabenteuer empfehlen wir einen "Anfibio LifePatch", ein langes Gewebeband, und eine kleine Tube PU-Kleber (z.B. STORMSURE) mitzunehmen.

Reparatur zu Hause 

Risse und Dreiangel im Schlauch und Boden können mit dem beiliegenden Originalmaterial repariert werden. Für die Verklebung empfehlen wir den Spezial PU-Kleber „Helaplast“. Außerdem benötigt wird noch einen Pinsel sowie ein Heißluftgerät (auch ein einfacher Haartrockner ist meistens ausreichend). Die Klebearbeiten führt man am besten in einem trockenen, gut belüfteten Raum mit einer Raumtemperatur von ca. 15-25°C aus.

Auf diese Weise können auch zusätzliche Haltepunkte (Tie-Downs) am Boot angebracht werden. Einen ausführlichen Beitrag hierzu ist ebenfalls bei uns im Blog zu finden: siehe Tiedowns richtig ankleben.

15. Deckpack als Pod

Die Idee des Pods stammt eigentlich von Waka Kayaks. Das zweite Bild erklärt das Konzept am recht gut:


Der Pod ist praktisch ein Zusatzvolumen auf dem Heck eines Kajaks. Er erhöht den Auftrieb, soweit gewünscht. Ohne Pod hat man ein Funcruiser-Kajak zum Spielen. Wenn man den Pod hinzufügt, erhält man einen hochvolumigen Creeker für schwere Bäche. Alles in einem (vielseitigen) Boot. Prima.


Im Prinzip kann man das auch mit einem Packraft machen indem  ein aufgeblasenes DeckPack am Heck deines Bootes befestigt (siehe Bilder), soweit nötig, z.B. bei hoher Wuchtwasser bzw. bei potentiell vollem Abtauchen des Bootes, wie nach größeren Stufen, hohen Wellen und großen Walzen. Das höhere Volumen stellt sicher, dass das Heck nicht einfach mit dem gesamten Boot abtaucht, bzw., falls doch, schnell wieder auftaucht.  Und, es hilft auch beim Rollen des Packrafts!