19.04.2018

AUS DEM SATTEL ANS PADDEL – MIT VEREINTEN KRÄFTEN FÜR DIE VJOSA (ALBANIEN) – TEIL 2

Teil 1 der Vjosa/Albanien Geschichte gibt es hier.

von Jana und Jens Steingässer




Fluss unter Druck
Nach zwei Wochen im Sattel bei Temperaturen um die 45°C können wir es kaum erwarten, der Vjosa endlich von der Quelle in Nordgriechenland bis zur Mündung in die Adria zu folgen. Wenn das überhaupt möglich ist. „Ich kann mich nicht erinnern, die Vjosa jemals mit so niedrigem Wasserstand gesehen zu haben!“, ernüchtert uns Kristina. Sie kennt die Vjosa seit ihrer Kindheit. Als investigative Journalistin verfolgt sie seit Jahren kritisch die Pläne zum Bau von Wasserkraftwerken an der Vjosa, deckt Korruption, intransparente Vergabeverfahren von Baugenehmigungen und den illegalen Abtransport von Flusssedimenten für die Bauindustrie auf. Noch darf die Vjosa frei fließen – und gilt deshalb unter Wissenschaftlern, Umweltschützern und kritischen Journalisten trotz der massiven Verschmutzung durch Müll weltweit als seltenes und extrem artenreiches Juwel.




Wem gehört das Baby?
„Ist das Dein Ernst?“. Ich starre das kleine Rinnsal an, dass sich hinter der Staumauer im griechischen Pindosgebirge leise plätschernd seinen Weg sucht. Das soll die Quelle des Flusses sein, wegen dem wir 3000 Kilometer Anreise auf uns genommen haben? Eine Fluss-Geburt habe ich mir spektakulärer vorgestellt! Paula, Mio, Hannah und Frieda graben in Rekordgeschwindigkeit ihre Sandalen aus und folgen dem Rinnsal durch den Wald. Weit kommen sie nicht, denn es gibt zu viel zu bestaunen: Frösche in allen Größen, Fische, Insekten, Schmetterlinge, Tierspuren in der matschigen Randzone, vom Wasser umspülte Kletterfelsen... .
Warum die Vjosa, die hier Aoos heißt, direkt nach ihrer Geburt so lahm dahinplätschert wird uns klar, als wir die Dimension der Staumauer und des Stausees überblicken: Das abgefangene Wasser wird vom Damm aus in einen anderen griechischen Fluss umgeleitet. Konflikte um Wasserverteilung und Nutzung entstehen an der Aoos tatsächlich schon in dem Moment, in dem sie das Licht der Welt erblickt!




Früh übt sich...
Hier die Packrafts zu Wasser lassen macht im Sommer wenig Sinn, deshalb hangeln wir uns durch das Epirusgebirge weiter, stoßen an jeder möglichen Stelle wieder auf den Fluss. Wo möglich pumpen wir die Rafts auf und üben mit den Kindern Paddeln im Wildwasser. Mio, Hannah und Frieda stellen erstaunt fest, das ihre Boote sogar noch dann stabil sind, wenn sie kurzzeitig in den Schnellen volllaufen wie Badewannen. Erst ab der Stelle, an der sich der majestätische Voidomatis mit der Aoos vereint, lohnt es sich die Rafts einzusetzen, ohne auf Grund zu laufen. Dort, wo sich die Vjosa durch enge Schluchten windet, zieht Jens alleine mit Faltrad im Schlepptau los, ab dem albanischen Mittellauf nehmen wir auch die Kinder mit ins Boot.




Wasserleben und Lebenswasser
Durch das Tal von Kuta mäandert der Fluss als lebensspendendes Band. Alte Männer mit sonnengegerbten Gesichtern führen ihre Herden an die Ufer. Pferde ziehen vorbei, turmhoch beladen mit der frischen Ernte, die Familien gerade von ihren Äckern geholt haben. Unsere Kinder verfolgen am Ufer Schildkröten, die es nach Abklingen der schlimmsten Tageshitze aus ihren Verstecken lockt, bestaunen Schmetterlinge und bizarr aussehende Insekten, winzige Kröten, Frösche und Schlangen. „Das alles steht auf dem Spiel. Mein Haus wird es nicht mehr geben. Unser ganzes Tal wird unter Wasser stehen. Wir verlieren unsere Lebensgrundlage!“ Soni, ein junger albanischer Familienvater aus dem kleinen Dorf Kuta, hat sich dem Protest gegen die geplanten Wasserkraftanlagen angeschlossen. Entgegen der Wahlversprechen hat die albanische Regierung 8 Konzessionen zum Bau von Kraftwerken an der Vjosa vergeben, 23 an ihren Zuflüssen. Damit wäre das Ende dieses Flusssystems besiegelt (riverwatch.eu). 




Was wirklich auf dem Spiel steht, erahnen wir, als wir zu einer langen Tagesetappe mit den Rafts aufbrechen. Die Uferböschung wimmelt von Leben – ein solcher Vogelreichtum hat für uns leider mittlerweile absoluten Seltenheitswert. In die Uferabbruchkanten haben unzählige Vögel ihre Nisthöhlen gebaut. Jugendlich aus den umliegenden Dörfern werfen sich grölend in die Strömung, als wir an ihnen vorbeipaddeln. Paula, Mio, Hannah und Frieda springen immer wieder übermütig aus den Rafts und lassen sich von der Strömung mitziehen.




Es kommt ein Wind!
Wie aus einem überdimensionalen Föhn bläst uns heiße Luft mit 3-4 Windstärken entgegen. Als wir  Pocem erreichen, kommen wir trotz aller Paddelanstrengung kaum noch voran. Der Fluss hält uns ironischerweise genau an der Stelle fest, an der eines der ganz großen Staudammprojekte geplant ist. Und das ist mehr als ein Symbol, denn NGOs, Wissenschaftler und lokale Bevölkerung haben ihr Veto eingelegt und den Bau vor dem obersten Gerichtshof Albaniens vorerst stoppen lassen. Vielleicht hat es noch nicht jeder gehört, aber die Vjosa-Botschaft ist klar: Zieht Euch warm an, jetzt gibt es echten Gegenwind!




Call for Action

Was könnt ihr zum Erhalt der albanischen Wildflüsse tun? Ein Anfang wäre diese Petition unterschreiben (nachfolgendes Bild anklicken) oder spende sogar einen kleinen Beitrag (unten). 






11.04.2018

AUS DEM SATTEL ANS PADDEL – MIT VEREINTEN KRÄFTEN FÜR DIE VJOSA (ALBANIEN) – TEIL 1

Die albanische Vjosa ist in aller Munde. Warum, das ist diesen Quellen eindrücklich zu entnehmen:


Beitrag im Patagonia Blog / auf River Watch: Scientist for Vjosa

Die Balkan River Initiative: Europe'sUnknown Wild Jewel

Jens Steingässer war bei der Wissenschaftleraktion an der Vjosa, von der der Spiegel berichtet, auch dabei (siehe Foto der der Konferenz von ihm auf River Watch), um was es hier sprichwörtlich geht, verdeutlicht das nachfolgende Video:



Jens und seine Familie widmeten sich selbst der Problematik auf einer Recherchetour in ihrem aktuellen journalistischem Projekt zum Thema Wasser und zwar aus dem Sattel und mit Paddel!
von Jana und Jens Steingässer


Wasser ist das blaue Gold unseres Planeten. So banal diese Erkenntnis klingt, so fundamental wichtig ist sie. Vier Jahre lang hat uns die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel vor allem in arktische Regionen geführt. Ja, wir lieben Regen und Kälte! Die Spur des Wassers, unser neues umweltjournalistisches Projekt, lockt uns in diesem Sommer auf den Balkan und damit in für uns völlig neue Gefilde und Temperaturzonen. Vier Wochen lang folgen wir dem Lauf der Vjosa, dem letzten Wildfluss Europas, und erkunden ihr Zuflussgebiet zu Pferd, zu Fuß und in Packrafts.


Unsere albanische Gastfamilie, Kristina, Aurel und deren Tochter Sofia, sattelt unsere insgesamt neun Pferde, während wir Zelte abbauen, Wanderschuhe anziehen und für die nächste Tagesetappe Regenjacken („Bitte, lass es regnen!“), Hemden (zum Schutz vor Dornen), Sonnenhüte und Proviant in unseren Rucksäcken und Packtaschen verstauen und die Flaschen ein letztes Mal an der Quelle füllen. Wie in einem Vulkankessel erstreckt sich das Cajupi-Tal zwischen den südalbanischen Bergketten. 



Augen zu – und durch!
Frieda reitet vor mir. Kaum zu fassen, dass sie mit gerade mal sechs Jahren Tagesetappen bis zu acht Stunden bei brütender Hitze bewältigt – singend und ziemlich wilde Witze erzählend! „Jetzt geht es richtig steil bergauf. Vertraut den Pferden und klammert euch an der Mähne fest!“, ruft uns Aurel zu, der die Gruppe anführt. Als ich die steile Felsformation vor mir sehe, hoffe ich dass er einen Witz macht. Welches Pferd soll das bitte schaffen? Zeit zum Nachdenken bleibt in solchen Momenten zum Glück selten. Wie in einer Waschanlage werde ich eingeklemmt zwischen dornigen Büschen und verliere den Sichtkontakt zur Herde. Als mich das Gebüsch wieder ausspuckt, erspähe ich Frieda. Sie erklimmt mit ihrem Pferd mehrere hundert Höhenmeter über riesige Gesteinsbrocken. Ein Pfad ist hier nicht zu erkennen. Trotzdem folgen Pferde trittsicher ihrem Anführer.



Am Tropf der Balkanflüsse
Wie sehr hier das Leben von den Gebirgsflüssen abhängt, die im Tal die mächtige Vjosa speisen, wird überall deutlich. Schäfer treiben ihre Herden mehrfach täglich an die Ufer des Zagoria. Schafe, Ziegen, Esel und Pferde löschen gierig ihren Durst, die Schutzhunde legen sich erschöpft in die kalten Fluten. Auch Paula, Mio, Hannah und Frieda können es kaum abwarten, in der Mittagspause endlich alle Kleider und Schuhe von sich zu werfen und samt ihrer Pferde in dem kalten klaren Wasser Erlösung von der unbarmherzigen Hitze des albanischen Sommers zu finden.



Karavane im Land der großen Herzen
Zwei Wochen lang zieht unsere Karavane so durch die Berge, entlang sprudelnder Flüsse, vorbei an Bergdörfern, die wie aus einer anderen Welt wirken. Überall nehmen uns Familien mit der größten Gastfreundschaft auf, die wir je kennengelernt haben, bereiten Frauen für uns über qualmendem Holzfeuer albanische Spezialitäten zu, laden uns Menschen in ihre Häuser ein. Paula lernt Ziegen zu melken. Mio, Hannah und Frieda gehen mit einem zahmen Schwein im Dorf spazieren, suchen Eier, spielen mit den Kindern. Selbst die ärmsten Familien hier stecken zum Abschied Früchte aus ihren Selbstversorgergärten in unsere Packtaschen und wünschen uns Kopf schüttelnd eine gute Reise. Wir erreichen stürmische Bergpässe, wehren Herden wilder Pferde ab, durchreiten antike Stätten und beobachten im Schatten knorriger Bäume, wie Adler über unseren Köpfen ihre Kreise ziehen.



Von Quelle zu Quelle hangeln wir uns, füllen unsere Flaschen und sehnen uns nach dem Moment, an dem wir die Packrafts zu Wasser lassen und uns von der Strömung der Vjosa tragen lassen werden.

Dazu weiter im Teil 2!

05.04.2018

BIKEPACKING AND BIKERAFTING ON DOURO (PORTUGAL)

In Autumn 2017 Anna and Antonin from France discovered the Douro river in Portugal with their mountainbikes and packrafts. With the combination of biking and packrafting ("bikerafting") they found new ways to explore the country on water and on land. 
Starting from Porto via Fermoselle, Miranda do Douro and Picote they did a four-day tour through some beautiful areas of Portugal.

by Antonin Michaud-Soret




It was beautiful! Actually, more like those Indian summers with a golden and soft light. Such a perfect time to organise an outside trip! It's a new thing for us. We just bought new and awesome light packrafts and we want to do a mix between mountainbiking and packrafting. 
The beginning of the Douro River, the “secret” river of Portugal, seems to be great for that! Little tracks meandering in the middle of vineyards, centuries-old olive trees and perhaps more centuries-old men sitting under the sun, always smiling…time to meet the real Portugal!


Day 1 
We decided to leave the busy city of Porto and escaped to the Douro springs, close to the Spanish side. In this area, Douro river is already impressive with big cliffs and deep canyons, passing by some arid, dry inclinations. Important to know: Portugal has been damaged for several months by fires; this is the type of landscapes that we discovered when we arrived to Fermosselle, a beautiful and quiet Spanish village. It's Spain here because we decided to ride on the Spanish side to have some awesome views of the Portuguese side.




First step of the tour was the Fermosselle to Fariza de Sagayo. Departure was at 11:30 am after a funny packaging-process right in front of the corner's pub with many witnesses! Everybody seems to have something to say about our trip, had some good advice or some fixing patches (they will save our lives after!). Also: a lot of blessing words…all we need to enjoy the trip! For Anna it's the first time doing a bikepacking trip, so decisions have to be made :) Luckily most of our track until Miranda do Douro is part of the GR path with signs (red and white stripes) called «la senda del duero GR14.

The first hours under the sun made us very hungry! We decided to have lunch at "Pinilla de Fermosselle". We definitively looked too much like “tourists” so we had to negotiate the price because they asked for way to much! After lunch we continued our tour and after we managed the last part of the route with our bikes we finally arrived at 9 pm. To ride a bike at night is such a new sensation for Anna! 
The nature and old customs are everywhere: before sunset, we met some shepherd dogs with their cattle so we decided to camp in the wild along a nice stone wall. Quietness, some ringing sheep bells far off…what else do you need for a good sleep? 

Day 2 
After a good night of sleep, it was time for departure at 9 am. We're still on the Spanish side, in the direction of Miranda do Douro. We crossed the border to Portugal without any control!



It was to sunny to bike and we really deserved a nap so we decided it was time for “siesta”! We chose a cute park in the city centre with children playing in it. With the sun descent, we were ready to go to the next step, Picote village. But a few miles later, Antonin had 3 flat tires then and no more patches. The ones that we got from the first village were already used! And parts of his repair kit have been forgotten at home. So we were looking in the villages for patches. Nothing. We decided to go ahead instead of going back to Mirando to find a garage. Antonin had to pump the tire a bit every kilometer. During a pumping stop Anna noticed that her front tire lost a spike … the tire was a bit old. Luckily she haven't got a flat tire. The tubes were filled with sealant liquid three years ago! 
This night we decided to camp in the wild. We had a nice sunset view at a calm place and badly cooked Polenta.

Day 3
Departure at 9 am. We started with a short ride at a wonderful track in the countryside on the ancient road connecting the villages all together, followed by the gorges.

Later we had a coffee at Picote, went shopping and had some beers for the first night during the trip. The friendly bar keeper saved us with some patches from his own old bike kit! 
We enjoyed the nice village full of history and had a wonderful view over the Duoro River. Then it was time to go down to the river on a sandy off road.

At 12 pm it's already 25C°. After a small lunch it was time to unpack the bikes and prepare the packrafts with our bikes on them. A premiere for both of us. We haven't even been sure if it's going to work. But at the end, internet didn't lie to us, it was possible even with our mountain bikes.




After everything was well packed it was time for packrafting. Approximately 20km to go among wonderful gorges with zero wind and shining sun. We paddled through a very wild area as we were in the middle of the "international parc of Douro". 
When the sun was going down we stopped between olive trees at the bottom of Pinilla de Fermosselle. It was very very calm outside. Fish were jumping out of the water all night long. And if the days are hot, nights are pretty cold. 

Day 4
Departure at 9:30 am. Again we had to pack all the stuff on the packrafts. The sun was still not here at the bottom of the gorges. It looked a bit more windy than yesterday. At 10 am the sun was there, heating up the atmosphere. We had a long ride this day until the little pier (called "cais" in Portuguese). We have to arrive before the night. The river is a bit larger, the wind maked the paddling a little bit more "boring" and difficult but the landscape was incredible wild.

At 6 pm we arrived at the pier (Portuguese side), a few hundred meters before the "Bemposta" dam. No option to land on the Spanish side and avoid few kilometers of climbing with the bikes. So we unpacked our packrafts and packed the bike again - almost a routine now. With the last few sunbeams we were climbing the last 5 km of the road to be back at our car on Fermosselle. 
We were roasted but happy of this short and intense first experience of mixing biking and packrafting. Next stage is going to experience whitewater!



Gear used:
Antonin's bike: Commencal Meta V4 (27,5') 2016
handlebar bag: Sweetroll from RelevateDesign
Seatpack: RePack X from bikepack.pl
Bagpack: Vaude Simony 30+8
Tent:  Vaude Hogan SUL 2p ( 1.3kg)
Sleeping bag: Vaude Arctic 1200
Packraft: Anfibio Alpha XC + paddle (less than 3kg) 
Phone: Crosscall Trekker M1 (long battery autonomy, waterproof).
Maps used on my phone: Opencycle Map / Satellite view. via the App Viewranger

Anna's bike: Specialized Stumpjumper expert Women (26') 2005
handlebar bag: made from homemade stripe :) light and versatile to tight the bike on the packraft
Seatpack: inexpensive Btwin rack + sleeping bag packing roll with compression strings.
Bagpack: Vaude Nendaz 30
Sleeping bag: Vaude Arctic 1200
Packtaft: Anfibio Alpha XC + paddle (less than 3kg)
Phone: Crosscall trekker X2

Adventure pictured with our Crosscall smartphone.

28.03.2018

NASS-TEST AM TAGLIAMENTO (ITALIEN)

Ostern steht vor der Tür und wer die Saison nicht unter arktischen Bedingungen zu Hause eröffnen möchte, der wählt geschickter Weise eine Flucht in den Süden, so wie Familie Steingässer.
Die Steingässers leben von und für ihre Reisen. Mit ihren 4 Kindern sie an oft an abgelegen Orten unterwegs, um  für ihre journalistisch Arbeit mit  Schwerpunkt auf Ökologie (Klima, Wasser) sowie ethnologischen und soziologischen Themen zu recherchieren.
Der Bericht bildet den Auftakt zu einer Serie von Reisen, wo erstmals Packrafts zum Einsatz kamen.




Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Der norditalienische Tagliamento, der sich vor uns durch das breite Kiesbett windet, gehört zu den letzten natürlichen Alpenflüssen. Im Oberlauf noch wild und wasserreich, verteilt er seine unbändige Kraft auf seinem Weg Richtung Adria auf ein Netz aus Wasseradern.



Bei unserem neuen journalistischen Projekt dreht sich diesmal alles um die Ressource Wasser. 
Und das verspricht neben einer breiten inhaltlichen Diskussion auch spannende Outdoor-Erlebnisse mit unseren vier Kindern Frieda (6), Hannah (9), Mio (10) und Paula (17). Damit wir für die erste große Tour im Sommer nach Albanien „sattelfest“ sind, stand in den Osterferien Paddeln auf dem im Progamm.



„Festhalten!“ Unser Packraft jagt auf eine Stromschnelle zu. Frieda, Hannah und Mio schreien vor Begeisterung, als das eiskalte Wasser am Bug des Packrafts hoch spritzt und ihnen eine eiskalte Dusche verpasst. Ich habe keine Zeit, die Abkühlung zu verdauen, denn die nächste Schnelle liegt direkt vor uns, drückt unsere Kanus Richtung Böschung und ich muss meine ganze Kraft aufbringen, um auf Kurs zu bleiben. Das ist mal wieder eine Reise ganz nach dem Geschmack unserer Kinder: Wir ackern, die Bande genießt.



Ab und zu erinnert uns ein am Ufer vorbeiziehendes Dorf daran, dass wir uns nur gefühlt ganze Welten von menschlicher Besiedlung entfernt haben. Abends spuckt uns der Tagliamento nach Zufallsprinzip an Land. Am Rande des breiten Flussbettes schlagen wir unsere Nachtlager auf. Jens und ich übernehmen den Aufbau der Zelte, die Kinder suchen nach Treibholz fürs Lagerfeuer und schnitzen Grillspieße.



Dass der Fluss in diesem Frühling auffällig wenig Wasser führt, ist für mich ganz angenehm: Ja, ich habe Höllenrespekt vor Wasser! Für die Anwohner ist der niedrige Wasserstand dagegen alarmierend. Nach zwei trockenen Wintern und Frühjahren verschluckt das Kiesbett den Fluss schon in seinem Mittellauf, dort wo intensive Bewässerung der Felder den Wasserspiegel drastisch sinken lässt. Soll es das jetzt schon gewesen sein? Als Jens auf die Idee kommt, die Packrafts in unseren Tagesrucksäcke zu verstauen und nach Venedig zu bringen, gibt es kein einziges Veto. Ein paar Stunden später ziehen uns die Adern von La Serenissima vor den Augen verblüffter Zuschauer direkt ins Herz der Lagunenstadt.



Informationen zur Befahrung des Tagliamento (Pegel, Abschnitte, Schwierigkeiten) gibt es hier.


12.03.2018

PACKRAFTING AT CARNEVALE DI VENEZIA


Maciej and his friend Stanislaw Knapowski took part in the Il Carnevale Di VeneziaEvery year approximetely 3 million people participate in the Venetian Carnival. However, they did while sitting in their packraft.

Maciej is a Polish cayak instructor and also a bushcraft and scout instructor. He also won (2nd prize) on a worldwide blog competition and got the 2nd prize in a Polish photo competition for students, Discover Europe.

Marciey is planning much more such trips - till May for several Polish rivers and then heading to Danube Delta in Romania and finally travel to Panama with the packraft in his backpack. Stay tuned!

by Maciej Tomkowiak, Poland



Saturday, 27 of January. Today at 18:00 will begin the night parade through the canals, officially starting the Venetian carnival. Masks are displayed everywhere on the streets. Real, Venetian, for 80 euros, looking at you with empty eyes from behind the windows of the shops decorated with the brightly Christmas lights (the same are also used to illuminate Venice during Il Carnevale), as well as Chinese masks, quite decent, sold on street stands for 5 euros. Crowds are marching around Venice.
Among them, attention is paid to a group of men dressed in one-piece pyjamas as pink panthers with long tails, Jedi in long coats, with glowing swords in hands and pirates, whom we meet again a day later in the middle of the Grand Canal, where they will prepare their pirate gondola to participate in the Carnival Parade. In the crowd one can also notice two Polish guys who are going their way through the pits, carrying an inflated packraft on their shoulders - Anfibio Delta MX, very light, only 1.7 kg, pontoon, which can be rolled up to the size of a middle sleeping bag. We are heading towards the nearest bridge to launch our urban packrafting trip across Venice.




Mantua
After travel with a truck driver from Szczecin, Poland, to Mantua, Italy, I've met with Stanisław in our common friend's apartment. We've heard that paddling on the lake in the winter, in Mantua at night, is probably forbidden. Because nobody does it. So we went to try the packraft on a nearby lake, before we have highlighted it with flashlights, for a better effect. During the march through the old town we were accompanied by a group of Italian students, probably counting on some show. We were cheered up by an exclamation and an Italian gesture of respect made by an old man who came out from the passed cafe to shake our hands.

La Serenissima Venezia
On Friday morning we hitchhiked to the subburbs of Venice, where we took the train to the Santa Lucia station. We had the accommodation arranged by Couchsurfing in the center of L'Arsenale, in a district whose canals unfortunately lead to the open, ugly water full of vaporetto (water trams), and cruise ships, or to the military zone, where the gondola, motorboat and pontoon are blocked with a steel mesh (we had no doubts that our urethane nylon Anfibio Delta MX packraft was able to withstand a collision with a steel mesh, but the fearsome snipers in the Arsenal aroused our fears).

Fogged canal leading to the military zone. In the mist there were lurking snipers waiting for someone to flow in the pontoon through steel wires and chains fixed under the bridge. On the first day we limited ourselves just to sightseeing.




Urban packrafting 
"Ma sei pazzo ..." - our host briefly acknowledged when he saw us unpacking the folded Anfibio Delta MX from a 30-liter backpack and assembling 2 canoe paddles from individual parts of Anfibio Vertex Multi. A few minutes of catching an air with a special bag connected to a pontoon, a few deeper breaths at the end and we have already had a small 2-person pontoon - the best (and the cheapest) means of transport in Venice.

Launching our trip was undoubtedly hindered by slimy stairs – we really didn't want to fall into the azure waters of the Venetian canals.

We began to paddle along the outer walls of the Arsenal, making the first maneuver of swimming past the motorboat - successfully completed! Motorboat slowed especially before us, so as not to create too large waves, and the Venetian returning home to eat pranzo nodded friendly to us.

The weather was not good for us and the canals in the Arsenal together with the side canals in San Marco district were not particularly representative. So we decided to start at the store, buy pranzo and go, of course with the Anfibio Delta MX on our shoulders and with paddles in our hands, through thousands of disguised people crowded in the narrow streets of Venice. Anfibio Delta MX is just around 1,7kg, so it was easy to transport it. Unfortunately, in reality, the masquerades were not too much, only sometimes on our way we met noblemen, court ladies, old Jedi knights or men dressed in pajamas as pink panthers.

After I went out Stach fastly assembled Anfibio Vertex into the one normal cayak paddle and parked our vehicle behind the motorboat.



Ghetto
We re-embarked in the former Jewish ghetto. The movement there was much bigger. We were passing by Venetians in motorboats, ships transporting goods to shops, police and water ambulances. As again it was not, at least on the channels, a representative part of the city, we didn't pass the gondolas with tourists very much. The people themselves were very polite, they let us in, they were helping and informing us when we could get rapidly through the wider canals in order not to be pierced by the sharp prows of other vessels.

We avoided the Grand Canal like fire, unless huge vaporetto, water trams, or speeding water taxis didn't cut us off, or rather say crushed us, we would probably be flooded by waves created by the above-mentioned units.

We skipped the night light show because of the faces of stressed policemen, trying to stop tens of thousands of people, including hundreds of masqueraders, from getting to the spectacle. The bridges were surrounded by banners so that no one could get down on their edge and fight with the Narcissus sword (selfie-stick), pushing his predecessors straight into the embrace of Venetian abyss.


The Carnival Parade 
But the next morning, slightly stressed, but supported by the loud applause of gondoliers and disguises, who at the sight of pumping Anfibio surrounded us, jumping happily in their gondolas, we bravely crossed the entire Canal Grande. Through the high waves, avoiding motor boats and sharp prows of the gondola we have paddled all the way to the "barca rossa" for registration. The ship was moored on the other side of the canal. When we opened our eyes, it turned out that we are standing in the middle of the gondola queue, among the schocked and laughing people.

Unfortunately, at the very beginning of the parade, the Venetian police told us to paddle away from the Grand Canal. And just like the hobbits, there and back again, we paddled back to the San Marco district, escorted by the police all the way. However, the police had to wait a while before we moved meekly our packraft under the whip of power, because Stanisław was already starting to disassemble my canoe paddle, in my hands the bag was untwisted, already in Stanisławs hands instead of two paddles there was one Anfibio paddle, and I switched on the Chinese webcam with my trembling hands.


The rest of the day, however, seemed great. The sun came out, and ours, already practiced by crossing waves and passing by gondolas, rowing skills were enough to spend some time in the representative, social galleries of San Marco. Along our way, renaissance churches, renewed and painted entrance to restaurants and the embassy of Thailand. From time to time we had some special, let's say VIPs, viewpoints for the parade.


08.02.2018

BARRACUDA R2 PRO - FIRST IMPRESSION

Im November 2017 war Philipp aus Dresden mit seinem Barracuda R2 Pro auf der Großen Röder (Strecke von Radeberg bis Hermsdorf) unterwegs. Im folgenden Beitrag nimmt er uns mit auf seine Tour und zeigt uns seine ersten Eindrücke zum Barracuda R2 Pro.
von Philipp 


Die meisten Aufnahmen stammen von der Großen Röder, die ich im November entgegen aller Vernunft auf der Strecke von Radeberg bis Hermsdorf testen wollte. Dieser Flussabschnitt liegt mehr oder weniger direkt vor unserer Haustür. Von Dresden aus kann man zunächst mit dem Rad oder zu Fuß die Heide durchqueren, anschließend bis nach Hermsdorf durch das wirklich schöne Seifersdorfer Tal paddeln und mit dem Zug, dem Rad oder der Tram zurückfahren. Obwohl ich vorab keinerlei Informationen zu der Strecke gefunden habe, kann man diese durchaus mit dem Barracuda R2 Pro bewältigen. Allerdings waren die Pegel im Herbst dafür absolut grenzwertig und nach allem würde ich die Befahrung unter 1,5 bis 2 m³/s nicht empfehlen. Davon ab spielen die Packrafts bei solchen Klein(st)flüssen auch im Zahmwasser ihre Vorteile aus. Man kann die Ein- und Ausstiegsstellen sehr variabel vor Ort wählen, selbst wenn man mitten im Wald steht. Man hat die Möglichkeit, auch größere Fahrräder relativ einfach auf den Bug zu packen und das Um- und Übertragen bei Hindernissen oder Flachstellen ist super unkompliziert (sofern man eine Trockenhose trägt). Zudem ist das R2 Pro trotz seiner Länge immer noch wendig und robust genug, um auf kleineren Flüssen entspannt navigieren zu können. Insgesamt ist das schon ein echt tolles und multifunktionales Boot!

Zur Strecke: Neben der Großen Röder waren auch die Elbe, die Geißlitz, der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal sowie die Wesenitz involviert. All dies sind gut geeignete Gewässer für ruhige Tagestouren  mit dem Packrafts (von Dresden) aus. 

08.01.2018

HOW TO - GLOWING IN THE DARK

Winterzeit ist Bastelzeit und immer gut für etwas Erleuchtung!

Um unsere Kategorie TIPPS zu erweitern, haben wir dafür Thomas (seit kurzem auch Mitarbeiter bei Anfibio Packrafting) ins Boot geholt.  Auch wenn bei ihm der funktionale Aspekt seines DIY-Artikels nicht ganz vorne steht, ist die optische Komponente ein wahrer Augenschmaus. Und ob der Beitrag letztlich besser zum Thema Sicherheit oder kosmetische Schmankerl passt, lassen wir gern unsere Leser entscheiden. Klar ist, dass mit diesem Equipment nächtliche Packraft-Touren mächtig aufgewertet werden.

Also, los gehts mit diesem Tutorial!

Ein Glühwürmchen auf der Havel

Mit der Idee Packrafts zu illuminieren, kam ich zum ersten Mal bei einer Veranstaltung in Leipzig in Berührung. Hier bildeten einige Packrafts einen Teil der Eröffnungszeremonie auf einem kleinen See. Um die Boote besser sichtbar zu machen, wurden starke Taschenlampen genutzt und die Packrafts von innen beleuchtet. Das sah beeindruckend aus.

Bei einigen Touren in den folgenden Monaten taten wir dem gleich und ließen unsere Boote bei Einbruch der Dunkelheit strahlen. Dabei nutzen wir sowohl kleine und große Taschenlampen als auch Handylichter. Der Effekt war immer grandios, ein toller Blickfang („Wow, wie funktioniert das?!“) und unterstützte die Einzigartigkeit der Boote.


Doch schon zu Beginn störten mich die inhomogene Ausleuchtung der Boote, die Begrenztheit der Stromversorgung - die Lichtquellen waren ja quasi zweckentfremdet - und natürlich die Unhandlichkeit und Wasseranfälligkeit der Lampen. Es musste eine andere Lösung her, maximal gut zugeschnitten auf das Packraft. Also fragte ich mich, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, um diesen Effekt nicht nur voll wirken zu lassen, sondern ihn auch auf effektive Weise zu umzusetzen.

Dabei stellte ich folgende Kriterien auf:
  • Kaltlichtquelle (um gefährliche Wärmeentwicklung zu vermeiden)
  • gleichmäßige Ausleuchtung der Boot ohne „dunkle Löcher“
  • verlässliche Stromquelle mit hoher Kapazität, die einfach zu wechseln und wiederaufladbar ist
  • Schutz des gesamten Systems gegen Wasser und Schmutz (Lichtquelle, Stromquelle, Kabel) - mindestens IP67 
  • maximal kompakt und schnell zu (de-)installieren
  • minimal mögliches Gewicht für einfache Portabilität

Sehr schnell fiel mein Blick auf die LED als Lichtquelle. Die Vorteile lagen auf der Hand:
  • klein und leicht
  • hohe Helligkeit, wenn nötig auch regulierbar
  • geringer Stromverbrauch

Das Wichtigste für mich war jedoch die nicht vorhandene beziehungsweise zu vernachlässigende Wärmeentwicklung. Denn wer will schon bombastisch strahlend mitten auf dem See untergehen, weil man sich ein Loch ins Boot gesengt hat.

LEDs in Form von LED-Streifen kannte ich, war mir jedoch nicht sicher, ob es diese auch in portabler Form und wasserabweisend gibt. Zudem fehlte mir für den Rest des Systems das nötige Wissen, um „mal schnell was zu basteln“.

Hilfe holte ich mir bei einem örtlichen Elektrofachmarkt, dessen Abteilung für elektronische Bauelemente mit echten Spezialisten besetzt ist. Ich wurde nicht enttäuscht und verließ das Haus mit folgenden Bauteilen:

500cm LED-Leiste, neutral weiss, 12V, 1A, 30 LEDs/m, 
wasserdicht, teilbar, Schutzart: IP67
Hervorzuheben bei dieser Art der Stromversorgung ist die Möglichkeit der Verwendung handelsüblicher NiMH-Akkus. Da diese mit 1,2V statt den 1,5V der normalen AA-Mignonzellen laufen, wird bei Nutzung der Akkus allerdings eine höhere Anzahl benötigt, um auf die erforderlichen 12V für die LED-Leiste zu kommen. Das sind in diesem Fall zehn Stück: 10 x 1,2V = 12V. Betreibt man die LED-Leiste mit AA-Batterien sind nur noch acht Stück vonnöten: 8 x 1,5V = 12V.

Das ist auch der Grund für den Erwerb der zwei verschiedenen Batteriehalterungen für je acht Mignonzellen beziehungsweise zehn Akkus.

  
Batteriehalter D für 8 x AA
Der Rest war ein Kinderspiel und mit Schraubenzieher und Zange war in Minutenschnelle die Konstruktion fertiggestellt und erfolgreich getestet..

Im Foto des fertigen Sets sieht man allerdings nicht die vollständigen fünf Meter der LED-Leiste. Ein vorheriges Ausmessen des Umfangs des Innenraums meines Packrafts ergab, das ca. 2,5m reichen sollten, um das Boot rundherum zu erleuchten. So teilte ich den 5-Meter-Streifen in zwei gleich große Teile – auch mit dem Hintergedanken, damit gleich zwei Boote illuminieren zu können.

Batterieclip für 9V-Block
Lüsterklemmen – 0,5-1,5mm², starr
Dank der schon von Werk aus geschützten LED-Leiste (IP67) brauchte ich mir nur um den Schutz des Batteriepacks Sorgen machen. Hier verwendete ich einen Zipperbeutel aus dem Supermarkt und leitete das Kabel zur LED-Leiste direkt hinter dem Batterieclip aus dem Beutel heraus. Zwar schloss der Beutel auf diese Weise nicht zu 100%, doch die Stromversorgung war damit ausreichend vor Spritzwasser und Schmutz geschützt. Eine Lösung, welche vollen Schutz vor dauerhafter Wassereinwirkung bietet (z.B. Untertauchen) ist sicher nicht schwer umzusetzen. Ich erachte den Aufwand dafür jedoch als unnötig.

Fertiges Set: 500cm LED-Leiste, neutral weiss, 12V, 1A, 30 LEDs/m, wasserdicht, teilbar, Schutzart: IP67
Nun fehlte nur noch der Praxistest. Während einer abendlichen Runde mit Start am Karl-Heine-Kanal in Leipzig sollte das LED-Pack seine Feuertaufe erhalten. Die LED-Leiste wurde im Boot in die Nische zwischen Schlauch und Boden gedrückt, das Batteriepack kam dabei hinter den Luftsitz, wo es nicht störte:



Nach längerer Zeit der Nutzung dieser Art Lichtquelle in der vorgestellten Kombination kann ich mittlerweile behaupten, eine gute und vor allem dauerhafte Lösung gefunden zu haben. Auch wenn die LED-Leisten schon einige Knicke haben und nie zimperlich von mir behandelt wurden, machen sie immer noch was sie sollen.




Eine Nutzung der Installation in einem Packraft mit ISS* ist natürlich noch ein wenig effektiver. Dabei wäre die Strahlkraft etwas höher und der Wasserschutz des Batteriepacks auf jeden Fall obsolet!

Habt ihr obiges nachgebastelt? Oder eine eigene Idee der Illuminierung Eures Packrafts umgesetzt? Dann schickt uns Euer Ergebnis als Foto per Mail an mail@packrafting.de (bis Ende des Jahres). Das beste Beweisbild (Auslosung unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit Vorbehalt des subjektiven Geschmacks der auswählenden Personen) prämieren wir mit einer Anfibio Buoy Boy!




*Beim Internal Storage System (ISS) wird das Volumen der Schläuche als Stauraum genutzt. Das Boot wird dafür mit einem druckdichten, belastbaren Reißverschluss (TiZip) und zwei weiteren, wasserdichten Packsäcken ausgestattet. Diese werden im Inneren der Seitenschläuche fixiert. Dann wird das Packraft aufgeblasen.